Vom 4. bis 6. Oktober trifft sich die Gewerbeimmobilienbranche zum europaweit größten Branchen-Event in der bayerischen Landeshauptstadt, der Expo Real. Fakt ist: Der Markt für Gewerbeimmobilien brummt! Die Branche kennt kaum noch Ladenhüter und die hohe Nachfrage ist auch in ländlichen Regionen angekommen. Deutschland gilt noch immer als sicherer Anlagehafen und davon profitiert auch die Region Nordschwarzwald mit ihrem Gemeinschaftsstand unter dem Dach des Landes Baden-Württemberg.

Gewerbeimmobilien verkaufen sich wie geschnitten Brot. Ein historisch niedriges Zinsumfeld und hervorragende wirtschaftliche Rahmendaten sorgen für ein freundliches Klima in den Hallen der bayerischen Landeshauptstadt. In diesem Jahr knackte Europas renommierteste Immobilienmesse zum ersten Male die 2000er Marke bei den Ausstellern, mittendrin der Gemeinschaftsstand der Region Nordschwarzwald mit acht beteiligten regionalen Partnern. "Wir entwickeln die Region Nordschwarzwald geschlossen und aus einer Position der Stärke heraus ", beschreibt Jochen Protzer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG), einen der zentralen Marketing-Ansätze der Region. Auf der Expo Real zeigte dieses Konzept Wirkung: Der Nordschwarzwald präsentierte sich unter dem Dach des Landes als überaus prosperierende Wirtschaftsregion mit gesteigertem Wohlfühlcharakter. "Selten habe ich derart interessante und vielversprechende Gespräche geführt wie in diesem Jahr", resümierte der Calwer Landrat und WFG-Aufsichtsratsvorsitzende Helmut Riegger, der den Auftritt der Region Nordschwarzwald im bajuwarischen Kernland an mehreren Tagen begleitete.

Eine kreative Darstellung der Region als dynamischer Standort ist Pflicht auf der Expo Real! Die Oberbürgermeister der Städte Freudenstadt, Horb a. N. und Nagold, Julian Osswald, Peter Rosenberger und Jürgen Großmann, platzierten die Region sehr bewusst als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort und verankerten sie in den Köpfen potentieller Investoren als innovativen Landstrich. Eine Region, aber unterschiedliche Schwerpunkte: je nach Interessenslage rückte die Vermarktung von Konversionsflächen, die Entwicklung von Hochschulstandorten, der Themenkomplex Gewerbe- und Wohnbauentwicklung oder die Ansiedlung von Unternehmen, Einzelhands- und Hotelprojekten bei den Gesprächen am Gemeinschaftsstand in den Fokus. Die Kommunen in der Region stehen in den Startlöchern, um jenen Unternehmen eine Heimat zu bieten, die in den Metropolen aufgrund der Flächenknappheit keine Entwicklungsperspektive finden, resümierten Sophie Schumann, Wirtschaftsförderin des Landkreises Calw, und Sebastian Rother, Wirtschaftsbeauftragter des Landkreises Freudenstadt.


An der Expo Real führt auch in Zukunft kein Weg vorbei: "Alleine aus Standortmarketingüberlegungen ist ein Auftritt der Region in München überaus wichtig", argumentiert WFG-Chef Jochen Protzer, der großen Wert auf ein gesamtregionales Miteinander der wirtschaftsrelevanten und kommunalen Akteure legt. Viel Zeit um Durchzuatmen zwischen den Fachgesprächen blieb in München kaum: "Wir freuten uns außerordentlich über das rege Interesse der Messebesucher an unserer Region", bilanziert der WFG-Fachbeiratsvorsitzende und Horber Wirtschaftsförderer Axel Blochwitz, der gemeinsam mit dem gesamtregionalen Expo-Team die Standbesucher mit Schwarzwälder Schinken und Kirschtorte als kulinarische Sympathieträger der Region verköstigte.

Hintergrund:

Die Expo Real, internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen, findet seit 1998 jedes Jahr im Oktober in München statt. Die größte B2B-Messe für Gewerbeimmobilien in Europa steht für Networking, Marktorientierung und wertvolle Businesskontakte. Die Region Nordschwarzwald präsentiert sich seit 2004 auf diesem renommierten Gewerbeimmobilien-Marktplatz und dem Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg.

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