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	<title>Firma Provimedia, Autor bei TechnologieBox</title>
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	<title>Firma Provimedia, Autor bei TechnologieBox</title>
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		<title>Altmatratzen ohne eigenen Abfallschlüssel: 8,27 Millionen Stück im Jahr laufen als Sperrmüll, während die Hersteller 5,1 Prozent Umsatz verlieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Firma Provimedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[altmatratzen]]></category>
		<category><![CDATA[herstellerverantwortung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Zahlen aus derselben Branche passen schlecht zusammen. Die Verbände der deutschen Möbelindustrie meldeten am 1. September 2026, dass die Matratzenhersteller im ersten Halbjahr 2026 um 5,1 Prozent hinter dem Vorjahr zurückblieben. Am anderen Ende des Produktlebens steht ein Abfallstrom, für den es in Deutschland keine eigene Statistik gibt. Wie<a class="moretag" href="https://www.technologiebox.de/2026/09/17/altmatratzen-ohne-eigenen-abfallschlssel-8-27-millionen-stck-im-jahr-laufen-als-sperrmll-whrend-die-hersteller-5-1-prozent-umsatz-verlieren/" data-wpel-link="internal"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Zwei Zahlen aus derselben Branche passen schlecht zusammen. Die Verbände der deutschen Möbelindustrie meldeten am 1. September 2026, dass die Matratzenhersteller im ersten Halbjahr 2026 um 5,1 Prozent hinter dem Vorjahr zurückblieben. Am anderen Ende des Produktlebens steht ein Abfallstrom, für den es in Deutschland keine eigene Statistik gibt. Wie sich ein Schaden von einem Verschleißfall unterscheiden lässt, beschreibt eine Darstellung dazu, <a href="https://matratzenratgeber.info/was-tun-wenn-die-federkernmatratze-kaputt-ist-tipps-und-tricks/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">wann eine Federkernmatratze wirklich defekt ist</a>.</p>
<p><b>Womit die Möbelindustrie das erste Halbjahr 2026 abschließt</b></p>
<p>Die Branchenzahlen stammen aus der amtlichen Statistik. Laut den Verbänden der deutschen Möbelindustrie sank der Umsatz der 374 Betriebe von Januar bis Juni 2026 um 2,7 Prozent auf rund 7,7 Milliarden Euro. Das Inlandsgeschäft gab um 4,1 Prozent auf rund fünf Milliarden Euro nach, die Auslandsumsätze lagen mit 2,7 Milliarden Euro nahezu auf Vorjahresniveau.</p>
<p>Für das Matratzensegment ist es das zweite schwache Jahr in Folge. Nach Angaben desselben Verbands verbuchten die Hersteller von Matratzen im Jahr 2025 eine Umsatzeinbuße von 15,2 Prozent auf 420 Millionen Euro. Im Jahresdurchschnitt 2025 arbeiteten 68.342 Beschäftigte in den 398 Betrieben der Möbelindustrie mit 50 und mehr Beschäftigten.</p>
<p><b>Warum es für Altmatratzen keine eigene Abfallstatistik gibt</b></p>
<p>Die Erfassung endet an einer Schlüsselnummer. Laut dem Forschungsbericht des Umweltbundesamts aus der Reihe TEXTE (Nummer 31/2022) wird Matratzen kein eigener Abfallschlüssel zugeordnet. Werden sie bei den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern angedient, laufen sie unter dem Sperrmüll mit der Schlüsselnummer 20 03 07. Spezifische Abfallstatistiken zu diesem Abfallstrom liegen deshalb nicht vor.</p>
<p>Der Widerspruch ist auffällig, weil das europäische Recht die Matratze durchaus kennt. Die Richtlinie 2008/98/EG über Abfälle zählt in ihrer konsolidierten Fassung vom 16. Oktober 2025 den Sperrmüll ausdrücklich einschließlich Matratzen und Möbel zum Siedlungsabfall. Gezählt wird die Matratze dort trotzdem nur als Teil einer Sammelkategorie.</p>
<p><b>Wie viel Masse und Volumen jedes Jahr zusammenkommen</b></p>
<p>Das Umweltbundesamt rechnet die Menge von unten hoch. Die Studie setzt 77,3 Millionen Matratzen im privaten Bereich mit einer Lebensdauer von zehn Jahren an. Hinzu kommen Betten in Krankenhäusern mit acht Jahren, Betten in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen mit sieben Jahren und rund 2,7 Millionen Matratzen im Gastgewerbe mit sechs Jahren. Daraus ergeben sich rund 8,27 Millionen Altmatratzen je Jahr.</p>
<p>Bei einem angenommenen Durchschnittsgewicht von 20 kg entspricht das 165.400 Tonnen, davon allein 154.600 Tonnen aus privaten Haushalten. Sortieranalysen von Sperrmüll kommen laut dem Bericht auf einen Matratzenanteil von rund 8 Prozent, was 2,7 kg je Einwohner und Jahr und etwa 225.000 Tonnen entspricht. Weil eine Tonne unverpresster Matratzen rund 23 m³ einnimmt, füllt der Strom jährlich etwa fünf Millionen Kubikmeter – die Sperrigkeit ist der eigentliche Kostentreiber bei Sammlung und Transport. Welche Rohstoffe dabei überhaupt zur Rückgewinnung anstehen, zeigt der Aufbau von <a href="https://matratzenratgeber.info/warum-eine-matratze-140x200-aus-naturmaterialien-die-beste-wahl-ist/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Matratzen mit Kern aus Naturlatex</a>.</p>
<p><b>Woran die stoffliche Verwertung bisher scheitert</b></p>
<p>Der übliche Weg führt nicht ins Recycling. Nach Darstellung des Umweltbundesamts ist die energetische Verwertung derzeit der gängige Verwertungsweg in Deutschland; in der Europäischen Union werden Matratzen größtenteils deponiert oder verbrannt.</p>
<p>Vier Angaben aus dem Bericht und der Bundesratsentschließung umreißen das Problem:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Anteil deponierter Matratzen in der Europäischen Union: 45 Prozent</li>
<li>Anteil verbrannter Matratzen in der Europäischen Union: 33 Prozent</li>
<li>Volumen einer Tonne unverpresster Matratzen: rund 23 m³</li>
<li>Differenz zwischen berechneter Privatmenge und Sperrmüllanteil: rund 70.000 Tonnen</li>
</ul>
<p>Die Chemie steht dem hochwertigen Recycling zusätzlich im Weg. Der Bundesrat stellt in seiner Entschließung vom 13. Juni 2025 fest, dass bestimmte Flammschutzmittel in Matratzen jene chemischen Verfahren behindern, mit denen aus Schaumstoffmatratzen wieder die Ausgangsstoffe für neue Schäume gewonnen werden könnten. Übrig bleibt das Schreddern des Schaums zu Dämm- oder Füllmaterial, für das es nach Darstellung der Länderkammer nur einen sehr begrenzten Markt gibt.</p>
<p>„Der Rückgang beim Umsatz und der Berg auf dem Wertstoffhof gehören zusammen. Solange eine Matratze im Sperrmüll verschwindet, kennt niemand ihren Materialwert – und ohne diese Zahl wird auch niemand in ein Verfahren investieren“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.</p>
<p><b>Was der Bundesrat von der Bundesregierung erwartet</b></p>
<p>Der politische Hebel liegt in einer Wahlmöglichkeit. Artikel 22a Absatz 2 der Richtlinie 2008/98/EG stellt es den Mitgliedstaaten frei, ein Regime der erweiterten Herstellerverantwortung für die Hersteller von Matratzen einzurichten. Für die in Anhang IVc aufgeführten Textilerzeugnisse, damit zusammenhängenden Erzeugnisse und Schuhe ist es dagegen verpflichtend. Die Änderungsrichtlinie vom 10. September 2025 ist bis zum 17. Juni 2027 in nationales Recht umzusetzen. Die Pflichtregime müssen nach Artikel 22a Absatz 14 bis zum 17. April 2028 stehen, für Kleinstunternehmen erst ab dem 17. April 2029.</p>
<p>Der Bundesrat hat in seiner 1055. Sitzung am 13. Juni 2025 die Entschließung „Ein zweites Leben für Matratzen – Recycling ermöglichen“ gefasst und bittet die Bundesregierung darin, von dieser Kann-Regelung Gebrauch zu machen. Ob das geschieht, ist im September 2026 offen.</p>
<p>Für Haushalte ändert sich bis dahin nichts an der Abholung. Wer im Herbst 2026 eine Matratze aussortiert, entscheidet mit der Wahl zwischen Sperrmülltermin und Rückgabe beim Händler darüber, ob das Stück sortenrein anfällt.</p>
<p>Die vorstehenden Ausführungen geben eine allgemeine Einordnung nach dem am 8. September 2026 abgerufenen Wortlaut und sind keine Rechtsberatung. Ob und wie die genannten Regelungen im Einzelfall greifen, klärt eine rechtliche Beratung.</p></div>
<div class="pb-company">
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                    </li>
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<div class="pb-disclaimer">Für die oben stehende Story ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.
