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	<title>Firma Technische Universität Ilmenau, Autor bei TechnologieBox</title>
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	<title>Firma Technische Universität Ilmenau, Autor bei TechnologieBox</title>
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		<title>Wissenschaftler der TU Ilmenau erhält Thüringer Forschungspreis 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Technische Universität Ilmenau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 13:53:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Professor Jean Pierre Bergmann und sein Forschungsteam von der Technischen Universität Ilmenau haben den Thüringer Forschungspreis 2026 in der Kategorie „Angewandte Forschung“ gewonnen. Mit den Forschungsarbeiten zum Schweißen mit Hochleistungslasern gelang es dem Team des Fachgebiets Fertigungstechnik, den durch ungewollte Spritzer verursachten Masseverlust eines Werkstücks um über 90 Prozent zu<a class="moretag" href="https://www.technologiebox.de/2026/10/28/wissenschaftler-der-tu-ilmenau-erhlt-thringer-forschungspreis-2026/" data-wpel-link="internal"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Professor Jean Pierre Bergmann und sein Forschungsteam von der Technischen Universität Ilmenau haben den Thüringer Forschungspreis 2026 in der Kategorie „Angewandte Forschung“ gewonnen. Mit den Forschungsarbeiten zum Schweißen mit Hochleistungslasern gelang es dem Team des Fachgebiets Fertigungstechnik, den durch ungewollte Spritzer verursachten Masseverlust eines Werkstücks um über 90 Prozent zu reduzieren, was für verarbeitende Betriebe weniger Ausschuss, niedrigere Kosten für die Nacharbeit und eine nachhaltigere Produktion bedeutet. Der Thüringer Forschungspreis wird seit 1995 vom Freistaat Thüringen in den Kategorien „Grundlagenforschung“ und „Angewandte Forschung“ vergeben. Über die Preisvergabe entscheidet ein Auswahlausschuss aus renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Vertreterinnen und Vertretern der forschenden Wirtschaft.</p>
<p>Die Photonik-Industrie ist in Thüringen ein wirtschaftliches Schwergewicht. Kein anderer Standort in Deutschland bietet eine vergleichbare Dichte an Spezialisten für Optik, Lasertechnik, Produktionstechnik und Präzisionstechnologien. Mit 195 Unternehmen, einen Umsatz von vier Milliarden Euro und fast 20.000 Beschäftigten in Industrie und Forschung zählt die Photonik zu einem der wichtigsten Wirtschaftsbranchen in Thüringen. Doch beim Schweißen mit Hochleistungslasern – etwa in der Automobil- oder Medizintechnik – gab es für die Industrie bislang ein großes Problem: Will man schneller schweißen, um effizienter zu produzieren, steigt die Zahl der Fehler sprunghaft an. Besonders gravierend: Spritzer. Diese winzigen, flüssigen Metallpartikel werden aus dem Schmelzbad geschleudert, zerstören die Oberfläche des Fertigungsteils und machen aufwändige und teure Nacharbeiten nötig.</p>
<p>Dem Forscherteam um Professor Jean Pierre Bergmann, Leiter des Fachgebiets Fertigungstechnik an der TU Ilmenau, gelang es mit einem neuartigen Schweißverfahren, den Masseverlust durch Spritzer um über 90 Prozent zu reduzieren. Für die kleinen und mittleren Betriebe des verarbeitenden Gewerbes, die Thüringen prägen, bedeutet das weniger Ausschuss, niedrigere Kosten und eine nachhaltigere Produktion.</p>
<p>Um Spritzer beim Laserschweißen zu verhindern, musste das Forscherteam der Ilmenauer Fertigungstechnik zunächst verstehen, was während des Schweißvorgangs im Inneren des Werkstücks passiert, dort, wo das Auge nicht hineinschauen kann. Aber modernste Techniken wie Hochgeschwindigkeitskameras, Bildverarbeitung und Simulationen – und der Teilchenbeschleuniger der European Synchrotron Radiation Facility im französische Grenoble, eine europäische Forschungseinrichtung, die wie ein riesiges, extrem starkes Mikroskop funktioniert. Mit hochenergetischer sogenannter Synchrotronstrahlung – dem weltweit intensivsten Röntgenlicht, das milliardenfach heller ist als herkömmliche Röntgengeräte – kann sie Materie durchleuchten und die Struktur von Atomen und Molekülen bis ins kleinste Detail sichtbar machen.</p>
<p>In hochauflösenden Scans bekamen die Ilmenauer Forscher die extrem schnellen Vorgänge im Inneren der Dampfkapillare, der winzigen, mit Metalldampf gefüllten Kanäle, die beim Tiefschweißen entstehen, in Echtzeit zu sehen. Die Aufnahmen zeigten: Spritzer entstehen durch ein komplexes Zusammenspiel von Metalldampf, Schmelzbadwellen und instabilen Kapillaren. Mithilfe von computergestützten Strömungssimulationen gelang es dem Forschungsteam erstmals, ein vollständiges Modell dieser Mechanismen zu entwickeln.</p>
<p>Dieses tiefe Verständnis der Prozesse, die sich beim Laserschweißen im Innern des Werkstücks abspielen, erlaubte es den Forschern, gezielte Gegenmaßnahmen gegen die Spritzerbildung zu entwickeln. Intelligente Strahlprofile, etwa mit überlagerten Strahlenformen, verlangsamen die Schmelzbadströmungen und erleichtern so das Entweichen von Metalldampf, eine der Ursachen für die ungewollten Spritzer. Zudem positionierten sie Gasdüsen so präzise, dass die Wechselwirkung zwischen Gas und Schmelze zu einer Reduzierung der Spritzer führte.</p>
<p>Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten und ein daraus abgeleitete Patent „made in Thüringen“ wurden bereits in Fachzeitschriften veröffentlicht, sodass High-Tech-Laser in der Industrie weltweit präziser, effizienter und kostengünstiger arbeiten.</p></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Technische Universit&auml;t Ilmenau<br />
Ehrenbergstra&szlig;e 29<br />
98693 Ilmenau<br />
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<div class="pb-contact-item">Marco Frezzella<br />
Pressesprecher<br />
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<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/technische-universitaet-ilmenau/wissenschaftler-der-tu-ilmenau-erhlt-thringer-forschungspreis-2026/boxid/1318332" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Technische Universit&auml;t Ilmenau</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/technische-universitaet-ilmenau" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Technische Universit&auml;t Ilmenau</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
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			</item>
		<item>
		<title>CampusThüringenTour 2026: In sechs Tagen acht Thüringer Hochschulen entdecken</title>
		<link>https://www.technologiebox.de/2026/09/02/campusthringentour-2026-in-sechs-tagen-acht-thringer-hochschulen-entdecken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Technische Universität Ilmenau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 09:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>MINT erleben, Studienmöglichkeiten kennenlernen und Hochschulluft schnuppern: Vom 11. bis 16. Oktober 2026 können Schülerinnen ab Klassenstufe 10 bei der CampusThüringenTour acht Thüringer Hochschulen kennenlernen. Welche Studienmöglichkeiten gibt es in Thüringen? Wie sieht der Studienalltag aus und welcher MINT-Studiengang passt zu den eigenen Interessen und Stärken? Antworten auf diese und<a class="moretag" href="https://www.technologiebox.de/2026/09/02/campusthringentour-2026-in-sechs-tagen-acht-thringer-hochschulen-entdecken/" data-wpel-link="internal"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>MINT erleben, Studienmöglichkeiten kennenlernen und Hochschulluft schnuppern: Vom 11. bis 16. Oktober 2026 können Schülerinnen ab Klassenstufe 10 bei der CampusThüringenTour acht Thüringer Hochschulen kennenlernen.</b></p>
<p>Welche Studienmöglichkeiten gibt es in Thüringen? Wie sieht der Studienalltag aus und welcher MINT-Studiengang passt zu den eigenen Interessen und Stärken? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhalten Schülerinnen bei der diesjährigen CampusThüringenTour. In den Thüringer Herbstferien geht es für 20 naturwissenschaftlich und technisch interessierte Schülerinnen auf eine besondere Studienorientierungsreise durch den Freistaat.</p>
