Edelmetallproduzent Caledonia Mining (ISIN: JE00BF0XVB15 / TSX: CAL) konnte im 1. Quartal 2018 trotz einer nur geringfügigen Produktionssteigerung um 1 % auf 12.924 Unzen seinen bereinigten Gewinn gegenüber dem Vorjahr um 51,3 % auf 40,1 US-Cents pro Aktie ausbauen. Dabei profitierte die Gesellschaft, die zu 49 % an der simbabwischen ‚Blanket‘-Mine beteiligt ist, einerseits von einem um 8,2 % höheren durchschnittlichen Goldpreis von 1.312,- USD / Unzen, andererseits von der zum 1. Februar vollzogenen Vervierfachung der von der simbabwischen Regierung gewährten Exportanreize (‚Export Credit Incentive‘) für Goldminenbetreiber.

Insgesamt konnte die Gesellschaft – https://www.youtube.com/watch?v=QYYGO-DNYsM – im 1. Quartal einen Umsatz von 18,1 Mio. USD generieren und damit das Vorjahresergebnis um 9,5 % übertreffen. Der operative Cashflow legte dabei um fast 300 % auf 7,0 Mio. USD zu, während sich der Bruttogewinn um 10,2 % auf 6,2 Mio. USD erhöhte. Der Nettogewinn fiel mit 3,2 Mio. USD sogar rund 35 % höher aus als Vergleichszeitraum des Vorjahres. Am Quartalsende standen der Gesellschaft somit Barmittel in Höhe von 13,4 Mio. USD (+ 14,1 %) zur Verfügung, was insbesondere vor dem Hintergrund der gestiegenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bei der ‚Blanket‘-Mine aufgrund des Devisenmangels in Simbabwe bemerkenswert erscheint.

Bei den direkten Produktionskosten (‚On-mine costs‘) musste das Unternehmen dagegen wegen der Einbeziehung der Betriebskosten einer Pilotanlage sowie der Anschaffung von Equipment für die Minenabgänge (‚Declines‘) einen Anstieg um 4,2 % auf 687,- USD / Unzen hinnehmen. Dafür gingen die nachhaltigen Gesamtförderkosten (‚All-in sustaining costs‘ / ‚AISC‘) wegen der bereits erwähnten höheren Exportanreize und einer niedrigeren aktienbasierten Managementvergütung um 2,9 % auf 832,- USD / Unzen zurück.


„Das erste Quartal 2018 war eines mit sehr starker Cash-Generierung durch ‚Blanket‘“, fasste Caledonias CEO Steve Curtis die Zahlen des 1. Quartals zusammen. So habe der erzielte operative Cashflow nicht nur maßgeblich zur Deckung der Investitionen in die Mine in Höhe von 5,2 Mio. USD, sondern auch zur Steigerung des Barmittelbestands beigetragen. Die Produktion habe zudem den Erwartungen entsprochen, wobei man jedoch im Zuge der fortschreitenden Minenentwicklung und dem daraus resultierenden, verbesserten Zugang zu hochgradigeren Arealen erneut von einem stärkeren Produktionsanstieg in der 2. Jahreshälfte ausgehe.

Der CEO nutzte ferner die Gelegenheit, noch einmal den Angehörigen und Freunden des am 23. Februar 2018 infolge eines Arbeitsunfalls verstorbenen Minenarbeiters seine Anteilnahme auszusprechen. Zugleich wies er darauf hin, dass sein Unternehmen erneut die Aufgabe in Angriff genommen habe, seine Sicherheits-Performance zu verbessern.

Derweil bleibe der neue Zentralschacht ein Schlüsselfaktor für die langfristige Wertentwicklung des Unternehmens. Das Projekt schreite nach wie vor planmäßig und im Rahmen des Budgets voran und werde dabei vollständig durch den operativen Cashflow finanziert. Aktuell habe man in einer Tiefe von rund 990 m das sog. ‚Level 30‘ erreicht und arbeite nun am Ausbau der dortigen Station. Curtis unterstrich in diesem Zusammenhang, dass es eine bedeutende Leistung seines technischen Teams sei, ein solch transformatives Projekt umzusetzen und zugleich die Produktion weiter voranzutreiben. Nach Fertigstellung des Schachtes im übernächsten Jahr sei es das Ziel, noch verschiedene operative Faktoren zu ändern und dadurch die direkten Förderkosten zu reduzieren.

Der Unternehmenschef ging in seiner Stellungnahme auch auf die veränderte politische Lage in Simbabwe, der Heimat der ‚Blanket‘-Mine, ein. „Das betriebliche Umfeld und das Investitionsklima in Simbabwe verbessern sich weiter“, so der CEO. Der simbabwische Goldsektor biete aufregende Möglichkeiten, bedürfe aber auch signifikanter Investitionen. Die Regierung zeige aber bereits eine sehr erfreuliche Unterstützung der Bergbauindustrie, u.a. durch die Erhöhung der Exportanreize für Goldproduzenten. Im März sei zudem ein neues Gesetz verabschiedet worden, wodurch die Indigenisierungsauflagen für Goldproduzenten komplett weggefallen seien. Damit habe Caledonia nun die Möglichkeit, seinen Anteil an der ‚Blanket‘-Mine in Abstimmung mit seinen lokalen Partnern wieder aufzustocken.

„Wir sind ermutigt durch das Maß an Unterstützung, das die neue Führung für den Bergbau und die simbabwische Wirtschaft im Allgemeinen gezeigt hat und freuen uns auf die Chancen, die das sich verbessernde makro-ökonomische Umfeld in Simbabwe bieten könnte“, so Curtis weiter. Da sich Caledonias Cash-Position im Zuge des derzeit laufenden Minenausbaus weiter verbessern dürfe, werde man auch in Zukunft neue Möglichkeiten prüfen, um diese zusätzlichen finanziellen Mittel zu investieren.

Vorerst strebe man aber erst einmal die Erreichung des gesetzten Produktionsziels von 80.000 Unzen im Jahr 2021 an. Durch die Beibehaltung der Kostenkontrolle und die Nutzung von Skaleneffekten sollten in der Folge auch ein höherer Cashflow und steigende Gewinne möglich sein. Für dieses Jahr gehe das Unternehmen weiterhin von einer Gesamtförderleistung von 55.000 bis 59.000 Unzen Gold und von einem Gesamtgewinn von 1,65 bis 1,90 USD pro Aktie aus.

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