            </div>
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		<item>
		<title>Führungsspanne verschiebt Anforderung und Spielraum zugleich: 64 Prozent der Vorgesetzten mit drei bis vier Geführten stehen häufig unter Termindruck</title>
		<link>https://www.technologiebox.de/2026/09/17/fhrungsspanne-verschiebt-anforderung-und-spielraum-zugleich-64-prozent-der-vorgesetzten-mit-drei-bis-vier-gefhrten-stehen-hufig-unter-termindruck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Provimedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsintensität]]></category>
		<category><![CDATA[Erwerbstätigenbefragung]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsspanne]]></category>
		<category><![CDATA[Handlungsspielraum]]></category>
		<category><![CDATA[psychosomatische Beschwerden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Führungsarbeit belastet und entlastet dieselbe Person gleichzeitig. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat dazu im Juni 2026 das Faktenblatt 60 aus der Reihe baua: Fakten vorgelegt. Grundlage ist die Erwerbstätigenbefragung 2024, die das Bundesinstitut für Berufsbildung gemeinsam mit der Bundesanstalt durchführt; ausgewertet wurden ausschließlich abhängig Beschäftigte in Vollzeit. Wie<a class="moretag" href="https://www.technologiebox.de/2026/09/17/fhrungsspanne-verschiebt-anforderung-und-spielraum-zugleich-64-prozent-der-vorgesetzten-mit-drei-bis-vier-gefhrten-stehen-hufig-unter-termindruck/" data-wpel-link="internal"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Führungsarbeit belastet und entlastet dieselbe Person gleichzeitig. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat dazu im Juni 2026 das Faktenblatt 60 aus der Reihe baua: Fakten vorgelegt. Grundlage ist die Erwerbstätigenbefragung 2024, die das Bundesinstitut für Berufsbildung gemeinsam mit der Bundesanstalt durchführt; ausgewertet wurden ausschließlich abhängig Beschäftigte in Vollzeit. Wie sich anhaltende Überlastung im Führungsalltag bemerkbar macht, beschreibt eine Darstellung zu <a href="https://manager-ratgeber.de/anzeichen-und-loesungen-wenn-die-fuehrungskraft-ungluecklich-ist/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Anzeichen einer unzufriedenen Führungskraft und möglichen Auswegen</a>.</p>
<p><b>Zwei Kennzahlen steigen mit der Zahl der Geführten gleichzeitig</b></p>
<p>Die Auswertung stellt Anforderungen und Ressourcen nebeneinander. Laut der Bundesanstalt berichten Beschäftigte mit Personalverantwortung häufiger davon, verschiedene Arbeiten gleichzeitig zu betreuen: 78 Prozent gegenüber 62 Prozent bei Beschäftigten ohne Personalverantwortung. Bei Störungen und Unterbrechungen im Arbeitsablauf stehen 58 Prozent gegen 44 Prozent.</p>
<p>Auf der anderen Seite der Rechnung steht der Handlungsspielraum. Nach Angaben der Bundesanstalt können 78 Prozent der Führungskräfte ihre Arbeit häufig selbst planen und einteilen, gegenüber 67 Prozent ohne Personalverantwortung. Beim Einfluss auf die zugewiesene Arbeitsmenge lautet das Verhältnis 40 zu 30 Prozent.</p>
<p><b>Wie weit Anforderungen und Spielraum auseinanderliegen</b></p>
<p>Der Abstand zwischen beiden Gruppen lässt sich an fünf Merkmalen ablesen, jeweils für die Antwort „häufig“:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Verschiedene Arbeiten gleichzeitig betreuen: 78 gegenüber 62 Prozent</li>
<li>Störungen und Unterbrechungen bei der Arbeit: 58 gegenüber 44 Prozent</li>
<li>Starker Termin- oder Leistungsdruck: 57 gegenüber 41 Prozent</li>
<li>Sehr schnell arbeiten: 40 gegenüber 28 Prozent</li>
<li>Bis an die Grenze der Leistungsfähigkeit gehen: 19 gegenüber 14 Prozent</li>
</ul>
<p>Auffällig ist der schmale Abstand beim letzten Punkt. Der Unterschied zwischen 19 und 14 Prozent fällt deutlich geringer aus als bei der Parallelarbeit, wo 16 Prozentpunkte zwischen den Gruppen liegen. Vorgesetzte jonglieren also spürbar mehr, geraten aber nur etwas häufiger an die eigene Grenze. Wer den Überblick über parallel laufende Vorgänge halten will, findet dafür <a href="https://manager-ratgeber.de/unternehmensfuehrung-mit-mindmap-der-schluessel-zum-ueberblick/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">eine Methode, verzweigte Aufgaben sichtbar zu ordnen</a>.</p>
<p><b>Warum die Führungsspanne beide Seiten zugleich vergrößert</b></p>
<p>Die Zahl der geführten Personen wirkt nicht in eine Richtung. Laut der Bundesanstalt steigt die Häufigkeit, verschiedenartige Arbeiten im Auge behalten zu müssen sowie gestört und unterbrochen zu werden, mit zunehmender Führungsspanne. Von häufigem Termin- oder Leistungsdruck berichten Vorgesetzte mit drei bis vier Geführten mit 64 Prozent deutlich öfter als jene mit ein bis zwei Geführten, wo der Wert bei 48 Prozent liegt.</p>
<p>Zugleich wächst die Selbstbestimmung. Von den Führungskräften mit ein bis zwei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geben 72 Prozent an, ihre Arbeit häufig selbst planen und einteilen zu können; bei Verantwortung für mehr als zehn Beschäftigte sind es 83 Prozent. Der Einfluss auf die zugewiesene Arbeitsmenge unterscheidet sich dagegen nur geringfügig nach der Zahl der Geführten.</p>
<p>Eine dritte Größe bewegt sich überhaupt nicht. Nach Angaben der Bundesanstalt berichten Beschäftigte mit und ohne Personalverantwortung in ähnlichem Umfang von sozialer Unterstützung durch Kolleginnen und Kollegen sowie durch direkte Vorgesetzte – und zwar unabhängig von der Größe der Führungsspanne.</p>
<p><b>Woran sich die gesundheitlichen Beschwerden festmachen lassen</b></p>
<p>Der Zusammenhang mit der Gesundheit ist im Faktenblatt beziffert. Zu den erfassten psychosomatischen Beschwerden zählen unter anderem Kopfschmerzen, Erschöpfung, Müdigkeit und Schlafstörungen. Von den Führungskräften, die häufig an der Grenze der eigenen Leistungsfähigkeit arbeiten, weisen 65 Prozent drei oder mehr solcher Beschwerden auf.</p>
<p>Bei den übrigen Anforderungen liegen die Werte niedriger, aber in derselben Größenordnung. Auf drei oder mehr Beschwerden kommen 50 Prozent bei häufigem sehr schnellem Arbeiten und je 48 Prozent bei häufigen Störungen sowie bei starkem Termindruck. Beim gleichzeitigen Betreuen mehrerer Aufgaben sind es 42 Prozent. Treten diese Anforderungen nur manchmal, selten oder nie auf, fallen die Beschwerden nach Darstellung der Bundesanstalt deutlich seltener aus.</p>
<p>„Der interessante Wert ist die soziale Unterstützung, die als Einzige nicht mitwächst. Wer die Führungsspanne vergrößert, verteilt mehr Aufgaben und mehr Freiheit auf dieselbe Person – aber niemanden, der zuhört“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.</p>
<p><b>Was Unternehmen im Herbst 2026 daraus machen können</b></p>