<p>Unter dem Motto „Junge Frauen studieren erfolgreich MINT in Thüringen“ besuchen die Teilnehmerinnen innerhalb einer Woche acht Thüringer Hochschulen: die Technische Universität Ilmenau, die Friedrich-Schiller-Universität Jena, die Ernst-Abbe-Hochschule Jena, die Bauhaus-Universität Weimar, die Fachhochschule Erfurt, die Hochschule Nordhausen, die Hochschule Schmalkalden sowie die Duale Hochschule Gera-Eisenach.</p>
<p>An den einzelnen Stationen lernen die Schülerinnen die Hochschulen und ihre unterschiedlichen Studienangebote kennen. Vorführungen, Workshops, Labor- und Campusführungen sowie Angebote zur Studienberatung geben praktische Einblicke in die Welt von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Ein besonderer Bestandteil der Tour ist der direkte Austausch mit Studierenden vor Ort. Sie berichten aus ihrem Studienalltag, geben persönliche Erfahrungen weiter und ermöglichen den Teilnehmerinnen einen authentischen Blick auf das Leben an einer Hochschule.</p>
<p>Ergänzt wird das Format durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, bei dem auch das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch unter den Teilnehmerinnen im Mittelpunkt stehen.</p>
<p>Die CampusThüringenTour ist ein deutschlandweit einzigartiges Gemeinschaftsprojekt von acht Thüringer Hochschulen und findet 2026 bereits zum 19. Mal statt. Ziel der Tour ist es, Mädchen und junge Frauen frühzeitig für ein Studium und eine berufliche Zukunft im MINT-Bereich zu begeistern. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, ihre eigenen Interessen und Vorstellungen mit konkreten Studienangeboten abzugleichen und dadurch Orientierung für ihre individuelle Studienwahl zu gewinnen.</p>
<p>Interessierte Schülerinnen können sich noch bis zum 1. Oktober 2026 anmelden.</p>
<p>Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es unter: <a href="http://www.thueko.de/ctt" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.thueko.de/ctt</a></div>
<div class="pb-company">
<div>Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:</div>
<p>Technische Universit&auml;t Ilmenau<br />
Ehrenbergstra&szlig;e 29<br />
98693 Ilmenau<br />
Telefon: +49 (3677) 69-0<br />
Telefax: +49 (3677) 69-1701<br />
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<div class="pb-contacts">
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<div class="pb-contact-item">Melanie Meder-Jurcin<br />
Th&uuml;ringer Koordinierungsstelle NWT<br />
Telefon: +49 (3677) 69-4583<br />
E-Mail: &#116;&#104;&#117;&#101;&#107;&#111;&#064;&#116;&#117;&#045;&#105;&#108;&#109;&#101;&#110;&#097;&#117;&#046;&#100;&#101;
</div>
<div class="pb-contact-item">Barbara Aichroth<br />
Referat Marketing und Kommunikation<br />
Telefon: +49 (3677) 69-2547<br />
E-Mail: &#098;&#097;&#114;&#098;&#097;&#114;&#097;&#046;&#097;&#105;&#099;&#104;&#114;&#111;&#116;&#104;&#064;&#116;&#117;&#045;&#105;&#108;&#109;&#101;&#110;&#097;&#117;&#046;&#100;&#101;
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<div class="pb-links">
<div>Weiterführende Links</div>
<ul>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/pressemitteilung/technische-universitaet-ilmenau/campusthringentour-2026-in-sechs-tagen-acht-thringer-hochschulen-entdecken/boxid/1310620" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Originalmeldung von Technische Universit&auml;t Ilmenau</a>
                    </li>
<li>
                        <a href="https://www.pressebox.de/newsroom/technische-universitaet-ilmenau" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Alle Stories von Technische Universit&auml;t Ilmenau</a>
                    </li>
</ul></div>
<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Tensorbasierte Signalverarbeitung</title>
		<link>https://www.technologiebox.de/2026/09/02/tensorbasierte-signalverarbeitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Technische Universität Ilmenau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 05:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung und Entwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dr. Liana Khamidullina, PostDoc an der Technischen Universität Ilmenau, ist mit dem Best Ph.D. Award der European Association for Signal Processing (EURASIP) ausgezeichnet worden. In ihrer prämierten Doktorarbeit entwickelte sie neue Verfahren zur Verarbeitung und Analyse mehrdimensionaler Signaldaten für interdisziplinäre Anwendungen, unter anderem in der drahtlosen Kommunikation, der Radartechnik und<a class="moretag" href="https://www.technologiebox.de/2026/09/02/tensorbasierte-signalverarbeitung/" data-wpel-link="internal"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Dr. Liana Khamidullina, PostDoc an der Technischen Universität Ilmenau, ist mit dem Best Ph.D. Award der European Association for Signal Processing (EURASIP) ausgezeichnet worden. In ihrer prämierten Doktorarbeit entwickelte sie neue Verfahren zur Verarbeitung und Analyse mehrdimensionaler Signaldaten für interdisziplinäre Anwendungen, unter anderem in der drahtlosen Kommunikation, der Radartechnik und der Biomedizin. Die Auszeichnung wurde ihr heute (1. September 2026) im Rahmen der Eröffnungs- und Preisverleihungszeremonie der internationalen Konferenz EUSIPCO 2026 in Brügge, Belgien, überreicht.</b></p>
<p>Die 2023 abgeschlossene Arbeit mit dem Titel „Tensor Decompositions and Algorithms for Efficient Multidimensional Signal Processing“ entstand am Fachgebiet Nachrichtentechnik der TU Ilmenau unter der Leitung von Prof. Martin Haardt. Im Mittelpunkt stehen so genannte tensorbasierte Signalverarbeitungsverfahren. Sie ermöglichen es, die besondere Struktur komplexer Daten zu berücksichtigen, die gleichzeitig Informationen aus mehreren Dimensionen enthalten – beispielsweise aus Raum, Zeit und Frequenz.</p>
<p><b>Komplexe Daten besser verstehen</b></p>
<p>Viele moderne Mess- und Kommunikationssysteme erzeugen Daten nicht nur in einer oder zwei Dimensionen. Bei einer medizinischen Messung können beispielsweise gleichzeitig Informationen von vielen Sensoren, zu unterschiedlichen Zeitpunkten und bei verschiedenen Frequenzen anfallen. Solche Daten lassen sich als mehrdimensionale Strukturen beschreiben.</p>
<p>Hier setzt die Dissertation von Liana Khamidullina an. In ihrer an der TU Ilmenau verfassten Doktorarbeit entwickelt und analysiert sie Verfahren, die solche mehrdimensionalen Daten mithilfe sogenannter Tensoren verarbeiten.</p>
<p>Diese Darstellung besitzt einen entscheidenden Vorteil: Die charakteristische Struktur mehrdimensionaler Daten bleibt bei der Verarbeitung erhalten. Dadurch können Informationen präziser geschätzt, unterschiedliche Signalquellen besser voneinander getrennt und komplexe Datenmodelle eindeutiger identifiziert werden – ein Vorteil, der sich für viele interdisziplinäre Anwendungen nutzen lässt, etwa bei der Gesichtserkennung, Bildkomprimierung und Rauschunterdrückung hyperspektraler Bilder sowie im Data Mining, der Analyse sozialer Netzwerke, im maschinellen Lernen, der Mustererkennung, Array-Signalverarbeitung, drahtlosen Kommunikation und biomedizinischen Signalverarbeitung.</p>
<p>Wie vielseitig solche Verfahren eingesetzt werden können, zeigt Liana Khamidullina in ihrer Dissertation anhand von drei Anwendungen.</p>
<p><b>Neuartige Tensorzerlegungen erweitern etablierte mathematische Verfahren</b></p>
<p>„Besonders beeindruckend ist ihre Herleitung der Multilinear Generalized Singular Value Decomposition (ML-GSVD) als einer neuen Tensorzerlegung, die die bekannte Generalized Singular Value Decomposition (verallgemeinerte Singulärwertzerlegung &#8211; GSVD) – ein wichtiges mathematisches Werkzeug der Signalverarbeitung – von zwei auf mehr als zwei Matrizen erweitert“, so Prof. Martin Haardt. „Vereinfacht gesagt helfen sie dabei, komplexe Daten in charakteristische Bestandteile zu zerlegen und die darin enthaltenen Strukturen herauszuarbeiten. Im Gegensatz zu anderen Erweiterungen der GSVD, die schon aus der Literatur bekannt sind, bewahrt die ML-GSVD die wesentlichen Eigenschaften der GSVD wie die Orthogonalität der Faktormatrizen im ersten Mode.“</p>
