Trocken-schuppige oder aufgerissene Hände, Ekzeme, Juckreiz. Arbeitnehmer in der Pflege und in Krankenhäusern kennen dieses Problem. Ihre Hände vollbringen Tag für Tag Höchstleistungen: Greifen, Packen, Heben. Und dazwischen immer wieder waschen und desinfizieren. Zeigen sich irgendwann Risse oder Rötungen, verdächtigen viele Anwender Handdesinfektionsmittel als Ursache. Zu Unrecht, wie aktuelle Studien belegen. 

Handdesinfektion: Studien räumen alle Verdachtsfälle aus

Handdesinfektionsmittel genießen keinen allzu guten Ruf. Sie stehen in Verdacht, die Haut auszutrocknen. Doch das stimmt so nicht. Im Gegenteil pflegen moderne Produkte wie PURELL die Haut sogar und versorgen sie zusätzlich mit Feuchtigkeit. So haben Risse, trockene Stellen oder schmerzhafte Entzündungen keine Chance.


Das ist sogar wissenschaftlich belegt. Eine amerikanische Studie untersuchte kürzlich die Wirksamkeit des mit Pflegestoffen angereicherten Handpflege-Sortiments der Marke PURELL in beruflichen Umfeldern, in denen es häufig zu einer berufsbedingten irritativen Dermatitis kommt.

Studienergebnisse fallen eindeutig aus

Dabei verglichen die Wissenschaftler die Veränderung des Hautbildes von zwei verschiedenen Kontrollgruppen miteinander. Eine nutzte 14 Tage lang ein Handpflege-Sortiment mit Feuchtigkeitsspendern. Die zweite bekam ein Händedesinfektions-Sortiment ohne feuchtigkeitsspendende Substanzen zur Verfügung gestellt.

Die Ergebnisse fielen eindeutig aus: Bei den Mitarbeitern der ersten Kontrollgruppe, die das Gel nutzte, das mit zusätzlichen Pflegestoffen angereichert war, zeigten sich schon nach kurzer Zeit positive Verbesserungen des Hautbildes. Die Forscher kamen daher zu dem Schluss, dass Händedesinfektionsmittel, die ausschließlich Alkohole enthalten, die Haut tendenziell eher austrocknen.

Ausgewogen formulierte Hände-Desinfektionsmittel tragen zur Hautgesundheit bei 

Bei ausgewogen formulierten Hände-Desinfektionsmitteln wie PURELL trocknet die Haut dagegen selbst bei intensiver Anwendung im Pflegebereich oder in Krankenhäusern nicht aus.

Geeignet sind die Händedesinfektionsmittel aber auch für andere berufliche Umfelder. Für das Büro gibt es beispielsweise ein spezielles Kit des Herstellers, bestehend aus Pumpflaschen und antibakteriellen Hygienetüchern.

Handdesinfektion in allen beruflichen Umfeldern 

Die Idee dahinter: Arbeitgeber platzieren das Kit auf den Schreibtischen ihrer Mitarbeiter, in Besprechungsräumen, Cafeterias oder Lobbys und geben ihren Angestellten damit überall die Möglichkeit zur schnellen, effektiven und regelmäßigen Handdesinfektion.

Welchen Effekt die wiederkehrende Anwendung der Mittel in verschiedenen Arbeitsumgebungen hat, konnte eine zweite Studie nachweisen. Unter dem Titel "Impact of a Comprehensive Workplace Hand Hygiene Program" untersuchten Wissenschaftler des Medical Mutual of Ohio, ob sich eine regelmäßige Handdesinfektion kostensparend für Unternehmen auswirken könnte, weil auf diese Weise Krankheitsausfälle reduziert werden.

Auch hier hätten die Ergebnisse nicht signifikanter ausfallen können. Tatsächlich ließen sich die Fehlzeiten der rund 1.300 Arbeitnehmer, die an der Studie teilnahmen dank einer regelmäßigen Handdesinfektion um mehr als 13 Prozent senken.

Regelmäßige Nutzung handdesinfizierender Gels im Beruf

Gute Argumente also, die im beruflichen Alltag für einen verstärkten Einsatz handdesinfizierender Gels sprechen. Doch Sven Jäschke, Country Manager von GOJO Industries, Hersteller der hochwirksamen Handdesinfektionsmittel der Marke PURELL®, weiß nur zu gut: Der sich hartnäckig haltende Mythos, dass Handdesinfektionsmittel der Hautgesundheit schaden, lässt Arbeitnehmer immer wieder einen Bogen um die Produkte machen.

Jäschke beschönigt keineswegs, dass Mitarbeiter vor allem im Gesundheitsbereich tatsächlich immer wieder mit Hautirritationen zu kämpfen haben. Doch die Ursache dafür vermutet er an anderer Stelle.