<p>Die Bundesanstalt selbst zieht eine praktische Folgerung. Unternehmen sollten die Arbeitssituation ihrer Führungskräfte stärker in den Blick nehmen, etwa durch die Gefährdungsbeurteilung psychosozialer Belastungen. Das Faktenblatt 60 aktualisiert dabei das Faktenblatt 40 mit den Daten von 2018, sodass sich beide Erhebungen im Zeitverlauf vergleichen lassen.</p>
<p>Für die kommenden Monate liegt der greifbare Ansatzpunkt bei der Zuschnittsfrage. Wer im September 2026 Bereiche neu aufteilt, entscheidet damit zugleich über Unterbrechungsdichte und Selbstbestimmung der betroffenen Vorgesetzten. Die nächste Erwerbstätigenbefragung wird zeigen, ob sich die Schere zwischen Anforderung und Ressource weiter öffnet.</p></div>
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		<item>
		<title>Projektorlampen mit Quecksilber: Die europäische Ausnahme für Geräte ab 2.000 Lumen läuft am 24. Februar 2027 aus, die Verlängerung wird geprüft</title>
		<link>https://www.technologiebox.de/2026/09/17/projektorlampen-mit-quecksilber-die-europische-ausnahme-fr-gerte-ab-2-000-lumen-luft-am-24-februar-2027-aus-die-verlngerung-wird-geprft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Provimedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lampenlebensdauer]]></category>
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		<category><![CDATA[Stoffbeschränkung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Lichtquelle im Projektor steht vor einem Wechsel, den nicht der Markt allein bestimmt. Anhang III der Richtlinie 2011/65/EU listet unter dem Eintrag 4f. II eine Ausnahme für Quecksilber in Hochdruckquecksilber(dampf)lampen, die in Projektoren verwendet werden, die eine Leistung von mindestens 2.000 ANSI-Lumen erfordern; die Einheit ist nach dem American<a class="moretag" href="https://www.technologiebox.de/2026/09/17/projektorlampen-mit-quecksilber-die-europische-ausnahme-fr-gerte-ab-2-000-lumen-luft-am-24-februar-2027-aus-die-verlngerung-wird-geprft/" data-wpel-link="internal"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.technologiebox.de/2026/09/17/projektorlampen-mit-quecksilber-die-europische-ausnahme-fr-gerte-ab-2-000-lumen-luft-am-24-februar-2027-aus-die-verlngerung-wird-geprft/" data-wpel-link="internal">Projektorlampen mit Quecksilber: Die europäische Ausnahme für Geräte ab 2.000 Lumen läuft am 24. Februar 2027 aus, die Verlängerung wird geprüft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.technologiebox.de" data-wpel-link="internal">TechnologieBox</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Die Lichtquelle im Projektor steht vor einem Wechsel, den nicht der Markt allein bestimmt. Anhang III der Richtlinie 2011/65/EU listet unter dem Eintrag 4f. II eine Ausnahme für Quecksilber in Hochdruckquecksilber(dampf)lampen, die in Projektoren verwendet werden, die eine Leistung von mindestens 2.000 ANSI-Lumen erfordern; die Einheit ist nach dem American National Standards Institute (ANSI) benannt. Der Eintrag trägt in der konsolidierten Fassung vom 1. Juli 2026 den Vermerk, dass er am 24. Februar 2027 abläuft. Wer den technischen Unterschied dahinter sucht, findet ihn in der Erzeugung des Lichts selbst – eine Grundlagendarstellung erklärt, <a href="https://laserprojektor-test.de/was-ist-ein-laser-beamer-und-wie-funktioniert-er-eine-einfache-erklaerung/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">wie eine Laserlichtquelle im Projektor arbeitet</a>.</p>
<p><b>Der Ausnahmeeintrag für Projektorlampen steht seit Mai 2026 auf dem Prüfstand</b></p>
<p>Anhang III listet Verwendungen, die von der Stoffbeschränkung des Artikels 4 Absatz 1 ausgenommen sind. Der Verband LightingEurope hat im August 2025 die Erneuerung des Eintrags 4f. II beantragt. Das Öko-Institut bewertet den Antrag im Auftrag der Europäischen Kommission im Projekt RoHS Pack 29, das laut der Projektseite im April 2026 begonnen hat.</p>
<p>Die Stakeholder-Konsultation lief ab dem 29. Mai 2026 und sollte ursprünglich am 24. Juli 2026 enden. Nach Angaben des Öko-Instituts wurde die Frist am 9. Juni 2026 bis zum 1. August 2026 verlängert; am 2. August 2026 meldete das Institut die Konsultation als geschlossen. Zu diesem einen Eintrag liegen zwölf veröffentlichte Stellungnahmen vor, unter anderem von Epson Europe, JVCKENWOOD, Maxell, Signify, Ushio, Coretronic und Qisda.</p>
<p><b>Warum die Ausnahme über den Februar 2027 hinaus gültig bleiben kann</b></p>
<p>Das Ablaufdatum ist keine Abschaltfrist. Nach Artikel 5 Absatz 5 der seit dem 1. Juli 2026 geltenden Fassung muss ein Antrag auf Erneuerung spätestens 18 Monate vor dem Ablauf einer Ausnahme vorliegen. Solange ein solcher Antrag anhängig ist, bleibt die bestehende Ausnahme nach derselben Vorschrift gültig, bis die Kommission über ihn entschieden hat.</p>
<p>Auch eine Ablehnung wirkt nicht sofort. Artikel 5 Absatz 6 bestimmt, dass eine abgelehnte oder widerrufene Ausnahme frühestens zwölf und spätestens 18 Monate nach dem Datum der Entscheidung ausläuft. Für Geräte im Handel und für Ersatzlampen im Bestand bedeutet das eine Übergangszeit, deren Länge erst mit der Entscheidung feststeht.</p>
<p><b>Wie viel Quecksilber im europäischen Markt tatsächlich steckt</b></p>
<p>Der Antragsteller beziffert die Mengen im Antragsformular. Laut LightingEurope enthält eine Projektorlampe je nach Leistung zwischen 10 und 48 Milligramm Quecksilber, im Mittel 20 Milligramm. Die Marktdaten stammen dem Antrag zufolge von der Beratungsfirma Future Source und beziehen sich auf das Jahr 2024.</p>
<p>Fünf Werte aus dem Antrag umreißen die Größenordnung:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Weltweit in Verkehr gebrachte Projektoren mit Quecksilberlampe im Jahr 2024: rund zwei Millionen Stück</li>
<li>Zusätzlich separat vermarktete Ersatzlampen: rund 1,2 Millionen Stück</li>
<li>Europäischer Anteil von 21 Prozent: etwa 0,66 Millionen Lampen, davon 0,42 Millionen in neuen Geräten</li>
<li>Darin enthaltene Quecksilbermenge im europäischen Markt: rund 13,2 Kilogramm</li>
<li>Vom Antragsteller erwarteter Wert für 2027: rund 7,8 Kilogramm</li>
</ul>
<p>Den europäischen Gerätebestand schätzt der Verband auf rund 10,1 Millionen Projektoren, gerechnet aus 4,6 Millionen weltweit verkauften Geräten je Jahr, einem europäischen Anteil von 22 Prozent und einer angenommenen Nutzungsdauer von zehn Jahren. Diese Zahlen sind Angaben eines Antragstellers im laufenden Verfahren und keine amtliche Statistik.</p>
<p><b>Woran sich Lampe und Laser in der Lebensdauer unterscheiden</b></p>
