Die Messe formnext findet vom 14. bis 17. November in Frankfurt statt. Sie gilt als Leitmesse für intelligente industrielle Fertigungs- und Herstellungsverfahren und fokussiert vom Design über die Herstellung bis zur Serie die effiziente Realisierung von Produktideen. Zum ersten Mal mit dabei ist die zur Rheinmetall Automotive AG gehörende Solidteq GmbH. Das Unternehmen stellt in Halle 3.0 auf Standplatz F 16 innovative Lösungen zum 3D-Druck mit metallischen Werkstoffen vor. Angesprochen werden damit vor allem die Automobilindustrie und der Maschinenbau.

Als Teil des international tätigen Automobilzulieferers ist das Unternehmen seit mittlerweile sechs Jahren auf das Selective Laser Melting-Verfahren (SLM) spezialisiert. Solidteq wurde jetzt als Start-Up von Rheinmetall Automotive ausgegliedert, um sein Know-how auch externen Kunden anbieten zu können. Dabei bietet das Unternehmen umfangreiche Fähigkeiten in der additiven Fertigung und mechanischen Bearbeitung und kombiniert dies mit seinem weitreichenden Know-how in Prototypenentwicklung und Simulation.

Der 3D-Druck ist als innovative Schlüsseltechnologie in verschiedenen Industriezweigen praktisch anwendbar. Sein Einsatzgebiet erstreckt sich vom zeitlich schnell realisierbaren Prototypenbau bis zur Herstellung von Kleinserien. Das Verfahren stieß von Anfang an auf großes Kundeninteresse. Um der steigenden Nachfrage nachzukommen, hat Solidteq in diesem Jahr bereits weitere SLM-Anlagen an seinem Produktionsstandort Neuss in Betrieb genommen.


Die Vorteile des Druckverfahrens liegen in der teilweise extremen Zeitersparnis: Kunden erhalten über CAD-Daten schnell ein voll funktionsfähiges Produkt, das in Qualität und Materialgefüge mit dem aus einer Serienproduktion vergleichbar ist. Neben den gleichbleibenden Materialeigenschaften und einem verkürzten Herstellungsprozess ergeben sich außerdem Möglichkeiten der Erschließung von Innovationspotenzialen und eine hohe Wirtschaftlichkeit.

Dazu Thomas Bartels, Geschäftsführer der Solidteq GmbH : „Unser Messeziel ist es, potentiellen Interessenten die konstruktive Freiheit, Zeiteinsparung und Kostenreduzierung zu vermitteln, die eine additive Fertigung in dieser Schlüsseltechnologie mit sich bringt. Wir verstehen uns als Vorreiter und Treiber dieser innovativen Drucktechnik, die vor allem in der Automobilbranche und anderen Industriezweigen gewinnbringend eingesetzt werden kann. Unser profundes Know-how ist in jahrelanger Praxis gewachsen. Ganz wichtig ist es für uns, unsere Kunden so zu beraten und zu begleiten, dass sie potenzielle Konstruktionshürden schnell und unkompliziert überwinden können.“

Bereits die Form des 60 Quadratmeter großen Messestands, der nach drei Seiten hin offen ist, weist auf die Thematik des 3D-Drucks hin und deutet die große Flexibilität der Technologie sowie die vielen unterschiedlichen Formate an, die durch sie entstehen können. Zu sehen sind Exponate, die die breite Wertschöpfungskette der Solidteq GmbH beschreiben. Die Ausstellung macht außerdem die vier Projektphasen anschaulich, die das Start-Up aus einer Hand anbietet. Diese reichen von der Planung über die Entwicklung eines 3D-Modells über den Druck bis hin zur mechanischen Nachbearbeitung der Werkstücke.

Über Solidteq

Solidteq ist spezialisiert auf 3D-Druck mit metallischen Werkstoffen. Das Start-Up von Rheinmetall Automotive bündelt umfangreiche konzerninterne Kenntnisse im Bereich der additiven Fertigung und versteht sich als Treiber der Industrialisierung dieser Schlüsseltechnologie. Zielgruppen sind die Automobilbranche, der Maschinenbau sowie weitere Industrien, die auf einen kurzen Produktentwicklungszyklus angewiesen sind, oder sich dadurch zusätzliche Wettbewerbsvorteile verschaffen wollen. Das junge Unternehmen verbindet die Vorteile eines Start-ups mit der Solidität und der ausgereiften Infrastruktur eines Großkonzerns. Durch die langjährige Erfahrung in der Selective Laser Melting Technology bringt es eine hohe Prozesssicherheit und ein vertieftes Prozessverständnis mit.

Über den 3D-Druck erhalten Kunden schnell ein voll funktionsfähiges Produkt, das in Qualität und Material mit einer Serienproduktion vergleichbar ist. Neben den gleichbleibenden Materialeigenschaften ergeben sich eine Verkürzung des Produktionsprozesses, verbesserte Funktionen und eine hohe Wirtschaftlichkeit. Das Unternehmen legt großen Wert auf eine umfassende Kundenbegleitung und erschließt beratend Innovations- und Optimierungspotenziale.

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