Toni Elias dominiert auch die dritte Runde zur MotoAmerica Superbike Championship in Virginia. Bradley Ray mit den Rängen 4 und 7 bei der dritten Runde der British Superbike Championship in Oulton Park.

Die Erfolgsserie der Suzuki Teams in den nationalen Superbike-Meisterschaften der USA und England geht weiter. Toni Elias (Yoshimura Suzuki Factory Racing) dominierte auf der Suzuki GSX-R1000 erneut das Geschehen in den USA, während Bradley Ray (Buildbase Suzuki Team) an einem schwierigen Tag in Oulton Park in Schlagdistanz zur Spitze der British Superbike Championship blieb.

Elias markierte auf dem Virginia International Raceway seine MotoAmerica Superbike Siege Nummer 20 und 21 und bescherte Suzuki damit auch den 199. Sieg in der MotoAmerica/AMA Superbike Geschichte. Damit könnte der Spanier beim nächsten Rennen die historische Marke von 200 Suzuki Siegen realisieren. Schon jetzt ist Suzuki der erfolgreichste Hersteller in der Geschichte der MotoAmerica/AMA Superbike Meisterschaft.


Im ersten Rennen am Samstag setzte Elias kurz vor Ende der Distanz eine Schlussattacke und übernahm die Spitze erst knapp vor dem Ziel, am Sonntag führte er hingegen jede einzelne Runde und feierte seinen fünften Sieg in sechs Rennen. "Virginia ist nicht gerade meine Lieblingsstrecke", erklärte Elias. "Aber dieses Wochenende ist es gut gelaufen und wir konnten die Führung in der Meisterschaft auf 35 Punkte ausbauen. Ein großer Dank an das Yoshimura Suzuki Team! Jeder hat sehr hart gearbeitet damit wir auch hier richtig schnell unterwegs sein können und es hat wunderbar geklappt."

Elias Teamkollege Roger Lee Hayden ging bereits am Samstag zu Boden, als er einem gestürzten Fahrer ausweichen musste. "Ich habe versucht am Sonntag zu fahren", berichtete der Pechvogel. "Aber es machte keinen Sinn, ich hatte mir den Kopf angeschlagen und fühlte mich noch nicht in der Lage, Rennen zu fahren."

In der Britischen Superbike Meisterschaft war Bradley Ray als Meisterschaftsführender nach Oulton Park gekommen. Dort hatte der Brite jedoch mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Bereits im Qualifying musste Ray unfreiwillig zu Boden und konnte sich In Folge nur einen Startplatz in der dritten Reihe sichern. Der Start ins erste Rennen klappte jedoch gut und Ray lag sogar für einige Zeit auf Podiumskurs, ehe er einen Platz zurückfiel und sich mit Rang 4 zufrieden geben musste. Im zweiten Rennen kämpfte der Überraschungsstar der aktuellen Saison mit nachlassendem Grip an den Reifen und kam nicht über Rang 7 hinaus.

"Wir haben schon nach Donington gesagt, dass wir nicht alle Läufe gewinnen werden", stellte Ray nach dem Rennen nüchtern fest. "Wir waren gut unterwegs, aber hier hat uns einfach das letzte bisschen Performance bei der Abstimmung gefehlt. Wir konnten nicht um die Siege kämpfen, haben aber wertvolle Punkte für die Meisterschaft gesammelt. Die Serie ist noch lange und wir sind sehr zuversichtlich, dass wir sehr stark aus der Pause zurückkommen werden." MotoAmerica Superbike Virginia/USA, Ergebnis:
Superbike Rennen 1:
1. Toni Elias (Yoshiumra Suzuki Factory Racing), 2. Cameron Beaubier, 3. Mathew Scholtz, 4. Josh Herrin, 5. Jake Lewis

Superbike Rennen 2:
1. Toni Elias (Yoshiumra Suzuki Factory Racing), 2. Cameron Beaubier, 3. Mathew Scholtz, 4. Josh Herrin, 5. Jake Lewis

MotoAmerica Superbike Gesamtwertung:
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BSB Oulton Park/GBR, Ergebnis:
Superbike Rennen 1:
1. Leon Haslam, 2. Jake Dixon, 3. Shane Byrne, 4. Bradley Ray (Buildbase Suzuki GSX-R1000), 10. Richard Cooper (Buildbase Suzuki GSX-R1000)

Superbike Rennen 2:
1. Leon Haslam, 2. Jason O’Halloran, 3. Jake Dixon, 7. Bradley Ray (Buildbase Suzuki GSX-R1000), 9. Richard Cooper (Buildbase Suzuki GSX-R1000)

BSB Superbike Gesamtwertung:
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