<p>Ihre praktische Bedeutung zeigt die Wissenschaftlerin unter anderem anhand von drei unterschiedlichen Anwendungen der ML-GSVD in drahtlosen MIMO-Kommunikationssystemen. MIMO steht für „Multiple Input, Multiple Output“ und bezeichnet Kommunikationssysteme, bei denen mehrere Sende- und Empfangsantennen gleichzeitig eingesetzt werden. Statt nur einen Signalweg zu betrachten, können dadurch mehrere Signale gleichzeitig verarbeitet werden. Die tensorbasierte Auswertung ermöglicht es, die in den verschiedenen Signalwegen enthaltene Struktur gezielt zu nutzen.</p>
<p><b>Präzise Lokalisierung mit mehreren Radarantennen</b></p>
<p>Für die Verarbeitung von Radardaten entwickelte Liana Khamidullina ebenfalls neue robuste Verfahren zur so genannten Block-Term-Decomposition (BTD) und erweiterte diese zu einer gekoppelten BTD, mit der mehrere miteinander verbundene Datensätze gemeinsam ausgewertet werden können.</p>
<p>„Besonders hervorzuheben ist der von Frau Dr. Khamidullina entwickelte COBRAS-Algorithmus, kurz für <i>coupled block-term decomposition for multi-static radar systems</i>“, so Prof. Haardt. Er ermöglicht die hochauflösende dreidimensionale Lokalisierung von Zielen in multistatischen MIMO-Radarsystemen. Mehrere Empfangsarrays erfassen dabei dieselben ausgesendeten Signale an unterschiedlichen Orten. COBRAS nutzt diese gemeinsam gewonnenen Informationen und berücksichtigt ein exaktes Wellenfrontmodell für den Nahbereich. Dadurch können neben der Richtung auch Entfernungen präzise bestimmt werden. Der Ansatz ist auf beliebige Array-Geometrien anwendbar.</p>
<p><b>EEG- und MEG-Daten gemeinsam auswerten</b></p>
<p>Schließlich untersuchte Liana Khamidullina in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Jena EEG- und MEG-Daten. Während ein EEG die elektrische Aktivität des Gehirns über Elektroden auf der Kopfhaut misst, erfasst ein MEG die dabei entstehenden Magnetfelder. Beide Verfahren liefern unterschiedliche, sich ergänzende Informationen.</p>
<p>Für die Untersuchung wurden bei acht gesunden Freiwilligen elektrische Reize am Medianusnerv ausgelöst, der vom Oberarm bis in die Hand verläuft und unter anderem an Beuge- und Greifbewegungen beteiligt ist. Die dadurch hervorgerufenen Hirnreaktionen wurden mit EEG und MEG aufgezeichnet.</p>
<p>Mit ihren entwickelten Verfahren gelang es Khamidullina, die Daten aus vier Messsystemen gemeinsam auszuwerten und daraus zeitliche, spektrale und räumliche Signaturen der Hirnaktivität zu extrahieren. Damit schafft ihre Arbeit eine Grundlage für neue Einblicke in die Funktionsweise des Gehirns.</p>
<p>Prof. Martin Haardt resümiert: „Die Ergebnisse der Dissertation liefern bedeutende Beiträge zur Mehrantennensignalverarbeitung und zur Entwicklung effizienter multidimensionaler Algorithmen für die Verarbeitung mehrkanaliger Daten. Durch ihr breites interdisziplinäres Anwendungsspektrum eröffnen sie zudem neue Forschungsrichtungen.“</p>
<p><b>Internationales Auswahlverfahren</b></p>
<p>Der Best Ph.D. Award wird von der European Association for Signal Processing (EURASIP) vergeben. Jährlich wählen von EURASIP beauftragte Expertinnen und Experten bis zu drei herausragende Dissertationen aus unterschiedlichen Bereichen der Signalverarbeitung aus. Für die diesjährige Auswahl wurden Dissertationen aus den Abschlussjahrgängen 2021 bis 2023 betrachtet.</p>
<p>In die Bewertung fließen unter anderem die wissenschaftliche Bedeutung der Dissertation, daraus hervorgegangene Veröffentlichungen in internationalen Fachzeitschriften und auf Konferenzen, die Zahl der Zitationen sowie Bewertungen internationaler unabhängiger Gutachterinnen und Gutachter ein. Auch die Downloadzahlen der Dissertationen aus der EURASIP-Datenbank werden berücksichtigt.</p>
<p>Anhand dieser Kriterien wurden in diesem Jahr außer Dr. Liana Khamidullina auch Dr. Ricardo Augusto Borsoi von der Université Côte d&#8217;Azur, Frankreich, und der Federal University of Santa Catarina, Brasilien, sowie Dr. Samuel Rey Escudero, von der Universidad Rey Juan Carlos, Madrid, Spanien, als Preisträger ausgewählt.</p>
<p>Dr. Liana Khamidullina arbeitet derzeit als PostDoc am Fachgebiet Nachrichtentechnik. Dort setzt sie ihre wegweisenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der tensorbasierten Signalverarbeitung fort.</p></div>
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		<title>BewerbungsEndspurt-Woche: TU Ilmenau berät Studieninteressierte online auf den letzten Metern</title>
		<link>https://www.technologiebox.de/2026/08/27/bewerbungsendspurt-woche-tu-ilmenau-bert-studieninteressierte-online-auf-den-letzten-metern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Technische Universität Ilmenau]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 13:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Technische Universität Ilmenau bietet Studieninteressierten in der letzten Woche vor dem Bewerbungsschluss für das Wintersemester 2026/27 noch einmal kurzfristige und gezielte Beratung an. Vom 7. bis zum 11. September können sich alle, die sich für ein Studium an der TU Ilmenau interessieren, täglich von 9:30 bis 14 Uhr online<a class="moretag" href="https://www.technologiebox.de/2026/08/27/bewerbungsendspurt-woche-tu-ilmenau-bert-studieninteressierte-online-auf-den-letzten-metern/" data-wpel-link="internal"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die Technische Universität Ilmenau bietet Studieninteressierten in der letzten Woche vor dem Bewerbungsschluss für das Wintersemester 2026/27 noch einmal kurzfristige und gezielte Beratung an. Vom 7. bis zum 11. September können sich alle, die sich für ein Studium an der TU Ilmenau interessieren, täglich von 9:30 bis 14 Uhr online an die Zentrale Studienberatung und -orientierung wenden – auch ohne vorherigen Termin. Für Bachelorstudiengänge mit deutschen Zeugnissen ist eine Bewerbung noch bis zum 15. September möglich.</b></p>
<p>Wer sich noch nicht für ein Studium entschieden hat, Fragen zur Bewerbung hat oder unsicher ist, ob die eigenen Unterlagen vollständig sind, bekommt während der BewerbungsEndspurt-Woche direkte Unterstützung. Die TU Ilmenau bündelt dafür ihre Beratungsangebote online und hilft Studieninteressierten dabei, die letzten Schritte auf dem Weg zum Studienstart zu gehen.</p>
<p>Im persönlichen Kurzgespräch können Interessierte Fragen zur Studienwahl klären und sich über die mehr als 40 Bachelor- und Masterstudiengänge der TU Ilmenau informieren. Auch Fragen zu Zulassungsvoraussetzungen, Bewerbungsfristen und zum Wohnen in Ilmenau können direkt mit den Beraterinnen und Beratern besprochen werden. Wer bereits weiß, was er studieren möchte, aber beim Bewerbungsprozess noch Unterstützung benötigt, erhält Hilfe beim Online-Bewerbungsportal und kann die Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen überprüfen lassen.</p>
<p>Dabei ist keine vorherige Terminvereinbarung notwendig: Studieninteressierte können während der gesamten Woche online Kontakt aufnehmen und ihre Fragen direkt mit den Mitarbeitenden der Zentralen Studienberatung und -orientierung besprechen. So möchte die TU Ilmenau auch kurzfristig vor Bewerbungsschluss Orientierung und Unterstützung bieten.</p>
<p>Für Bachelorstudiengänge gilt bei Bewerbungen mit deutschen Zeugnissen eine Bewerbungsfrist bis zum 15. September 2026. Dies gilt auch für Bewerbungen aus der EU beziehungsweise dem EWR und der Türkei für Bachelorstudiengänge.</p>
<p>Wer also noch unsicher ist, Fragen zur Bewerbung hat oder den letzten Schritt zum Studium an der TU Ilmenau gemeinsam mit der Studienberatung gehen möchte, kann die BewerbungsEndspurt-Woche nutzen. –</p>
<p><b>BewerbungsEndspurt-Woche 2026<br />
</b>7. bis 11. September 2026<br />
täglich 9:30 bis 14 Uhr online</p>
