Das „Gesetz über den Messstellenbetrieb und die Datenkommunikation in intelligenten Energienetzen“ regelt seit September 2016 einerseits den Rollout intelligenter Messsysteme (iMSYS) für Stromverbraucher und Stromerzeuger als auch die dazu gehörende Datenkommunikation. Eigentlich sollte der Rollout bereits zum Jahreswechsel 2016/2017 beginnen – aber immer noch gibt es weder zertifizierte Smart Meter Gateways zur Datenkommunikation, noch zertifizierte Smart Meter als digitale Zähler.

Daher stellt sich die berechtigte Frage, ob eine Einbaupflicht intelligenter Messsysteme angesichts der fehlenden Zertifizierung und bei Erzeugerzählern aufgrund der fehlenden Fernsteuerbarkeit besteht. Viele Fragestellungen und Definitionen scheinen noch ungeklärt.

Unabhängig von der zeitlichen Verzögerung wird die Umstellung auf Smart-Meter sehr lange dauern. Erst im Jahre 2032 soll diese in Deutschland abgeschlossen sein. In Norwegen wird der Wechsel zu den intelligenten Mess- und Zählsysteme bereits im Jahre 2019 realisiert sein. Zu diesem Zeitpunkt wird in Deutschland noch nicht einmal die automatisierte, sternenförmige Datenkommunikation zur Verfügung stehen. Damit wird frühestens ab dem Jahre 2021 gerechnet.
In der Branche herrscht daher eine große Verunsicherung – sowohl bei Netzbetreibern als auch bei Stromversorgern.


Weiterbildungen zum Messstellenbetriebsgesetz
Das Weiterbildungsangebot von BHKW-Consult und dem BHKW-Infozentrum umfasst ein neu konzipiertes Seminar, das sich mit dem neuen Messstellenbetriebsgesetz auseinandersetzen.
Das Intensivseminar „Messstellenbetriebsgesetz (MsbG)- Das neue Grundgesetz des Messwesens“ findet am 15. Januar 2018 in Stuttgart statt (https://www.bhkw-konferenz.de/…).
Das MsbG ist auch Thema des Intensivseminars „Messkonzepte für EEG- und KWKG-Anlagen“, welches am 27. September 2017 in Bonn sowie am 9. November 2017 in Berlin angeboten wird (https://www.bhkw-konferenz.de/…).

Über die BHKW-Infozentrum GbR

Seit 1999 informiert die BHKW-Infozentrum GbR (https://www.bhkw-infozentrum.de) auf zahlreichen Webseiten sowie in Fachzeitschriften über neue Technologien im Bereich alternativer und regenerativer Energieerzeugung mittels Blockheizkraftwerken (BHKW). Außerdem werden die Veränderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen für BHKW-Anlagen und Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erläutert.

Ab Ende 2017 wird eine BHKW-Datenbank mit komfortabler Suchfunktion auf der Seite BHKW-Beispiele.de (http://www.bhkw-beispiele.de) online sein.
Außerdem können Interessierte in dem BHKW-Kenndaten-Tool 2015 (http://www.bhkw-kenndaten.de) aus einer Datenbank von mehr als 1.300 KWK-Modulen die technischen Daten sowie die Investitionskosten der jeweils interessanten Leistungsgröße heraus suchen.

Nahezu wöchentlich werden über den derzeit größten internetbasierten BHKW-Newsletter mehr als 11.000 Abonnenten kostenlos informiert (www.bhkw-infozentrum.de/service/newsletter.html).
Im Socialmedia-Bereich posten die Fachleute des BHKW-Infozentrums aktuelle Meldungen auf Facebook (www.facebook.com/bhkw.infozentrum), auf Twitter (www.twitter.com/bhkwinfozentrum) sowie in der XING-Gruppe "Blockheizkraftwerke – Energieversorgung der Zukunft"´(https://www.xing.com/net/blockheizkraftwerke/).

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