Nur wenige Tage nach der erfolgreichen Aktienkonsolidierung im Verhältnis 6,5 zu 1 hat Rye Patch Gold (ISIN: CA7837274074 / TSX-V: RPM) eine weitere Kapitalerhöhung durchgeführt. Wie der kanadische Junior-Goldproduzent am Mittwoch kurz vor Börsenschluss in Toronto bekanntgab, wurden im Rahmen eines von der Investmentbank PI Financial Corp. angeführten ‚Bought Deals‘ mehr als 11,5 Mio. neue Stammaktien zu einem Stückpreis von 1,30 CAD ausgegeben. Der dadurch erzielte Bruttoerlös lag bei rund 15 Mio. CAD. Zugleich erhielten die Käufer der Aktien auch noch die gleiche Anzahl an übertragbaren Bezugsrechten (‚Warrants‘), die sie innerhalb eines Zeitraums von 24 Monaten nach Abschluss der Privatplatzierung zu einem Ausübungspreis von 1,65 CAD in zusätzliche Stammaktien des Unternehmens umtauschen können. Den Mitgliedern des Finanzierungskonsortiums wurde außerdem eine Mehrzuteilungsoption (‚Over-Allotment‘) eingeräumt, wodurch sie bis zu 48 Stunden vor Angebotsschluss die Zahl der ihnen zugeteilten Papiere um maximal ein Drittel ausstocken dürfen, was eine Erhöhung der Emissionssumme auf bis zu 20 Mio. CAD bedeuten würde.

Mit dem zusätzlichen Eigenkapital will Rye Patch seine laufenden Kredite bedienen, das Betriebskapital (‚Working Capital‘) stärken und die Arbeiten an der ‚Florida Canyon‘-Mine in Nevada vorantreiben.

Die Kapitalmaßnahme, in deren Folge sich die Zahl der ausstehenden Aktien um bis zu 23,4 % erhöhen dürfte, soll nach derzeitigem Stand – vorbehaltlich noch ausstehender Genehmigungen, u.a. durch die TSX Venture Exchange – am bzw. um den 31. Januar 2018 abgeschlossen werden.

Neben der Kapitalerhöhung kündigte das Unternehmen – https://www.youtube.com/watch?v=1CgeAYgUSuM – außerdem noch die Einleitung eines strategischen Überprüfungsprozesses an, in dessen Verlauf mögliche Alternativen zur Steigerung des ‚Shareholder Values‘ untersucht werden sollen. „Die strategische Überprüfung umfasst eine sorgfältige Bewertung der Entwicklungsstrategie, des Geschäftsplans, der Marktbewertung und der Kapitalstruktur des Unternehmens“, erklärte Rye Patchs CEO William Howald. Ferner würden zahlreiche alternative Geschäftsstrategien, einschließlich möglicher Fusionen, Übernahmen oder Veräußerungen sowie einer Restrukturierung bzw. Refinanzierung der Kreditlinien geprüft. Auch andere Optionen kämen in Betracht, sofern sie dem grundlegenden Ziel dienten, den bestmöglichen Wert für die Aktionäre der Gesellschaft zu erzielen. Die Arbeiten an der ‚Florida Canyon‘-Mine sollten derweil unvermindert fortgesetzt werden.

Für die Durchführung des Prüfprozesses wurde ein Sonderausschuss bestellt, der sich ausschließlich aus unabhängigen Direktoren des Unternehmens zusammensetzt. Den Vorsitz des Gremiums übernahm Tim Baker, der zudem von Jonathan Challis, Charles Russell und John Mansanti unterstützt wird. Gemeinsam sollen sie über die verschiedenen Vorschläge bzw. Optionen beraten und anschließend dem Direktorium Empfehlungen für das weitere Vorgehen unterbreiten.

Im Allgemeinen wird eine solche Strategieprüfung als Signal an den Markt gesendet, dass ein Unternehmen einen Käufer oder möglichen Fusionspartner sucht. Dies dürfte die Fantasie der Aktionäre und damit den Kurs der Rye Patch-Aktie in nächster Zeit beflügeln. Zumindest sollte es jedoch die zu erwartenden Kursverluste aufgrund der Verwässerung des Aktienkapitals im Zuge der jüngsten Finanzierungsrunde begrenzen.
 
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