<p>Weitere Informationen zur BewerbungsEndspurt-Woche und zum Online-Angebot: <a href="http://www.tu-ilmenau.de/veranstaltungen/bewerbungsendspurt-woche" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.tu-ilmenau.de/veranstaltungen/bewerbungsendspurt-woche</a></div>
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		<title>Soziale Nähe trotz Distanz: Digitale Begleiter für mehr Verbundenheit im Alter</title>
		<link>https://www.technologiebox.de/2026/07/16/soziale-nhe-trotz-distanz-digitale-begleiter-fr-mehr-verbundenheit-im-alter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Technische Universität Ilmenau]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 13:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung und Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[bagso]]></category>
		<category><![CDATA[bauhaus]]></category>
		<category><![CDATA[erfurt]]></category>
		<category><![CDATA[honda]]></category>
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		<category><![CDATA[roboter]]></category>
		<category><![CDATA[schott]]></category>
		<category><![CDATA[stiftung]]></category>
		<category><![CDATA[thüringer]]></category>
		<category><![CDATA[zeiss]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einen Einblick in die Zukunft der menschzentrierten Kommunikation gewährten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau und der RWTH Aachen zum Abschluss des Forschungsprojekts „CO-HUMANICS – Co-Präsenz zwischen Menschen und Interaktiven Companions für Senioren“ in Ilmenau. In den Laboren des Ilmenau Interactive Immersive Technologies Center (I3TC) und des Thüringer Zentrums<a class="moretag" href="https://www.technologiebox.de/2026/07/16/soziale-nhe-trotz-distanz-digitale-begleiter-fr-mehr-verbundenheit-im-alter/" data-wpel-link="internal"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Einen Einblick in die Zukunft der menschzentrierten Kommunikation gewährten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau und der RWTH Aachen zum Abschluss des Forschungsprojekts „CO-HUMANICS – Co-Präsenz zwischen Menschen und Interaktiven Companions für Senioren“ in Ilmenau. In den Laboren des Ilmenau Interactive Immersive Technologies Center (I3TC) und des Thüringer Zentrums für Lernende Systeme und Robotik präsentierte das interdisziplinäre Forschungsteam die Ergebnisse des fünfjährigen Projekts: technische Grundlagen für neuartige nutzerzentrierte Kommunikationssysteme, die räumlich entfernte Menschen so lebensecht repräsentieren, als wären sie im selben Raum. Solche Systeme könnten die Art und Weise, wie Menschen in Zeiten von Individualisierung, räumlicher Trennung und einer alternden Gesellschaft miteinander in Kontakt bleiben, grundlegend verändern.</b></p>
<p>Gerade ältere Menschen sind auf soziale Kontakte angewiesen, um aktiv, gesund und glücklich zu bleiben. Doch wenn nahestehende Menschen sterben, wegziehen oder gesundheitliche Einschränkungen persönliche Treffen erschweren, wird der direkte Kontakt schwieriger: etwa mit dem Enkel am weit entfernten Studienort, der Freundin in der alten Heimat oder der Tochter in Australien.</p>
<p>Um soziale Nähe auch über Distanz hinweg zu ermöglichen, bündelten fünf Fachgebiete der TU Ilmenau ihre Expertise im Projekt CO-HUMANICS: Audiovisuelle Technik, Elektronische Medientechnik, Medienpsychologie und Medienkonzeption, Neuroinformatik und Kognitive Robotik sowie Virtuelle Welten und Digitale Spiele.</p>
<p>Gemeinsam mit dem Institut für Nachrichtentechnik der RWTH Aachen untersuchte das CO-HUMANICS-Team grundlegende Fragen: Wie kann Technik Menschen und insbesondere Seniorinnen und Senioren noch näher mit ihren Familien und Freunden zusammenbringen? Wie lässt sich das Gefühl erzeugen, dass eine räumlich entfernte Person tatsächlich mit mir am Tisch sitzt, mir die Hand reicht oder ein gemeinsames Spiel mit mir spielt? Welche Rolle können dabei Telepräsenzroboter und virtuelle Avatare in der Augmented Reality (AR) übernehmen? Und welche technischen und psychologischen Voraussetzungen sorgen dafür, dass Menschen diese Form der Kommunikation über Augmented Reality (AR) und Robotik als natürlich und vertrauenswürdig erleben?</p>
<p>Unterstützt wurde das Team durch einen Beirat aus Expertinnen und Experten von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), der FH Nordwestschweiz in Zürich, dem Honda Research Institute Europe in Offenbach, der Bauhaus Universität Weimar und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Gefördert wurde das Forschungsvorhaben von der Carl-Zeiss-Stiftung, die Freiraum für Forschung schafft.</p>
<p><b>Präzises Zusammenspiel zahlreicher technischer Komponenten</b></p>
<p>Innerhalb von fünf Jahren entwickelte das Forschungsteam zwei funktionsfähige Prototypen: ein Augmented-Reality-System und eine Roboterplattform. Beide sollen die Kommunikation und gemeinsame Interaktion von zwei oder mehr räumlich getrennten Personen unterstützen und ihnen das Gefühl vermitteln, einander nahe zu sein.</p>
<p>Mithilfe des AR-Prototyps können virtuelle Repräsentationen von Freunden und Angehörigen in die häusliche Umgebung von Seniorinnen und Senioren eingeblendet werden. So entsteht der Eindruck, die räumlich getrennten Personen befänden sich gemeinsam an einem Ort – ein Gefühl virtueller Co-Präsenz.</p>
<p>Prof. Wolfgang Broll, Leiter des Fachgebiets Virtuelle Welten und Digitale Spiele und Direktor des I3TC, erklärt: „Bei dem von uns entwickelten Verfahren ging es nicht nur darum, entfernte Personen mithilfe von Augmented Reality unmittelbar und nahtlos in die häusliche Umgebung einzubinden. Entscheidend waren auch ihre möglichst realitätsnahe Darstellung und Bewegung. Nur wenn sich die virtuellen Personen glaubwürdig in die Umgebung einfügen, kann ein Gefühl von Nähe und Gemeinsamkeit entstehen.“</p>
<p>Zu einer glaubwürdigen virtuellen Begegnung gehört auch eine realistische räumliche Klangwiedergabe. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fachgebiets Elektronische Medientechnik entwickelten und untersuchten daher Verfahren, mit denen sich Schallquellen im Raum realistisch und zugleich effizient simulieren lassen. Zudem erforschten sie, welchen Einfluss der Klang und seine räumliche Zuordnung auf die Wahrnehmung virtueller Avatare haben.</p>
<p>Auch bei der im Projekt entwickelten Roboterplattform mussten zahlreiche technische Komponenten präzise zusammenspielen, damit sich der Roboter sicher im Wohnraum orientieren, Personen erkennen und ihnen folgen kann. Teilprojektleiter Prof. Horst-Michael Groß vom Fachgebiet Neuroinformatik und Kognitive Robotik der TU Ilmenau erläutert: „Dazu gehören im Bereich der Robotik sogenannte Search and Follow Skills auf Basis von Personentracking sowie die Raumwahrnehmung und -repräsentation durch panoptische Segmentierung und 3D-NDT-Karten. Hinzu kommen eine Projektion zur Visualisierung geplanter Pfade und erkannter Hindernisse oder zum Zeigen auf Objekte, ein gemeinsames webbasiertes Interface für die Kommunikation sowie eine Gestensteuerung für einfache Kommandos.“</p>
<p><b>„Lösungen, die wirklich im Alltag funktionieren“</b></p>
<p>Dabei banden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch die Wünsche und Bedürfnisse künftiger Nutzerinnen und Nutzer direkt in die Entwicklung ein und erkundeten das Potenzial für gemeinsame Aktivitäten in der erweiterten Realität.</p>
<p>Rund 30 Seniorinnen und Senioren im Alter von 68 bis 83 Jahren aus der Region Ilmenau und Erfurt nahmen regelmäßig an Tests teil. Sie besuchten die Forschenden in ihren Laboren, testeten AR-Anwendungen und Telepräsenzroboter, gaben kritisches Feedback zur Qualität der Kommunikation und gestalteten die Technologien so aktiv mit. „Indem wir Methoden entwickelt haben, um die Qualität der virtuellen Kommunikation zu bewerten, und diese Erfahrungen der Nutzerinnen und Nutzer unmittelbar in unsere Forschung einbezogen haben, konnten wir technologische Innovationen entwickeln, die zukünftig wirklich im Alltag funktionieren sollen“, erklärt Prof. Alexander Raake vom Institut für Nachrichtentechnik der RWTH Aachen.</p>