<p>Die Betriebsstunden trennen die beiden Bauarten deutlicher als die Bildqualität. Nach Angaben von LightingEurope erreichen marktübliche Projektorlampen eine Lebensdauer von 5.000 bis 20.000 Stunden. Das Öko-Institut rechnet in seinem Fragebogen mit 5.000 Stunden je Lampe und einer Gerätelebensdauer von zehn Jahren; bei vier Betriebsstunden am Tag wäre ein Wechsel nach 3,42 Jahren fällig. Der Verband hält dagegen zwei bis drei Stunden täglich für den realistischeren Ansatz.</p>
<p>Beim Ersatz durch andere Lichtquellen setzt der Antragsteller eine Untergrenze. Nach seiner Darstellung sind Lampen dort weiterhin nötig, wo mehr als etwa 2.000 ANSI-Lumen gefordert sind; reine Leuchtdioden-Projektoren erreichten dieses Niveau nicht. Eine Umrüstung vorhandener Geräte auf Laser schließt der Verband aus, weil die zusätzliche Optik ein bis zwei Kilogramm Mehrgewicht bringe. Der Gutachter hält dem in seinem Fragebogen entgegen, dass alle führenden Hersteller zu ihren Quecksilbergeräten inzwischen Laser-Modelle anbieten. Welche Rolle die Lichtquelle für das Bild spielt, ordnet eine Darstellung dazu ein, <a href="https://laserprojektor-test.de/die-kraft-des-lichts-wie-licht-bei-laser-projektoren-die-bildqualitaet-beeinflusst/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">welchen Einfluss das Licht auf die Bildqualität hat</a>.</p>
<p>„Bemerkenswert ist nicht das Ablaufdatum, sondern der Zuschnitt des Streits. Bei den Neugeräten ist die Frage längst entschieden. Verhandelt wird die Ersatzlampe für die Millionen Geräte, die schon an der Decke hängen“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.</p>
<p><b>Was Käufer im Herbst 2026 daraus ableiten</b></p>
<p>Der nächste überprüfbare Schritt ist die Bewertung des Öko-Instituts und danach die Entscheidung der Kommission. Bis dahin ändert sich für vorhandene Geräte nichts, und Ersatzlampen bleiben verfügbar. Wer im September 2026 ein neues Gerät auswählt, sollte die Betriebsstunden der Lichtquelle mit der geplanten Nutzungsdauer vergleichen, statt allein auf den Anschaffungspreis zu sehen.</p>
<p>Ob die Ausnahme verlängert wird, entscheidet nicht über die Technik im Wohnzimmer. Es entscheidet darüber, wie lange sich ein zehn Jahre altes Gerät noch mit einer neuen Lampe weiterbetreiben lässt.</p>
<p>Die vorstehenden Ausführungen geben eine allgemeine Einordnung nach dem am 8. September 2026 abgerufenen Wortlaut und sind keine Rechtsberatung. Ob und wie die genannten Regelungen im Einzelfall greifen, klärt eine rechtliche Beratung.</p></div>
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		<title>Fußschutz im Betrieb: Die Regel 112-191 der Unfallversicherung liegt seit Dezember 2025 neu vor und definiert die Merkmale der Ablegereife</title>
		<link>https://www.technologiebox.de/2026/09/17/fuschutz-im-betrieb-die-regel-112-191-der-unfallversicherung-liegt-seit-dezember-2025-neu-vor-und-definiert-die-merkmale-der-ablegereife/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Provimedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dienstleistungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ablegereife]]></category>
		<category><![CDATA[fußschutz]]></category>
		<category><![CDATA[gefährdungsbeurteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Knieschutz]]></category>
		<category><![CDATA[sicherheitsschuhe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.technologiebox.de/2026/09/17/fuschutz-im-betrieb-die-regel-112-191-der-unfallversicherung-liegt-seit-dezember-2025-neu-vor-und-definiert-die-merkmale-der-ablegereife/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wann ein Sicherheitsschuh aus dem Verkehr gezogen gehört, beschreibt die Unfallversicherung jetzt an einer Stelle. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat ihre Regel 112-191 zur Benutzung von Fuß- und Knieschutz im Dezember 2025 in neuer Ausgabe vorgelegt, erarbeitet vom Sachgebiet Fußschutz des Fachbereichs Persönliche Schutzausrüstungen (PSA). Die Vorgängerfassung stammt vom<a class="moretag" href="https://www.technologiebox.de/2026/09/17/fuschutz-im-betrieb-die-regel-112-191-der-unfallversicherung-liegt-seit-dezember-2025-neu-vor-und-definiert-die-merkmale-der-ablegereife/" data-wpel-link="internal"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Wann ein Sicherheitsschuh aus dem Verkehr gezogen gehört, beschreibt die Unfallversicherung jetzt an einer Stelle. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat ihre Regel 112-191 zur Benutzung von Fuß- und Knieschutz im Dezember 2025 in neuer Ausgabe vorgelegt, erarbeitet vom Sachgebiet Fußschutz des Fachbereichs Persönliche Schutzausrüstungen (PSA). Die Vorgängerfassung stammt vom Oktober 2007. Auf 104 Seiten beschreibt das Werk Auswahl, Benutzung und Aussonderung – Betriebe finden dort auch die Antwort auf die praktische Frage, <a href="https://arbeitsschutzkleidung.info/wer-zahlt-die-arbeitsschutzkleidung-rechte-und-pflichten-im-ueberblick/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">wer die Schutzkleidung im Betrieb bezahlt</a>.</p>
<p><b>Welche Punkte die Neufassung gegenüber der Ausgabe von 2007 ändert</b></p>
<p>Die Änderungsliste im Vorspann des Werks nennt zehn Punkte. Laut der Unfallversicherung wurden die Inhalte an geänderte europäische und nationale Regelwerke angepasst und die sicherheitstechnisch relevanten Veränderungen aus den Fuß- und Knieschutznormen eingearbeitet. Neu aufgenommen sind Schuhe zum Schutz vor Chemikalien, vor Risiken in Gießereien sowie beim Schweißen und verwandten Verfahren.</p>
<p>Gestrichen wurde die Berechnung der Risikoprioritätszahl, weil dazu inzwischen eine eigene Leitlinie vorliegt. An die Stelle der alten Beispielsammlung tritt ein Verweis auf eine tätigkeitsbezogene Beispielliste des zuständigen Sachgebiets. Als Anlagen enthält die Regel Muster-Betriebsanweisungen für Fuß- und Knieschutz.</p>
<p>Die Rechtsnatur bleibt dabei unverändert. Das Werk stellt selbst klar, dass eine Vermutungswirkung bei DGUV Regeln nicht entsteht: Es handelt sich um fachliche Empfehlungen, die als Richtschnur für das betriebliche Präventionshandeln dienen. Die Pflichten selbst stehen weiterhin in der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Benutzung persönlicher Schutzausrüstungen bei der Arbeit, kurz PSA-Benutzungsverordnung.</p>
<p>„Achtzehn Jahre sind in diesem Feld eine lange Zeit. Der eigentliche Gewinn liegt nicht in den neuen Schuhkategorien, sondern darin, dass die Merkmale der Ablegereife jetzt an einer Stelle stehen“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.</p>
<p><b>Woran ein Sicherheitsschuh die Ablegereife erreicht</b></p>
<p>Ablegereife bezeichnet den Zustand, in dem Verschleiß oder Beschädigung eine sichere Benutzung ausschließen. Nach Angaben der Unfallversicherung ist Fußschutz der Benutzung zu entziehen, sobald die Sicherheit nicht mehr gegeben ist. Eine Vorgabe, wie viele Schuhe je Jahr bereitzustellen sind oder in welchen Abständen eine neue Bereitstellung erfolgen muss, gibt es dagegen nicht; die Gebrauchsdauer hängt von Beanspruchung und Pflege ab.</p>
