Wann sind z.B. Fette und Öle auf Oberflächen gewollt, wann gelten solche Beläge als Restschmutz oder filmische Verunreinigungen? Dünnste Rückstände, wie z.B. Schmierstoffe oder Reinigungsmittel können bei sensiblen industriellen Teilen zu Funktionsausfällen führen, denn durch solche Kontaminationen verlieren sie wichtige Eigenschaften. Dadurch können z.B. Haftungsprobleme, unzureichende elektrische Leitfähigkeit oder Korrosion auftreten.

Aus diesen Gründen sind filmische Verunreinigungen in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus des Interesses gerückt. Dies zeigt sich unter anderem in Aktivitäten des Fachverbandes industrielle Teilereinigung (FiT) und des Fraunhofer Institutes für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) in Stuttgart, welche Leitlinien zu filmischen Verunreinigungen erarbeiten. Ziel ist es, einheitliche Definitionen, Vorgehensweisen und Handlungsempfehlungen zu diesem Thema bereit zu stellen. Auf der „2. Fachkonferenz: Filmische Verunreinigung“ vom 14.11. bis 15.11.2017 in Ludwigsburg werden neben dem Thema „Leitlinien“ in einem weiteren Themenblock „Messtechnik“ auch die Möglichkeiten der Analyse filmischer Kontaminationen behandelt. So geht beispielsweise der Vortag „Filmische Verunreinigungen unter der Lupe – Have you seen the latest dirty film?“ detailliert auf die Möglichkeiten der modernen Laboranalyseverfahren und deren Anwendung bei filmischen Verunreinigungen ein.

Ein wichtiges Themengebiet in diesem Zusammenhang ist die Analytik, also der Nachweis und die chemische Analyse der filmischen Verunreinigungen. Neben einfachen, aber typischerweise unspezifischen Verfahren wie Fluoreszenzmessungen oder Kontaktwinkelanalysen spielen hier Laboranalysetechniken eine wichtige Rolle. Nur mit Hilfe moderner Untersuchungsverfahren ist es möglich, dünnste filmische Kontaminationen nachzuweisen, deren laterale Ausbreitung zu bewerten und diese zu identifizieren. Erst eine Identifizierung der Substanzen erlaubt in den meisten Fällen, die Quelle der Verunreinigung zu finden und so das Problem von Grund auf zu lösen.


Hierbei können Untersuchungsverfahren wie beispielsweise die Flugzeit¬sekundärionen¬massen-spektrometrie (ToF-SIMS), die Photoelektronenspektroskopie (XPS), die Infrarotspektroskopie (ATR-IR), aber auch bildgebende Verfahren wie etwa die Rasterelektronenmikroskopie (REM / low voltage REM) zum Einsatz kommen. Das kann im firmeneigenen Labor, bei externen Laboren oder in beiden erfolgen.

Nicht alle Unternehmen haben die Möglichkeit, diese Techniken selbst anzuwenden. Dann bieten moderne, unabhängige Dienstleister wie die nanoAnalytics GmbH in Münster eine Lösung. Hier beschäftigt man sich täglich mit typischen industriellen Schadensfällen, wie sie beispielsweise durch filmische Kontaminationen entstehen können und entwickelt Lösungen für die Praxis.

Über die nanoAnalytics GmbH

Die Firma nanoAnalytics ist ein unabhängiges Dienstleistungsunternehmen für Oberflächen-, Grenzflächen-, Dünnschicht- und Mikrobereichsanalysen. Seit 2001 unterstützen wir unsere Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen mit Analytikdienstleistungen.

Unser Expertenteam verfügt über langjährige Praxiserfahrung und liefert Ihnen so die relevanten Informationen, um auch komplexe Fragestellungen aus den Bereichen Fehler- und Schadensanalytik, Qualitätssicherung oder Produktentwicklung schnell und effektiv bearbeiten zu können. Für die Untersuchungen stehen modernste Analysegeräte zur Verfügung, so dass Informationen zur chemischen Zusammensetzung und Morphologie Ihrer Produktoberflächen gewonnen werden können.

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

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Analytical Services
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