<p>Alle teilnehmenden Seniorinnen und Senioren berichteten von einem starken Gemeinschaftsgefühl, das durch die verschiedenen Szenarien erzeugt wurde, so Projektleiterin Prof. Nicola Döring vom Fachgebiet Medienpsychologie und Medienkonzeption: „Die Seniorinnen und Senioren hatten viel Freude mit der Technik. Wenn sie nach anfänglicher Unsicherheit gemerkt haben, dass sie die Technik handhaben können, waren sie sehr interessiert und zum Teil so begeistert, dass sie am liebsten auch nach Studienende noch weitergemacht hätten. Gerade die Virtuelle Realität hatten viele noch nie vorher erlebt. Aber auch einen Roboter aus der Ferne zu steuern und ihn beispielsweise zu bitten, ein Objekt im Raum zu finden, fanden viele faszinierend. Viele konnten sich außerdem vorstellen, ähnliche Anwendungen – je nach Lebenssituation – künftig selbst zu nutzen. Dabei geht es nicht darum, möglichst viel Technik zu nutzen, sondern sie dort verfügbar zu machen, wo sie wirklich Nutzen stiftet.”</p>
<p><b>Expertise für Mensch-Roboter-Interaktion und Mensch-Mensch-Kommunikation</b></p>
<p>Ihre Ergebnisse stellte das Forschungsteam in mehr als 30 wissenschaftlichen Publikationen auf internationalen Konferenzen u.a. in Irland, Japan und den USA vor. Darüber hinaus entstanden mehrere Doktorarbeiten. Prof. Raake erklärt: „Diese Expertise soll nun in neuen Kooperationen und größeren Folgeprojekten weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, technologische Lösungen noch nutzerfreundlicher und emotional ansprechender zu machen – beispielsweise durch noch realistischere personalisierte Avatare.“</p>
<p>Bei ihrer Abschlusspräsentation an der TU Ilmenau machten die Forschenden ihre Prototypen in interaktiven Demonstrationen erlebbar: Zwei Personen, die sich in unterschiedlichen Laboren des Grace-Hopper-Baus befanden, bauten mithilfe einer synchronisierten Augmented-Reality-Anwendung gemeinsam ein virtuelles Haus aus Legosteinen. Außerdem stellte Roboter Robby per natürlicher Sprache eine Videoverbindung zu einer räumlich entfernten Person her, half bei der Suche nach einem Brillenetui und reagierte auf einfache Steuergesten zur Navigation durch die Wohnung.</p>
<p>„Mit diesen Innovationen eröffnen wir älteren Menschen nicht nur neue Wege für Austausch und Gemeinschaft, sondern können durch die Verbindung von Mensch und Maschine auch die soziale Teilhabe insgesamt verbessern“, resümiert Prof. Groß.</p>
<p>Das CO-HUMANICS-Projekt wurde von der Carl-Zeiss-Stiftung im Rahmen des Förderprogramms „Durchbrüche 2020“ gefördert.</p>
<p><b>Über die Carl-Zeiss-Stiftung</b></p>
<p>Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert Wissenschaft und Lehre in den MINT-Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Als Partnerin exzellenter Wissenschaft ermöglicht sie Freiräume für Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung. Die Stiftung wurde 1889 von Ernst Abbe in Jena gegründet und ist heute eine der großen privaten wissenschaftsfördernden Stiftungen in Deutschland. Sie ist alleinige Eigentümerin der Carl Zeiss AG und der SCHOTT AG. Ihre Fördertätigkeit wird aus den Dividendenausschüttungen der beiden Stiftungsunternehmen finanziert.</p></div>
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		<title>28. August: Last Minute Infotag an der TU Ilmenau</title>
		<link>https://www.technologiebox.de/2026/07/16/28-august-last-minute-infotag-an-der-tu-ilmenau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Technische Universität Ilmenau]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 07:26:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Last Minute Infotag: Gut einen Monat vor Beginn des Wintersemesters bietet die TU Ilmenau Studieninteressierten am 28. August die Möglichkeit, sich noch kurzfristig für ein Studium an der technischen Universität zu entscheiden. Von 10 bis 14 Uhr haben sie die Möglichkeit, in persönlichen Gesprächen alles über Studium und Leben in<a class="moretag" href="https://www.technologiebox.de/2026/07/16/28-august-last-minute-infotag-an-der-tu-ilmenau/" data-wpel-link="internal"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Last Minute Infotag: Gut einen Monat vor Beginn des Wintersemesters bietet die TU Ilmenau Studieninteressierten am 28. August die Möglichkeit, sich noch kurzfristig für ein Studium an der technischen Universität zu entscheiden. Von 10 bis 14 Uhr haben sie die Möglichkeit, in persönlichen Gesprächen alles über Studium und Leben in Ilmenau zu erfahren. In Vorträgen erhalten sie detaillierte Informationen über die Studiengänge und bei</b> <b>Rundgängen lernen sie den Campus und die Labore der TU Ilmenau kennen.</b> <b>Für alle Bachelorstudiengänge ist eine zulassungsfreie Bewerbung noch bis zum 15. September möglich.</b></p>
<p><b>Programm und Link zur Online-Teilnahme:</b> <a href="http://www.tu-ilmenau.de/lastminute" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.tu-ilmenau.de/lastminute</a></p>
<p>Der Last Minute Infotag beginnt um 10 Uhr mit einer Gesprächsrunde der Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Professorin Anja Geigenmüller, mit dem Studierendenrat, dem studentischen Gesundheitsmanagement und dem International Office über Studium, Auslandsaufenthalte und Leben in Ilmenau.</p>
<p>Im Anschluss stehen von 10:45 bis 11:30 Uhr das Studienangebot der TU Ilmenau und die Unterstützungsangebote des Studierendenwerks Thüringen im Fokus. Vorgestellt werden die Studiengänge und deren interdisziplinäre Ausrichtung, die enge Verbindung von Studium und Forschung sowie die vielfältigen Möglichkeiten, bereits während des Studiums eigene Interessen und Kompetenzen in Forschungs- und Praxisprojekten weiterzuentwickeln. Ergänzend informiert das Studierendenwerk Thüringen über seine Angebote für einen gelungenen Studienstart.</p>
<p>Von 10 bis 14 Uhr stehen Vertreterinnen und Vertreter der Universität, des Studierendenrats und des Studierendenwerk Thüringen für alle Fragen zu Studium, Orientierungsangeboten, Bewerbung und Einschreibung, zum Wohnen und zur Studienfinanzierung im Foyer des Humboldtbaus, Gustav-Kirchhoff-Platz 1, zur Verfügung.</p>
<p>Bei Rundgängen lernen Interessierte den Campus kennen und haben die Möglichkeit, Forschungszentren und Labore zu entdecken. Der Last Minute Infotag ist auch für alle von Interesse, die sich bereits beworben haben. Hier können sie offene Fragen zu ihrem Studium oder zum Bewerbungsstatus klären.</p>
<p>Die TU Ilmenau ist eine kleine Universität mit Campus-Flair, interkultureller Vielfalt und einer familiären Atmosphäre. Die hohe Ausbildungsqualität garantiert Absolventinnen und Absolventen beste Jobaussichten. Zukunftsthemen wie autonome Mobilität, bio-inspirierte Technik, vernetze Kommunikation oder innovative Energiekonzepte prägen das Studienangebot. Vom ersten Tag an werden die Ilmenauer Studierenden in das Campusleben integriert, Tutorinnen und Tutoren stehen den Studienanfängern zur Seite. Studierende und Lehrende stehen in regem Kontakt und haben ein persönliches Verhältnis miteinander, kleine Gruppengrößen ermöglichen Seminare und Praktika vor Ort. Zahlreiche studentische Vereine bieten den Studierenden mit einem vielseitigen Kultur- und Freizeitangebot individuelle Entfaltungsmöglichkeiten und sorgen für einen lebendigen Campus.</p>
<p>Wer den Last Minute Infotag nicht besuchen kann oder nach der Veranstaltung noch Fragen zur Bewerbung hat, erhält auch in der Woche vom 9. bis 15. September Unterstützung: In einer Online-Sprechstunde zum Bewerbungsendspurt beantworten die Mitarbeiterinnen der Zentralen Studienberatung individuelle Fragen rund um Bewerbung, Einschreibung und Studienstart. So erhalten Studieninteressierte kurz vor Ablauf der Einschreibefrist noch einmal unkompliziert Unterstützung bei den letzten Schritten auf dem Weg ins Studium.</p></div>