<p>Die Regel nennt Beispiele, bei denen ein Schuh auszusondern ist:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Das Profil ist abgelaufen, die Rutschhemmung damit womöglich nicht mehr gegeben.</li>
<li>Die Sohle löst sich, ist gebrochen oder aufgerissen, sodass die Einlage frei liegt.</li>
<li>Schaftnähte sind aufgerissen, es droht Hängenbleiben und Wassereintritt.</li>
<li>Zehenschutzkappen liegen frei oder sind durch Belastung verformt.</li>
<li>Schnürung oder Schnallen fehlen oder sind defekt, ein sicheres Befestigen am Fuß entfällt.</li>
</ul>
<p>Die Prüfung selbst ist keine Aufgabe der Führungskraft allein. Nach § 30 Absatz 2 der DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“ haben die Versicherten die persönlichen Schutzausrüstungen bestimmungsgemäß zu benutzen und regelmäßig auf ihren ordnungsgemäßen Zustand zu prüfen. Festgestellte Mängel haben sie nach derselben Vorschrift dem Unternehmer unverzüglich zu melden. Beim An- und Ablegen lässt sich der Zustand fortlaufend beurteilen, wie die Regel anmerkt.</p>
<p><b>Wer die Auswahl verantwortet und welche Norm dahintersteht</b></p>
<p>Die Auswahl liegt beim Betrieb. Vor Auswahl und Benutzung hat die Unternehmerin oder der Unternehmer eine tätigkeitsbezogene Beurteilung der Arbeitsbedingungen durchzuführen, die nach der Regel insbesondere Art und Umfang der Gefährdungen, die Gefährdungsdauer und die persönlichen Voraussetzungen der Versicherten umfasst. Nach § 2 Absatz 1 PSA-Benutzungsverordnung darf der Arbeitgeber nur solche Ausrüstungen auswählen und bereitstellen, die vier Bedingungen zugleich erfüllen. Sie entsprechen der Verordnung (EU) 2016/425 in der jeweils geltenden Fassung. Sie schützen gegen die zu verhütende Gefährdung, ohne selbst eine größere Gefährdung mit sich zu bringen. Sie sind für die am Arbeitsplatz gegebenen Bedingungen geeignet und entsprechen den ergonomischen Anforderungen wie den gesundheitlichen Erfordernissen der Beschäftigten. Die Pflichten aus den §§ 3, 4 und 5 des Arbeitsschutzgesetzes bleiben daneben bestehen.</p>
<p>Technisch verweist die Regel im Literaturverzeichnis auf DIN EN ISO 20345:2024-06 (ISO 20345:2021 + Amd 1:2024), deutsche Fassung EN ISO 20345:2022 + A1:2024. Dass Kennzeichnungen aus zwei Normfassungen nebeneinander im Umlauf sind, zeigt die Regel am Kennzeichen für die Rutschhemmung: Schuhe nach der alten Norm sollen das Rutschhemmungs-Kennzeichen SRC tragen, Schuhe nach der neuen Norm die Kennzeichnung SR. Wie Prüfzeichen und Kennbuchstaben zu lesen sind, ordnet eine Darstellung zu <a href="https://arbeitsschutzkleidung.info/was-sind-sicherheitsstandards-und-warum-sind-sie-so-wichtig/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Sicherheitsstandards und ihrer Bedeutung im Arbeitsschutz</a> ein.</p>
<p>Seit dem 29. Mai 2026 gilt außerdem eine geänderte Fassung der Verordnung (EU) 2016/425 über persönliche Schutzausrüstungen. Sie fügt ein Kapitel VIa „Notfallverfahren“ ein. Dessen Vorschriften greifen nach Artikel 41a nur, wenn drei Bedingungen zusammenkommen. Der Rat muss den Notfallmodus für den Binnenmarkt nach Artikel 18 der Verordnung (EU) 2024/2747 aktiviert haben. Die Schutzausrüstung muss als krisenrelevante Ware eingestuft sein, und die Kommission muss dazu einen Durchführungsrechtsakt nach Artikel 28 derselben Verordnung erlassen haben. Adressaten sind notifizierte Stellen, Mitgliedstaaten und Marktüberwachungsbehörden. Für Arbeitgeber ändert sich daraus im Alltag nichts.</p>
<p><b>Was Betriebe im Herbst 2026 als Nächstes prüfen</b></p>
<p>Der nächste Schritt ist eine Bestandsaufnahme im Lager und an den Arbeitsplätzen. Wer im September 2026 Fußschutz beschafft, kann die neuen Muster-Betriebsanweisungen übernehmen und die Aussonderungsmerkmale in die Unterweisung aufnehmen. Beides kostet wenig Zeit und beantwortet die Frage, die in vielen Betrieben bisher der Zufall entschieden hat.</p>
<p>Offen bleibt, wie schnell die ältere Normfassung aus dem Bestand verschwindet. Solange Schuhe nach beiden Ausgaben in Gebrauch sind, muss die Unterweisung beide Kennzeichnungen erklären. Die Beispielliste des Sachgebiets Fußschutz wird laufend fortgeschrieben; ein Blick dorthin vor der nächsten Beschaffung ersetzt keine Gefährdungsbeurteilung, verkürzt aber die Auswahl.</p>
<p>Die vorstehenden Ausführungen geben eine allgemeine Einordnung nach dem am 8. September 2026 abgerufenen Wortlaut und sind keine Rechtsberatung. Ob und wie die genannten Regelungen im Einzelfall greifen, klärt eine rechtliche Beratung.</p></div>
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		<item>
		<title>Feuchteschäden in Wohnungen: 16,0 Prozent der Menschen in Deutschland leben laut Eurostat in Gebäuden mit feuchten Wänden oder undichtem Dach</title>
		<link>https://www.technologiebox.de/2026/09/16/feuchteschden-in-wohnungen-16-0-prozent-der-menschen-in-deutschland-leben-laut-eurostat-in-gebuden-mit-feuchten-wnden-oder-undichtem-dach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Provimedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bautechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Feuchteschäden]]></category>
		<category><![CDATA[kellerlüftung]]></category>
		<category><![CDATA[raumklima]]></category>
		<category><![CDATA[Schimmelvorbeugung]]></category>
		<category><![CDATA[taupunkt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.technologiebox.de/2026/09/16/feuchteschden-in-wohnungen-16-0-prozent-der-menschen-in-deutschland-leben-laut-eurostat-in-gebuden-mit-feuchten-wnden-oder-undichtem-dach/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rund jede sechste Person in Deutschland wohnt in einem Gebäude mit undichtem Dach, feuchten Wänden, feuchten Böden oder morschen Fensterrahmen. Der Anteil beträgt laut Eurostat 16,0 Prozent für das Erhebungsjahr 2023. Diese Zahl stammt aus der europäischen Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen, die das Statistikamt Eurostat führt und deren Datensatz<a class="moretag" href="https://www.technologiebox.de/2026/09/16/feuchteschden-in-wohnungen-16-0-prozent-der-menschen-in-deutschland-leben-laut-eurostat-in-gebuden-mit-feuchten-wnden-oder-undichtem-dach/" data-wpel-link="internal"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.technologiebox.de/2026/09/16/feuchteschden-in-wohnungen-16-0-prozent-der-menschen-in-deutschland-leben-laut-eurostat-in-gebuden-mit-feuchten-wnden-oder-undichtem-dach/" data-wpel-link="internal">Feuchteschäden in Wohnungen: 16,0 Prozent der Menschen in Deutschland leben laut Eurostat in Gebäuden mit feuchten Wänden oder undichtem Dach</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.technologiebox.de" data-wpel-link="internal">TechnologieBox</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Rund jede sechste Person in Deutschland wohnt in einem Gebäude mit undichtem Dach, feuchten Wänden, feuchten Böden oder morschen Fensterrahmen. Der Anteil beträgt laut Eurostat 16,0 Prozent für das Erhebungsjahr 2023. Diese Zahl stammt aus der europäischen Gemeinschaftsstatistik über Einkommen und Lebensbedingungen, die das Statistikamt Eurostat führt und deren Datensatz am 13. August 2026 aktualisiert wurde. Welcher Feuchtewert in einem Kellerraum überhaupt tragbar ist, klärt <a href="https://luftentfeuchter-guide.de/luftentfeuchter-keller-wie-viel-prozent-die-ideale-luftfeuchtigkeit-fuer-ihren-keller/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">eine Bestimmung der tragbaren Luftfeuchte im Keller</a>.</p>