"Richtig ist, dass für Händedesinfektionsmittel Alkohole die wirksame Grundlage sind“, sagt er. "Auf der Haut stören sie die Struktur des Stratum corneum, insbesondere die dort vorhandenen Lipidschichten. Dabei werden Hautfette mobilisiert und herausgelöst. Im Unterschied zum Waschen werden die Lipide laut eines Informationspapiers des Robert Koch Instituts jedoch nicht abgespült, sondern bei der üblichen Einreibemethode wieder in die Haut gerieben. Der Effekt wird durch zusätzliche feuchtigkeitsspendende Stoffe, die in hochwertigen Fluiden enthalten sind, noch einmal verstärkt.“ Der Schluss liegt also nahe: Bei der richtigen Anwendung kommt es nicht zur Entfettung der Haut und damit auch nicht zu Irritationen.

Tatsächliche Ursache für Hautirritationen entdeckt 

Doch was ist die wirkliche Ursache der lästigen Handverletzungen und -reizungen, die Angestellten in medizinischen und pflegenden Berufen so häufig zusetzen? Jäschke weiß um die wahre Quelle: Flüssigkeitsdichte Handschuhe, die in diesen Umfeldern rund um die Uhr zum Einsatz kommen. Auch dieser Fakt ist in dem Informationspapier des Robert Koch Instituts nachzulesen.

"Die Handschuhe bilden eine zuverlässige mechanische Barriere für äußere Verschmutzungen und Infektionserreger. Im Inneren bildet sich aber ein Feuchtklima, das die Hautbarriere schädigt und Hautfette herauslöst", erklärt Jäschke. Dies kann eine Ursache für ein Handekzem sein.

Ist die Haut erstmal geschädigt, erhöht sich die Gefahr, dass weitere Erreger eindringen und für weitere Hautirritationen sorgen oder Allergien auslösen. "Die Belastungen lassen sich durch Unterziehhandschuhe aus Baumwolle oder eine maximale Tragedauer von Einmalhandschuhen von 15 Minuten aber reduzieren“, empfiehlt der Country Manager.

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GOJO Industries

GOJO Industries ist führender Hersteller und Vermarkter von Lösungen zur Gesunderhaltung der Haut und Oberflächenhygiene für aushäusige Bereiche. GOJO wurde 1946 gegründet und ist ein Familienunternehmen mit einem Erfahrungsschatz in der Hygienebranche und führt international anerkannte Marken u. a. PURELL® – eine der vertrauenswürdigsten Marken zur Desinfektion der Haut und GOJO® – unsere Marke für spezielle Seifen und Reinigungslösungen für hartnäckige Verschmutzungen.

Partnerschaft für Wachstum

Durch Zusammenlegung von GOJO Industries-Europe und Laboratoires Prodene Klint haben wir marktführende Marken, wissenschaftliches und technologisches Know-how in der Haut- und Oberflächenhygiene vereinigt und setzen die Innovation zur Ausweitung der Hygienekategorie fort. Damit erhält unser Europageschäft drei FuE-Kompetenzzentren und Produktionsstätten mit Sitz in Frankreich, die ein Netz an Verkaufsbüros und Vertriebsstätten in Milton Keynes, Paris, Barcelona, Lissabon und Frankfurt unterstützen.
Das kombinierte Geschäft bietet ein breites Produktportfolio mit Lösungen für Gesichts- und Oberflächenreinigung sowie -desinfektion unter den vertrauenswürdigen Marken GOJO®, PURELL®, LPK und PREVEN’S PARIS sowie spezieller und innovativer Private Label-Lösungen.

GOJO und Laboratoires Prodene Klint teilen bewährte langjährige Führungsqualitäten, und wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Innovation und Wachstum in der Hygienekategorie weiter voranzutreiben.

Unsere Wachstumssäulen:
– Langfristige Partnerschaften

Wir schätzen dauerhafte Partnerschaften mit unseren Kunden auf der Grundlage gegenseitigen Vertrauens und nachhaltigen Wachstums
– Speziallösungen für Haut- und Oberflächenhygiene

Breites Portfolio an Spezial- und Komplettlösungen, die Hygienebedürfnisse in jedem professionellen Umfeld lösen

– Innovative Technologie Stetige Investitionen in FuE zur Förderung des Wachstums über technologische und wissenschaftliche Innovation
– Marktkenntnisse und Einblick Markteinblick und Verständnis für komplexe Bedürfnisse auf jedem einzelnen Markt über regionale Fachleute in unserer weltweiten Organisation
– Weltweit vertrauenswürdige Marken Weltweit vertrauenswürdige, marktführende Marken, Neudefinierung von Arbeitsplatzsicherheit über innovative und nachhaltige haut- und oberflächenfreundliche Lösungen

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

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