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		<title>Erfolgreicher Start des Doppelabschlussprogramms der TU Ilmenau und der Université de Lorraine in Frankreich</title>
		<link>https://www.technologiebox.de/2026/07/14/erfolgreicher-start-des-doppelabschlussprogramms-der-tu-ilmenau-und-der-universit-de-lorraine-in-frankreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Technische Universität Ilmenau]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 13:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit großem Interesse bei den Studierenden ist an der Technischen Universität Ilmenau und der Université de Lorraine in Nancy, Frankreich, das neue Doppelabschlussprogramm in den Masterstudiengängen „Communications and Signal Processing (CSP)“ und „Ingénierie des Systèmes Complexes“ gestartet. Das gemeinsame Programm markiert einen wichtigen Schritt in der internationalen akademischen Zusammenarbeit beider<a class="moretag" href="https://www.technologiebox.de/2026/07/14/erfolgreicher-start-des-doppelabschlussprogramms-der-tu-ilmenau-und-der-universit-de-lorraine-in-frankreich/" data-wpel-link="internal"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Mit großem Interesse bei den Studierenden ist an der Technischen Universität Ilmenau und der Université de Lorraine in Nancy, Frankreich, das neue Doppelabschlussprogramm in den Masterstudiengängen „Communications and Signal Processing (CSP)“ und „Ingénierie des Systèmes Complexes“ gestartet. Das gemeinsame Programm markiert einen wichtigen Schritt in der internationalen akademischen Zusammenarbeit beider Universitäten und eröffnet Studierenden hervorragende Perspektiven in Wissenschaft, Forschung und Entwicklung sowie für ihre persönliche und interkulturelle Weiterentwicklung. Es verbindet Schwerpunkte der Signalverarbeitung und Kommunikationssysteme mit Methoden der Künstlichen Intelligenz. Die Lehrsprache ist Englisch.</b></p>
<p>Ob Sprachmodelle wie ChatGPT, drahtlose Kommunikationssysteme oder moderne medizinische Diagnoseverfahren – viele aktuelle Anwendungen beruhen auf der Analyse hochkomplexer Daten. Sowohl die TU Ilmenau als auch die Université de Lorraine in Nancy forschen seit vielen Jahren gemeinsam an der tensorbasierten Signalverarbeitung, um solche Daten effizienter auszuwerten. Tensoren erweitern das Konzept der Matrix auf mehrere Dimensionen und ermöglichen so beispielsweise eine leistungsfähigere Verarbeitung von Kommunikationssignalen oder biomedizinischen Daten. Die Anwendungsfelder reichen von der Satellitenkommunikation über Assistenzsysteme und Umweltprognosen bis hin zu Empfehlungssystemen, beispielsweise für personalisierte Werbung, Musik- oder Reiseempfehlungen. Durch das Doppelabschlussprogramm werden Studierende frühzeitig in diese internationale Forschung eingebunden.</p>
<p><b>Studium an zwei Universitäten</b></p>
<p>Das Programm richtet sich an leistungsstarke und international orientierte Studierende, die ihr Wissen im Bereich Signalverarbeitung vertiefen möchten. Das Besondere: Studierende der TU Ilmenau verbringen ihr drittes Semester an der Université de Lorraine in Nancy und absolvieren dort spezialisierte Lehrveranstaltungen unter anderem zu Green IT, numerischer Optimierung und Data Science, Statistischer Datenverarbeitung und Big Data sowie adaptiver Signalverarbeitung.</p>
<p>Das Doppelabschlussprogramm wird den Studierenden im Rahmen der Studieneinführungswoche sowie weiterer Informationsveranstaltungen an der TU Ilmenau vorgestellt. Zielgruppe sind insbesondere Studierende mit sehr guten Leistungen im ersten Semester des CSP-Studiengangs.</p>
<p>Aber auch Studierende der Elektrotechnik und Informationstechnik, Ingenieurinformatik sowie der Medieningenieurwissenschaften, die ihre Kenntnisse in der Signalverarbeitung vertiefen möchten, können sich für das neue Programm bewerben.</p>
<p>Für den ersten Jahrgang wurden bereits vier Studierende aufgrund ihrer sehr guten Studienleistungen ausgewählt. Einer der Teilnehmenden beschreibt seine Motivation so: „Ein Studium sowohl in Deutschland als auch in Frankreich wird mir die Möglichkeit bieten, unterschiedliche akademische Umgebungen und Kulturen kennenzulernen. Ich bin überzeugt, dass mir dies helfen wird, mich sowohl persönlich als auch beruflich weiterzuentwickeln und mich auf die Arbeit in internationalen Teams vorzubereiten.“</p>
<p><b>Einblick in internationale Forschung und zwei Hochschulabschlüsse</b></p>
<p>Die Masterarbeit kann je nach Forschungsschwerpunkt in Ilmenau oder Nancy angefertigt werden und wird von Betreuenden beider Universitäten begleitet. Dadurch erhalten die Studierenden frühzeitig Einblick in internationale Forschungsprojekte und können ihr persönliches Profil gezielt schärfen.</p>
<p>Neben zwei anerkannten Hochschulabschlüssen erwerben die Teilnehmenden wertvolle interkulturelle und sprachliche Kompetenzen. Zudem werden sie Mitglieder der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) und profitieren von deren wissenschaftlichen, finanziellen und kulturellen Förder- und Vernetzungsangeboten.</p>
<p><b>Umfassende Unterstützung durch das International Office</b></p>
<p>Die International Offices beider Universitäten begleiten die Studierenden bei der Vorbereitung ihres Auslandsaufenthalts. Dazu gehören persönliche Beratung, organisatorische Unterstützung sowie Hilfe bei der Beantragung von Stipendien für Reise- und Aufenthaltskosten. So können sich die Teilnehmenden auf ihr Studium und ihre Forschung konzentrieren.</p>
<p>„Der erfolgreiche Start des Doppelabschlussprogramms unterstreicht das Potenzial internationaler Hochschulkooperationen“, erklärt Prof. Anja Geigenmüller, Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der TU Ilmenau. „Die Studierenden profitieren von einem interessanten Studienmodell, das akademische Exzellenz mit internationaler Erfahrung verbindet. Wir freuen uns darauf, das Programm in den kommenden Jahren gemeinsam mit unserer Partneruniversität weiterzuentwickeln und auszubauen.“</p></div>
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		<title>„Nachhaltige Energiesysteme“: TU Ilmenau bietet neuen Bachelor-Studiengang an</title>
		<link>https://www.technologiebox.de/2026/07/08/nachhaltige-energiesysteme-tu-ilmenau-bietet-neuen-bachelor-studiengang-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Technische Universität Ilmenau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 06:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausbildung / Jobs]]></category>
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		<category><![CDATA[elektrochemie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Technische Universität Ilmenau bietet ab dem Wintersemester 2026/27 den neuen Bachelor-Studiengang „Nachhaltige Energiesysteme“ an. Der interdisziplinäre Studiengang deckt nicht nur alle Aspekte regenerativer Energien ab, sondern vermittelt auch übergeordnete Konzepte zu Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Der Studiengang ist Numerus-Clausus-frei, Bewerbungen sind bis zum 15. September 2026 möglich. Informationen: www.tu-ilmenau.de/b-sc-nes Wie funktionieren Stromnetze<a class="moretag" href="https://www.technologiebox.de/2026/07/08/nachhaltige-energiesysteme-tu-ilmenau-bietet-neuen-bachelor-studiengang-an/" data-wpel-link="internal"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Die Technische Universität Ilmenau bietet ab dem Wintersemester 2026/27 den neuen Bachelor-Studiengang „Nachhaltige Energiesysteme“ an. Der interdisziplinäre Studiengang deckt nicht nur alle Aspekte regenerativer Energien ab, sondern vermittelt auch übergeordnete Konzepte zu Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Der Studiengang ist Numerus-Clausus-frei, Bewerbungen sind bis zum 15. September 2026 möglich.</b></p>
<p><b>Informationen: </b><a href="http://www.tu-ilmenau.de/b-sc-nes" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.tu-ilmenau.de/b-sc-nes</a></p>
