"Eine Innendämmung erfordert etwas mehr Planungs- und Ausführungsaufwand als Außenwandsysteme." sagt Hartwig M. Künzel vom Fraunhofer Institut für Bauphysik. Der Experte ist einer von zahlreichen Referenten, die am 19. und 20. Mai auf dem Internationalen Innendämmkongress in Dresden auftreten werden. Zum vierten Mal laden die gemeinnützige Bernhard Remmers Akademie und das Institut für Bauklimatik der TU Dresden diesmal in Kooperation mit dem Bundesverband für Altbauerneuerung (BAKA) in die sächsische Landeshauptstadt ein.

Dabei stehen sowohl praxisorientierte als auch baurechtliche Themen auf dem Programm. Künzel befasst sich beispielsweise mit der DIN 4108-3 und den planerischen Konsequenzen für den Schlagregenschutz bei Innendämmsystemen. Dabei steht er der Innendämmung positiv gegenüber. Voraussetzung ist allerdings eine genaue Analyse der Schlagregenbeanspruchung am Objekt. Bei mittlerer bis starker Beanspruchung sind fast immer Schutzmaßnahmen erforderlich. Nach Ansicht des Fraunhofer-Experten lohnt sich die Innendämmung in den meisten Fällen aus energetischen und damit aus Kostengründen. Wie alle anderen Referenten steht er für eine intensive Diskussion des Vortragsthemas zur Verfügung. Denn der 4. Dresdner Innendämmkongress versteht sich als Forum des Gedankenaustauschs zwischen Forschung und Praxis, wobei praktische Fragen im Zentrum der insgesamt 17 Vorträge stehen. Daneben vermittelt eine Industrieausstellung einen Überblick über aktuell erhältliche Dämmsysteme.

Internationales Publikum zieht es an die Elbe


Im zentral am Elbufer gelegenen, internationalen Congress Center werden wieder mehr als 200 Gäste aus den Bereichen Architektur, Planung, Baupraxis, Industrie und Handwerk sowie Wissenschaft erwartet. Ebenso international wie die Gruppe der Teilnehmer sind die insgesamt 17 Vorträge aus Forschung und Praxis. In vier thematisch gegliederten Sessionen widmen die Referenten sich zahlreichen Aspekten der Innendämmung. Das Thema wird ganzheitlich betrachtet, indem nicht nur gelungene Referenzobjekte vorgestellt werden, sondern auch praktische Hinweise auf die Teilnehmer warten: Sie umfassen die Planung, rechtliche und wirtschaftliche Aspekte sowie spezielle Fördermöglichkeiten für die Innendämmung bzw. die Denkmalsanierung. Der wissenschaftlichen Seite widmet sich eine Session zu Laborprüfungen, Feldversuchen und Demonstrationsobjekten. Vier Workshops ergänzen das Fachprogramm und geben Einblick in Simulationssoftware und das bauphysikalische Forschungslabor des Institutes für Bauklimatik.

Attraktives Tagungsprogramm

Für das Abendprogramm haben sich die Veranstalter ein besonderes Highlight ausgedacht: Es geht mit einem Dampfschiff auf die Elbe, wo ein einmaliges Panorama von „Elb-Florenz“ auf die Teilnehmer wartet. Informationen zu Einzelheiten des Kongressprogramms und zur Anmeldung sind auf der Homepage der Veranstaltung unter www.innendaemmkongress.de zu finden. Anmeldungen bis zum 24. März 2017 profitieren vom attraktiven Frühbucherrabatt.

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