<p><b>Vier Prozentpunkte mehr als im Erhebungsjahr 2020</b></p>
<p>Der deutsche Wert hat sich innerhalb von drei Erhebungsjahren deutlich verschoben. Nach Angaben von Eurostat lag er 2019 und 2020 jeweils bei 12,0 Prozent und damit klar unter dem Unionsdurchschnitt. Im Erhebungsjahr 2023 kehrt sich das Verhältnis um.</p>
<p>Fünf Vergleichswerte aus dem Datensatz ordnen den deutschen Anteil ein:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Deutschland, Erhebungsjahr 2023: 16,0 Prozent</li>
<li>Deutschland, Erhebungsjahr 2020: 12,0 Prozent</li>
<li>Deutschland, Erhebungsjahr 2019: 12,0 Prozent</li>
<li>Europäische Union, Erhebungsjahr 2023: 15,6 Prozent</li>
<li>Europäische Union, Erhebungsjahr 2020: 14,8 Prozent</li>
</ul>
<p>Die Angaben beruhen auf Selbstauskünften der Haushalte und nicht auf einer Begehung durch Sachverständige. Eine solche Befragung erfasst das, was Bewohner selbst bemerken – ein Stockfleck hinter dem Schrank fällt darunter, eine durchfeuchtete Kellerwand hinter einer Regalwand womöglich nicht. Das Erhebungsjahr 2023 ist der jüngste veröffentlichte Stand.</p>
<p><b>Warum die Zahl im Herbst schwerer wiegt als im Sommer</b></p>
<p>Feuchte in Gebäuden ist ein saisonales Problem, weil sie an der Temperatur der Bauteile hängt. Warme Raumluft nimmt mehr Wasserdampf auf als kalte. Trifft sie im Oktober auf eine Außenwand, deren Oberfläche längst abgekühlt ist, steigt die relative Luftfeuchte unmittelbar an dieser Fläche, ohne dass im Raum mehr Wasser vorhanden wäre.</p>
<p>Laut dem Leitfaden des Umweltbundesamtes zur Vorbeugung und Sanierung von Schimmelbefall lässt sich der Vorgang an einem Beispiel nachrechnen. Raumluft mit 22 Grad Celsius und einem Wassergehalt von 10 Gramm je Kubikmeter weist 50 Prozent relative Luftfeuchte auf. An einer Wandoberfläche von 14,5 Grad Celsius liegen im selben Raum bereits 80 Prozent vor, und bei etwa 11 Grad Celsius wird der Taupunkt erreicht.</p>
<p><b>Wie sich die Luftfeuchte an der kalten Fläche begrenzen lässt</b></p>
<p>Laut dem Umweltbundesamt genügt für Schimmelwachstum eine relative Luftfeuchte von 70 bis 80 Prozent an der Materialoberfläche, wenn sie über längere Zeit einwirkt. Sichtbar nass muss die Wand dafür nicht sein. Der maßgebliche Wert ist also nicht die Anzeige in der Raummitte, sondern die Feuchte an der kältesten Fläche des Raums.</p>
<p>„Wer im Keller nach Gefühl lüftet, verschlechtert die Lage im Sommer und verbessert sie im Winter – und merkt den Unterschied erst am Geruch. Ein Messgerät kostet weniger als der erste Quadratmeter Sanierputz“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.</p>
<p>Ein Entfeuchter arbeitet gegen diesen Anstieg, sofern er auf einen Zielwert eingestellt ist und nicht dauerhaft durchläuft. Welche Zielfeuchte für welchen Raum sinnvoll ist und wie sich ein Gerät darauf einstellen lässt, beschreibt <a href="https://luftentfeuchter-guide.de/luftentfeuchter-und-zielfeuchtigkeit-so-stellt-ihr-die-optimale-einstellung-ein/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">eine Anleitung zur Einstellung der Zielfeuchtigkeit</a>.</p>
<p><b>Woran sich der nächste Datenstand ablesen lässt</b></p>
<p>Nach Angaben von Eurostat wird der Datensatz regelmäßig fortgeschrieben; der nächste Vergleichswert entsteht mit der folgenden Erhebungswelle der europäischen Statistik. Ob der deutsche Anstieg von 12,0 auf 16,0 Prozent eine Bewegung im Gebäudebestand abbildet oder eine gestiegene Aufmerksamkeit der Befragten, lässt sich erst mit dem folgenden Erhebungsjahr beurteilen.</p>
<p>Für Hauseigentümer und Mieter zählt bis dahin die Messung im eigenen Gebäude. Ein Hygrometer an der kältesten Außenwand und ein zweites im Keller liefern im Herbst 2026 innerhalb weniger Wochen ein Bild davon, ob Feuchteschäden drohen oder ob die Werte im unkritischen Bereich bleiben.</p></div>
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<div>Über die Provimedia GmbH</div>
<p>Die Provimedia GmbH ist ein Online-Verlag mit Sitz in der Region Stuttgart. Wir schaffen wertvolle Informationen in unterschiedlichen Branchen um Wissen schnell und einfach zug&auml;nglich zu machen. Wir haben uns auf &uuml;bersichtliche Webseiten und Auffindbarkeit von Informationen spezialisiert.</p>
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		<title>Kohlgemüse kommt auf 4,3 Kilogramm je Kopf: Die Versorgungsbilanz für 2024/25 zeigt den Abstand zur Tomate mit 27,6 Kilogramm</title>
		<link>https://www.technologiebox.de/2026/09/16/kohlgemse-kommt-auf-4-3-kilogramm-je-kopf-die-versorgungsbilanz-fr-2024-25-zeigt-den-abstand-zur-tomate-mit-27-6-kilogramm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Provimedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlgemüse]]></category>
		<category><![CDATA[Pro-Kopf-Verbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Saisongemüse]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstversorgungsgrad]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsbilanz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.technologiebox.de/2026/09/16/kohlgemse-kommt-auf-4-3-kilogramm-je-kopf-die-versorgungsbilanz-fr-2024-25-zeigt-den-abstand-zur-tomate-mit-27-6-kilogramm/</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Deutschland entfielen im Wirtschaftsjahr 2024/25 rund 4,3 Kilogramm Weiß- und Rotkohl auf jede Person. Der Verbrauch von Tomaten lag im selben Zeitraum bei 27,6 Kilogramm, das Sechsfache. Die Werte stammen aus der Versorgungsbilanz der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, deren Tabellen mit Datenstand vom 28. Juli 2026 vorliegen und<a class="moretag" href="https://www.technologiebox.de/2026/09/16/kohlgemse-kommt-auf-4-3-kilogramm-je-kopf-die-versorgungsbilanz-fr-2024-25-zeigt-den-abstand-zur-tomate-mit-27-6-kilogramm/" data-wpel-link="internal"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">In Deutschland entfielen im Wirtschaftsjahr 2024/25 rund 4,3 Kilogramm Weiß- und Rotkohl auf jede Person. Der Verbrauch von Tomaten lag im selben Zeitraum bei 27,6 Kilogramm, das Sechsfache. Die Werte stammen aus der Versorgungsbilanz der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, deren Tabellen mit Datenstand vom 28. Juli 2026 vorliegen und für 2024/25 noch als vorläufig gelten. Wie sich ein solches Herbstgemüse zu einer sättigenden Hauptmahlzeit verarbeiten lässt, zeigt <a href="https://low-carb-rezepte.net/wie-du-mit-diesem-low-carb-rezept-einen-leckeren-rosenkohlauflauf-zauberst/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">ein Rezept für einen Auflauf aus Rosenkohl</a>.</p>
