Edelmetallproduzent Rye Patch Gold (ISIN: CA7837271005 / TSX-V: RPM) hat in dieser Woche ein weiteres Update zu den Arbeiten auf seiner ‚Florida Canyon‘-Mine im US-Bundesstaat Nevada vorgelegt. Demnach konnte das kanadische Unternehmen dort in den ersten beiden Monaten des laufenden Quartals insgesamt rund 1,7 Mio. Tonnen Gestein abbauen und damit das selbstgesteckte Ziel um 48 % übertreffen. Auch bei Erzverarbeitung in der Gesteinsmühle, dem sog. ‚Crusher‘, fiel das Ergebnis für Juli und August um 16 % höher aus als erwartet, so dass man in diesem Zeitraum die verschiedenen Matten der Laugungsanlage mit etwa 1,36 Mio. Tonnen neuem Material bestücken konnte. Die dabei ermittelten Erzgehalte lagen zudem im Juli gut 13 % über dem Soll und entsprachen im August in etwa den Erwartungen.

Auch die Goldgewinnungsraten entwickelten sich im Laufe des Sommers wie in den im Vorfeld erstellten Modellkurven vorausgesehen. Allerdings blieben die erzielten Goldmengen trotz der Mitte Juli abgeschlossenen Reparaturarbeiten am Regenerationsofen sowie dem Säure-Wasch-Kreislauf der Laugungsanlage bislang hinter den Prognosen zurück. Grund hierfür waren offenbar Abstimmungsschwierigkeiten beim Auftragen der verschiedenen Erzschichten auf die einzelnen Abschnitte der Laugungsmatten. Dadurch kam es zu Verzögerungen im Laugungsprozess, die letztlich dazu führten, dass die ursprünglich avisierten Produktionsmengen erst mit etwa 2 bis 3 Monaten Verzögerung erreicht werden dürften. Dementsprechend sollte sich auch das Erreichen des kommerziellen Produktionsniveaus der Mine aller Voraussicht nach in das 1. Quartal 2018 verschieben.

„Auch wenn die Zeitverzögerung bei der Produktion von Goldunzen unsere erste Bodenwelle auf dem Weg zu dem, was man eine bemerkenswert erfolgreiche Anlaufphase nennen kann, darstellt, haben wir Änderungen in unserer Planung und Ausführung vorgenommen, um den Prozess zu beschleunigen“, so Rye Patchs Präsident und CEO William Howald – https://www.youtube.com/watch?v=nl7bHpJDH3M&t=257s -. Angesichts des Übertreffens der Erwartungen bei Abbau und Verarbeitung um eine signifikante Marge sei daher in den kommenden Monaten mit einer Beschleunigung der Goldproduktion und einer Angleichung an die auf den Laugungsflächen platzierten Tonnagen zu rechnen.

Dabei dürfte sich auch als hilfreich erweisen, dass man die zuletzt aufgetretenen Instandhaltungsprobleme bei der Muldenkipper-Flotte mittlerweile in den Griff bekommen zu haben scheint. Jedenfalls lag die Verfügbarkeit der 11 Caterpillar-LKW der Modellreihe ‚785‘ im Juli bereits wieder bei 84 % und auch das gesamte Verladeequipment war voll einsatzbereit. Ab dem 4. Quartal sollen der Mine zusätzlich noch die vier vor Kurzem erworbenen Caterpillar-Schwerlasttransporter vom Typ ‚785C‘ zur Verfügung stehen.

Seine vollständigen Produktionsergebnisse für das 3. Quartal will Rye Patch Gold im Laufe der ersten Oktoberwoche veröffentlichen.

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