<p>Wie funktionieren Stromnetze mit 100 Prozent erneuerbaren Energien? Wie können wir Energie in einer klimaneutralen Zukunft bereitstellen, speichern und verteilen? Wie lassen sich technische Innovation und Nachhaltigkeit sinnvoll verbinden? Der neue Studiengang „Nachhaltige Energiesysteme“ an der TU Ilmenau beantwortet all diese Fragen. Im Zeitalter der Energiewende bildet er nachgefragte Expertinnen und Experten aus.</p>
<p>„Die nachhaltige und zugleich wirtschaftliche Bereitstellung von Energie ist eine der großen Zukunftsaufgaben unserer Gesellschaft“, sagt Prof. Dirk Westermann, Direktor des Thüringer Energieforschungsinstituts der TU Ilmenau. „Dafür brauchen wir gut ausgebildete Fachkräfte, die Energiesysteme ganzheitlich verstehen und weiterentwickeln können. Der neue Studiengang vermittelt genau die Kompetenzen, die dafür benötigt werden.“</p>
<p><b>Fundiertes Grundlagenwissen</b></p>
<p>Natur- und ingenieurwissenschaftlich interessierte Studierende erhalten zunächst fundierte Kenntnisse in Mathematik, Physik, Chemie und Elektrotechnik, die sie befähigen, nachhaltige Technologien für die Energieversorgung zu verstehen und zu beurteilen. Sie lernen die interdisziplinären Grundlagen von nachhaltigen Energiesystemen, Elektroenergie, Elektrochemie und Thermodynamik kennen.</p>
<p><b>Individuell gestaltbares Studium</b></p>
<p>Mit zahlreichen Wahlfächern in den Bereichen „Regenerative Energietechnik“, „Elektrische Energiesysteme“ oder „Elektrochemie“ können sich die Studierenden ihren individuellen Studien- und Berufsweg selbst gestalten. Dabei werden sie während ihres Studiums durch Mentoren und Mentorinnen unterstützt. So erhalten sie bei der Navigation durch ihr ganz persönliches Studium Vorschläge und Modellwege zur Studienorientierung an die Hand.</p>
<p><b>Praxis und Anwendung von Anfang an</b></p>
<p>Von Anfang ihres Studiums an werden die Studierenden schrittweise an natur- und ingenieurwissenschaftliches Arbeiten herangeführt und sie lernen praxisbezogen, wie Forschungs- und Entwicklungsprojekte in der Energietechnik durchgeführt werden. Bereits in den ersten Semestern stehen Laborpraktika in Physik und Elektrotechnik sowie ein Nachhaltigkeitsprojekt auf dem Lehrplan. Im dritten Semester ist ein Praxisprojekt zu Energiekommunikation vorgesehen. Und durch ein Forschungsprojekt und eine Projektarbeit in den letzten beiden Semestern erlernen die Studierenden, natur- und ingenieurwissenschaftliche Projekte im Bereich Nachhaltigkeit durchzuführen.</p>
<p><b>Vielfältige Berufsperspektiven</b></p>
<p>Die Regelstudienzeit des Bachelor-Studiengangs „Nachhaltige Energiesysteme“ beträgt sechs Semester. Danach können die Absolventinnen und Absolventen ein Master-Studium anschließen, an der TU Ilmenau zum Beispiel „Regenerative Energietechnik“, „Elektrische Energiesysteme“ oder „Elektrochemie und Galvanotechnik“. Oder sie ergreifen gleich einen Beruf in unterschiedlichen Feldern wie regenerative Energien, Elektroenergieerzeugung, -wandlung, -speicherung und -verteilung oder Kreislaufwirtschaft. Der neue Bachelor-Studiengang „Nachhaltige Energiesysteme“ eröffnet Absolventinnen und Absolventen auf einem wachsenden Zukunftsmarkt vielfältige berufliche Möglichkeiten: Wissenschaftler*in, Entwicklungs- oder Projektingenieur*in oder auch Unternehmens- oder Politikberater*in.</p>
<p>Der Studiengang ist zulassungsfrei. Bewerbungen für das Wintersemester 2026/27 sind bis zum 15. September 2026 über die Website der TU Ilmenau möglich.</p></div>
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Fakult&auml;t f&uuml;r Mathematik und Naturwissenschaften<br />
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		<title>Zuwachs für die Flotte hochautomatisierter Forschungsfahrzeuge am Thüringer Innovationszentrum Mobilität</title>
		<link>https://www.technologiebox.de/2026/06/23/zuwachs-fr-die-flotte-hochautomatisierter-forschungsfahrzeuge-am-thringer-innovationszentrum-mobilitt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Technische Universität Ilmenau]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 12:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fahrzeugbau / Automotive]]></category>
		<category><![CDATA[avf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der Ilmenauer Wissenschaftsnacht zum Mittsommer 2026 gab das jüngste Mitglied der Forschungsflotte hochautomatisierter Fahrzeuge am Thüringer Innovationszentrum Mobilität sein Debut. Der futuristisch anmutende Robobus vermittelt in jeder Hinsicht einen Eindruck davon, wohin sich die autonome Mobilität für den öffentlichen Personenverkehr entwickeln könnte: Emissionsfrei angetrieben, geräuscharm in einem modernen lichtdurchfluteten Fahrgastambiente und<a class="moretag" href="https://www.technologiebox.de/2026/06/23/zuwachs-fr-die-flotte-hochautomatisierter-forschungsfahrzeuge-am-thringer-innovationszentrum-mobilitt/" data-wpel-link="internal"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Bei der Ilmenauer Wissenschaftsnacht zum Mittsommer 2026 gab das jüngste Mitglied der Forschungsflotte hochautomatisierter Fahrzeuge am Thüringer Innovationszentrum Mobilität sein Debut. Der futuristisch anmutende Robobus vermittelt in jeder Hinsicht einen Eindruck davon, wohin sich die autonome Mobilität für den öffentlichen Personenverkehr entwickeln könnte: Emissionsfrei angetrieben, geräuscharm in einem modernen lichtdurchfluteten Fahrgastambiente und mittels neuester Sensor- und Software-Technologien fahrerlos unterwegs. Informationen: </b><a href="http://www.mobilitaet-thueringen.de" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">www.mobilitaet-thueringen.de</a><b>.</b></p>
<p>In seiner Forschungsoffensive Digitale Mobilität erforscht das Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMo) an der TU Ilmenau innovative Technologien für sichere, umwelt- und ressourcenschonende, effiziente, automatisierte und vernetzte Mobilitätslösungen. Das Projekt wird vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum von 2024 bis 2028 mit rund 6,4 Millionen Euro gefördert.</p>
<p>Für diese Forschung spielen Fahrzeuge mit Zugriff auf Sensortechnologien, Software-Steuerung und digitale Daten von Fahrfunktionen und Umgebung eine zentrale Rolle. Das erste Forschungsfahrzeug mit autonomen Fahrfunktionen, ein VW-Minivan des Typs T7, wurde bereits 2024 im Rahmen des vorhergehenden 5G-Innovationsprojekts P:Mover in Betrieb genommen; es dient dazu, die Betriebsbereiche zu erproben, in denen automatisiertes und vernetztes Fahren (AVF) zum Einsatz kommen soll. Sensor- und Softwaredaten sind bei diesem Fahrzeug geschützt, um die Verkehrssicherheit auf öffentlichen Straßen zu jeder Zeit zu gewährleisten.</p>
<p>Mit den beiden neuen Level-4 tauglichen Fahrzeugen, die derzeit am ThIMo für den Forschungsbetrieb auf geschützten Testgeländen und im Reallabor Ilmenau vorbereitet werden, ergeben sich ganz neue Möglichkeiten. Ein konventioneller PKW, hier ein batterielektrischer Kia EV6, wurde für autonome Fahrfunktionen so ertüchtigt, dass unterschiedliche Sensor- und Software-Module implementiert werden können und so ermöglichen, Algorithmen, Systeme und Betriebsarten schnell zu erproben und zu validieren („rapid prototyping“). Bei dem zweiten Neuzugang handelt es sich um einen PIX Robobus. Diese Plattform dient als Element in einer vernetzten Testkette („X-in-the-loop“) mit digitalen Zwillingen der Antriebs- und Steuerungssysteme sowie als Demonstration für die autonome Mobilität der Zukunft im ÖPNV.</p>
<p>Das brandneue Fahrzeug erreichte pünktlich zur Wissenschaftsnacht vom Hafen in Rotterdam aus per LKW seinen neuen Standort am ThIMo. Bei der Überführung in den Ausstellungsbereich am Bertha-Benz Bau gab sich Professor Matthias Hein, ThIMo-Direktor und Projektleiter der Forschungsoffensive Digitale Mobilität, höchst zuversichtlich: „Unsere Flotte hochautomatisierter Forschungsfahrzeuge versetzt uns nicht nur in die Lage, an der vordersten Front neuer Sensor-, Software- und Datentechnologien mitzuforschen, sondern ermöglicht auch eine hautnahe Begegnung mit der Mobilität der Zukunft im öffentlichen Personenverkehr.“</p>