<p><b>Welche Gemüsearten im Wirtschaftsjahr 2024/25 auf den Tellern lagen</b></p>
<p>Der Gesamtverbrauch an Gemüse lag laut der Bundesanstalt bei 106,8 Kilogramm je Kopf und damit rund zwei Kilogramm unter dem Vorjahreswert. Die Spitzenplätze belegen Tomaten mit 27,6 Kilogramm, Möhren, Karotten und Rote Rüben mit 11,2 Kilogramm sowie Speisezwiebeln mit 10,7 Kilogramm. Die Kohlarten folgen mit deutlichem Abstand.</p>
<p>Kohl ist damit im Warenkorb unterrepräsentiert, obwohl er als kohlenhydratarmes Gemüse gilt und im Herbst und Winter aus deutschem Anbau verfügbar ist. Rosenkohl kommt auf 370 Gramm je Kopf und Jahr, Wirsing, Kohlrabi und Chinakohl zusammen auf 2,0 Kilogramm.</p>
<p>„Ein Gemüse mit langer heimischer Saison und niedrigem Kohlenhydratanteil landet trotzdem selten im Einkaufswagen. Das liegt selten am Geschmack und meistens daran, dass niemand ein zweites Rezept dafür im Kopf hat“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.</p>
<p><b>Der Selbstversorgungsgrad trennt den Kohl von der Tomate</b></p>
<p>Nach Angaben der Bundesanstalt weist die Versorgungsbilanz neben dem Verbrauch aus, welchen Anteil davon die inländische Erzeugung deckt. Bei Weiß- und Rotkohl lag dieser Selbstversorgungsgrad im Wirtschaftsjahr 2024/25 bei 113 Prozent, die deutsche Ernte übertraf den heimischen Verbrauch also. Bei Tomaten waren es 4 Prozent.</p>
<p>Über alle Arten hinweg erreichte der Selbstversorgungsgrad bei Gemüse laut der Bilanz 38,6 Prozent. Möhren, Karotten und Rote Rüben kamen auf 79,4 Prozent, Speisezwiebeln auf 73,4 Prozent, Gurken auf 30,9 Prozent. Wer im Herbst regional einkauft, greift damit fast zwangsläufig zu Wurzel- und Kohlgemüse.</p>
<p><b>Wie sich der Saisonwechsel im September im Angebot bemerkbar macht</b></p>
<p>Die Erntezeiten verschieben das Angebot ab September spürbar. Fünf Werte aus der Versorgungsbilanz beschreiben den Pro-Kopf-Verbrauch der Arten, die jetzt aus deutschem Anbau kommen:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Möhren, Karotten und Rote Rüben: 11,2 Kilogramm</li>
<li>Speisezwiebeln: 10,7 Kilogramm</li>
<li>Weiß- und Rotkohl: 4,3 Kilogramm</li>
<li>Blumenkohl, Grünkohl und Broccoli: 2,5 Kilogramm</li>
<li>Wirsing, Kohlrabi und Chinakohl: 2,0 Kilogramm</li>
</ul>
<p>Die Summe dieser fünf Positionen ergibt gut 30 Kilogramm je Kopf und Jahr. Zum Vergleich: Allein die Tomate, deren Verbrauch die heimische Erzeugung laut der Bilanz nur zu 4 Prozent deckt, erreicht fast denselben Wert.</p>
<p><b>Was sich daraus für die Küche im Herbst 2026 ergibt</b></p>
<p>Für kohlenhydratarme Ernährung ist der Saisonwechsel eine günstige Ausgangslage. Kohl, Wurzelgemüse und Lauch stehen von Oktober bis in den Februar hinein aus heimischer Ernte zur Verfügung, halten sich mehrere Wochen und lassen sich als Auflauf, Pfanne oder Suppe verarbeiten. Die Ernährungsumstellung scheitert in der Praxis seltener an der Zutat als an der Wiederholung derselben zwei Gerichte. Wechselnde Zubereitungen für dieselben Grundzutaten sammelt <a href="https://low-carb-rezepte.net/das-low-carb-rezept-des-tages-geniesse-die-vielfalt-kohlenhydratarmer-gerichte/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">eine tägliche Rezeptauswahl für kohlenhydratarme Gerichte</a>.</p>
<p>Die nächste Fortschreibung der Versorgungsbilanz für das Wirtschaftsjahr 2025/26 steht im Jahr 2027 an und wird zeigen, ob der Verbrauch weiter sinkt. Bis dahin lässt sich am eigenen Einkauf ablesen, ob Kohlgemüse in diesem Herbst häufiger als zweimal im Monat auf dem Tisch steht.</p></div>
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</ul></div>
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            </div>
<p>        <img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.pressebox.de/presscorner/cpix/tp---18/1311500.gif" alt="counterpixel" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.technologiebox.de/2026/09/16/kohlgemse-kommt-auf-4-3-kilogramm-je-kopf-die-versorgungsbilanz-fr-2024-25-zeigt-den-abstand-zur-tomate-mit-27-6-kilogramm/" data-wpel-link="internal">Kohlgemüse kommt auf 4,3 Kilogramm je Kopf: Die Versorgungsbilanz für 2024/25 zeigt den Abstand zur Tomate mit 27,6 Kilogramm</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.technologiebox.de" data-wpel-link="internal">TechnologieBox</a>.</p>
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		<title>Bautenfarben: 686.000 Tonnen im Jahr 2025 verkauft – im Profigeschäft sinkt die Menge mit 4,3 Prozent doppelt so schnell wie im Heimwerkerbereich</title>
		<link>https://www.technologiebox.de/2026/09/16/bautenfarben-686-000-tonnen-im-jahr-2025-verkauft-im-profigeschft-sinkt-die-menge-mit-4-3-prozent-doppelt-so-schnell-wie-im-heimwerkerbereich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Provimedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dienstleistungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bautenfarben]]></category>
		<category><![CDATA[Heimwerkermarkt]]></category>
		<category><![CDATA[malerhandwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Renovierung]]></category>