<p>Mit der hochautomatisierten Fahrzeugflotte und seiner weiteren Forschungsinfrastruktur beteiligt sich das ThIMo am Aufbau des AVF-Kompetenzzentrums Thüringen. Ziel dieses Kompetenzzentrums ist es, automatisierte Fahrzeuge und Mobilitätsangebote unter realen Bedingungen zu erforschen, sicher in bestehende Verkehrsstrukturen zu integrieren und den Weg von den bisherigen Pilotprojekten in Richtung Regelbetrieb vorzubereiten. Koordiniert wird das Vorhaben durch die Professur Verkehrssystemplanung an der Bauhaus-Universität Weimar, einem langjährigen Forschungspartner des ThIMo. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert den Aufbau des Kompetenzzentrums im Rahmen des seit 2024 an den beiden Hochschulen laufenden Forschungsvorhabens „Mobilitätsverbund werthaltige ländliche Lebensräume – MOVEwell“ mit rund 4 Millionen Euro.</p>
<p>Automatisiertes und vernetztes Fahren gemäß Level 4 wird in den kommenden Jahren im großen Maßstab in den Verkehr integriert werden. Mit diesen erfolgreichen Pilotprojekten, der Entwicklung des landesweit abgestimmten integralen Taktfahrplans „Mein Thüringen-Takt“ und der Kooperation zwischen allen wichtigen Stakeholdergruppen ist der Freistaat Thüringen bestens darauf vorbereitet, sich zu einer landesweiten AVF-Modellregion zu entwickeln. Die Federführung hierfür liegt beim Thüringer Minister für Digitales und Infrastruktur und seinem Thüringer Mobilitätsnetzwerk.</p>
<p>„Das höchste Forschungsziel besteht darin, mit kompetenten Partnern und Teams neueste Technologien zu erforschen, aber noch besser ist die Möglichkeit, damit einen Beitrag zu leisten, dass neue Mobilitätsangebote entstehen, von denen die gesamte Gesellschaft profitieren kann“, so Hein.</p>
<p>Förderkennzeichen 2023 IZN 0005 </p></div>
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		<title>The smarter E Europe: TU Ilmenau präsentiert Software für die Stromnetze der Zukunft</title>
		<link>https://www.technologiebox.de/2026/06/19/the-smarter-e-europe-tu-ilmenau-prsentiert-software-fr-die-stromnetze-der-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Technische Universität Ilmenau]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 07:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie- / Umwelttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[energien]]></category>
		<category><![CDATA[ilmenau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie können Stromnetze auch dann stabil und sicher betrieben werden, wenn immer mehr erneuerbare Energien, Batteriespeicher, Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge angeschlossen werden? Antworten auf diese Frage gibt die Technische Universität Ilmenau vom 23.–25. Juni auf der The smarter E Europe in München am Thüringer Gemeinschaftsstand der LEG Thüringen. Forschende der Universität<a class="moretag" href="https://www.technologiebox.de/2026/06/19/the-smarter-e-europe-tu-ilmenau-prsentiert-software-fr-die-stromnetze-der-zukunft/" data-wpel-link="internal"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text"><b>Wie können Stromnetze auch dann stabil und sicher betrieben werden, wenn immer mehr erneuerbare Energien, Batteriespeicher, Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge angeschlossen werden? Antworten auf diese Frage gibt die Technische Universität Ilmenau vom 23.–25. Juni auf der The smarter E Europe in München am Thüringer Gemeinschaftsstand der LEG Thüringen.</b></p>
<p>Forschende der Universität präsentieren in Halle B5, Stand 260, eine Softwarelösung zur präzisen Fehlerstromanalyse in Gleichstromnetzen. Interessierte können sich außerdem über aktuelle Erfindungen der TU Ilmenau, präsentiert vom Patentmanagement Thüringer Hochschulen (PATON-PTH), sowie den Masterstudiengang Elektrische Energiesysteme informieren, der Fachkräfte für die Energiewende und die Energieversorgung der Zukunft ausbildet.</p>
<p>Im Mittelpunkt des Messeauftritts der TU Ilmenau auf Europas größter energiewirtschaftlicher Plattform „The smarter E Europe“ in München steht eine am Thüringer Energieforschungsinstitut (ThEFI) entwickelte Simulations- und Visualisierungsplattform für zukünftige Gleichstromverteilnetze, die dezentrale Erzeugungsanlagen wie Windparks oder Solaranlagen und Verbraucher miteinander verbindet. </p>
<p>Ihre flexible Netzstruktur ermöglicht es, Ströme und Spannungen im Netz einfacher und ressourceneffizienter zu steuern, macht den Betrieb und eine präzise Fehlerstromanalyse jedoch anspruchsvoll. Eine solche Analyse ist entscheidend, um Fehler sicher zu isolieren, Schutzsysteme zuverlässig auszulegen und Kabel, Leistungsschalter sowie weitere Betriebsmittel richtig zu dimensionieren.</p>
<p><b>Erstmals schnelle Fehleranalyse großer urbaner Gleichstromnetze möglich</b></p>
<p>Bestehende kommerzielle Simulationswerkzeuge zur Analyse großskaliger urbaner DC-Verteilnetze geraten dabei aktuell an ihre Grenzen. Die im Projekt VERNEDCT entwickelte Software ermöglicht erstmals die schnelle Analyse großer urbaner Gleichstromnetze mit Hunderten bis Tausenden Netzknoten. Netzstrukturen, Leitungsparameter und Konverterdaten können automatisiert eingelesen und anschaulich dargestellt werden.</p>
<p>„Gleichstromverteilnetze werden in künftigen urbanen Energiesystemen eine zentrale Rolle spielen, und wer sie sicher betreiben will, muss Fehlerströme auch in realistisch großen Netzen präzise berechnen können. Diese Software versetzt uns erstmals in diese Lage und schafft damit eine Grundlage für die sichere Planung elektrischer Infrastrukturen“, so Projektleiter Prof. Dirk Westermann, Direktor des Thüringer Energieforschungsinstituts (ThEFI) und Leiter des Fachgebiets Elektrische Energieversorgung der TU Ilmenau.</p>
<p><b>Entwicklung im Rahmen eines interdisziplinären Großprojekts</b></p>
<p>Die Simulationsplattform entstand im Rahmen des von der Carl-Zeiss-Stiftung geförderten Forschungsprojekts „Verteilernetz-DC-Technologie (VERNEDCT)”. Um ein ressourceneffizientes Energieverteilnetz der Zukunft zu entwickeln, arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus sechs Fachgebieten der TU Ilmenau gemeinsam an einer völlig neuen Architektur für Gleichstrom-Verteilnetze und an innovativen Methoden für deren sicheren Betrieb. Sicherheitskonzepte, die Fehler vermeiden und beherrschen sollen, werden dabei von Beginn an mitentwickelt. Neben technischen Fragestellungen untersucht das Fachgebiet Empirische Kommunikation auch, wie die neue Technologie von Bevölkerung und Unternehmen angenommen wird.</p>
<p><b>Netzstabilität auch Thema im Masterstudiengang Elektrische Energiesysteme</b></p>
<p>Diese Interdisziplinarität kennzeichnet auch den Masterstudiengang Elektrische Energiesysteme an der TU Ilmenau, der auf der Messe präsentiert wird. Er bereitet Absolventinnen und Absolventen auf anspruchsvolle Aufgaben in Energiewirtschaft, Industrie und Forschung vor. In interdisziplinären Teams und betreut von erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern arbeiten sie praxisnah an Projekten zu Netzstabilität, Integration erneuerbarer Energien, Smart Grids und innovativen Energielösungen. Dafür können sie auch die exzellente Laborausstattung am ThEFI nutzen.</p>
<p><b>Über das Thüringer Energieforschungsinstitut (ThEFI)</b></p>
<p>Das Thüringer Energieforschungsinstitut (ThEFI) bündelt die Kompetenzen von zwölf Fachgebieten aus vier Fakultäten der TU Ilmenau. Es entwickelt interdisziplinäre Lösungen für die Energie-, Umwelt- und Systemtechnik und fördert den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in Wirtschaft und Gesellschaft. Die in den vergangenen Jahren aufgebaute Forschungsinfrastruktur bietet zudem auch Unternehmen und Forschungseinrichtungen hervorragende Möglichkeiten für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte.</p>
<p><b>TU Ilmenau auf der „The smarter E Europe“<br />
</b>23.–25. Juni 2026<br />
Thüringer Gemeinschaftsstand 260 in Halle B<br />
Messe München</div>
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