		<category><![CDATA[wohnungsbau]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.technologiebox.de/2026/09/16/bautenfarben-686-000-tonnen-im-jahr-2025-verkauft-im-profigeschft-sinkt-die-menge-mit-4-3-prozent-doppelt-so-schnell-wie-im-heimwerkerbereich/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf dem deutschen Markt wurden im Jahr 2025 rund 686.000 Tonnen Bautenfarben und Putze im Wert von 1,668 Milliarden Euro verkauft. Die Aufteilung fällt ungleich aus: 494.000 Tonnen gingen an Handwerksbetriebe, 191.000 Tonnen an Privatkäufer. Diese Zahlen stehen im Bericht „Das Jahr in Zahlen 2025“, den der Verband der deutschen<a class="moretag" href="https://www.technologiebox.de/2026/09/16/bautenfarben-686-000-tonnen-im-jahr-2025-verkauft-im-profigeschft-sinkt-die-menge-mit-4-3-prozent-doppelt-so-schnell-wie-im-heimwerkerbereich/" data-wpel-link="internal"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.technologiebox.de/2026/09/16/bautenfarben-686-000-tonnen-im-jahr-2025-verkauft-im-profigeschft-sinkt-die-menge-mit-4-3-prozent-doppelt-so-schnell-wie-im-heimwerkerbereich/" data-wpel-link="internal">Bautenfarben: 686.000 Tonnen im Jahr 2025 verkauft – im Profigeschäft sinkt die Menge mit 4,3 Prozent doppelt so schnell wie im Heimwerkerbereich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.technologiebox.de" data-wpel-link="internal">TechnologieBox</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Auf dem deutschen Markt wurden im Jahr 2025 rund 686.000 Tonnen Bautenfarben und Putze im Wert von 1,668 Milliarden Euro verkauft. Die Aufteilung fällt ungleich aus: 494.000 Tonnen gingen an Handwerksbetriebe, 191.000 Tonnen an Privatkäufer. Diese Zahlen stehen im Bericht „Das Jahr in Zahlen 2025“, den der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie am 17. August 2026 veröffentlicht hat. Wer vor einer Renovierung wissen will, woran sich die Haltbarkeit eines Anstrichs entscheidet, findet dazu <a href="https://maler-finden.info/anstrich-qualitaeten-im-vergleich-der-schluessel-zu-langlebigen-waenden/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">eine Gegenüberstellung von Anstrichqualitäten für langlebige Wände</a>.</p>
<p><b>Zwei Zahlen trennen den Profimarkt vom Heimwerkerregal</b></p>
<p>Die Absatzkurven der beiden Vertriebswege laufen seit dem Jahr 2025 sichtbar auseinander. Laut dem Verband ging die für Handwerksbetriebe bestimmte Menge um 4,3 Prozent zurück, die für Privatkäufer bestimmte um 2,1 Prozent. Über beide Wege zusammengenommen sank der Absatz von Bautenfarben und Putzen um 3,5 Prozent.</p>
<p>Dem Verband zufolge sind der weiterhin schwache Wohnungsbau und niedrige Bauinvestitionen die Ursachen. Ein schwacher Neubau trifft das Malerhandwerk mit Verzögerung, weil Anstricharbeiten am Ende der Bauabfolge stehen. Der Rohbau eines Jahres bestimmt die Auftragslage der Maler im folgenden.</p>
<p><b>Was die Mengen über den Zustand der Baustellen sagen</b></p>
<p>Der Verband ordnet die Anstrichmittel in mehrere Produktgruppen, die unterschiedliche Arbeiten abbilden. Vier Angaben aus dem Bericht umreißen den deutschen Markt des Jahres 2025:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Gesamtmenge Bautenfarben und Putze: 686.000 Tonnen</li>
<li>Wert dieser Menge: 1,668 Milliarden Euro</li>
<li>Anteil für Handwerksbetriebe: 494.000 Tonnen</li>
<li>Anteil für Privatkäufer: 191.000 Tonnen</li>
</ul>
<p>Der Wert je Tonne liegt damit im Mittel bei rund 2.430 Euro, wobei Fassadenprodukte, Innendispersionen und Putze in dieser Zahl zusammenfallen. Für die Auswahl im Einzelfall zählt weniger der Durchschnitt als die Frage, welches Material zu Untergrund und Beanspruchung passt. Eine Sortierung nach Einsatzzweck bietet <a href="https://maler-finden.info/die-besten-materialien-fuer-malerarbeiten-tipps-fuer-ihre-renovierung/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">eine Zusammenstellung der gängigen Werkstoffe für Malerarbeiten</a>.</p>
<p><b>Wie sich der September auf die Terminlage im Malerhandwerk auswirkt</b></p>
<p>Außenanstriche folgen dem Thermometer, nicht dem Kalender. Übliche Dispersionsfarben für Fassaden verlangen Verarbeitungstemperaturen oberhalb von etwa 5 Grad Celsius, und zwar auch nachts, weil der Film sonst nicht durchtrocknet. Im September 2026 schließt sich dieses Fenster in weiten Teilen Deutschlands binnen weniger Wochen.</p>
<p>Innenarbeiten verschieben sich damit in die kalte Jahreszeit, Fassadenarbeiten ins Frühjahr. Für Auftraggeber heißt das: Ein Angebot, das im Herbst eingeholt wird, betrifft häufig eine Leistung des kommenden Jahres. Wer beide Arbeiten in einem Zug vergeben will, sollte den Innenteil vorziehen und den Außenteil terminlich getrennt beauftragen.</p>
<p><b>Welche Folgen die Prognose für das Jahr 2026 hat</b></p>
<p>Nach Angaben des Verbands sinken die verkauften Mengen im laufenden Jahr um weitere 3 Prozent; mit einer Erholung der Nachfrage nach Bautenanstrichmitteln wird erst ab 2027 gerechnet. Für den Gesamtmarkt aus Lacken, Farben und Druckfarben meldet der Verband für 2025 einen Mengenrückgang von 2,8 Prozent auf 1,4 Millionen Tonnen bei einem Umsatz von 5,8 Milliarden Euro.</p>
<p>„Ein rückläufiger Markt entspannt die Terminlage, aber er verengt die Auswahl. Betriebe, die weniger Aufträge annehmen müssen, geben Termine früher ab – wer erst im Frühjahr anfragt, konkurriert dann mit allen anderen“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.</p>
<p>Für Hauseigentümer ergibt sich daraus ein einfacher nächster Schritt. Angebote für Innenarbeiten lassen sich jetzt einholen, während der Fassadenteil sinnvollerweise mit einem Termin im April oder Mai 2027 angefragt wird. Ob die Prognose des Verbands eintrifft, zeigt sich an der nächsten Jahresstatistik im Februar 2027.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
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		<title>Originalquellen werden bei KI-Antworten selten aufgerufen: Nur 38 Prozent der Chatbot-Nutzenden in Deutschland klicken manchmal auf den Beleg</title>
		<link>https://www.technologiebox.de/2026/09/16/originalquellen-werden-bei-ki-antworten-selten-aufgerufen-nur-38-prozent-der-chatbot-nutzenden-in-deutschland-klicken-manchmal-auf-den-beleg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Provimedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Digital News Report 2026]]></category>
		<category><![CDATA[KI-Chatbots]]></category>
		<category><![CDATA[nachrichtennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Originalquellen]]></category>
		<category><![CDATA[Quellenprüfung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer sich von einem Chatbot über das Nachrichtengeschehen informieren lässt, folgt den angegebenen Belegen nur unregelmäßig. Laut dem Reuters Institute Digital News Report 2026 klicken 38 Prozent dieser Nutzenden manchmal auf eine verlinkte Fundstelle. Die deutschen Ergebnisse hat das Leibniz-Institut für Medienforschung in Hamburg am 16. Juni 2026 vorgelegt; befragt<a class="moretag" href="https://www.technologiebox.de/2026/09/16/originalquellen-werden-bei-ki-antworten-selten-aufgerufen-nur-38-prozent-der-chatbot-nutzenden-in-deutschland-klicken-manchmal-auf-den-beleg/" data-wpel-link="internal"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Wer sich von einem Chatbot über das Nachrichtengeschehen informieren lässt, folgt den angegebenen Belegen nur unregelmäßig. Laut dem Reuters Institute Digital News Report 2026 klicken 38 Prozent dieser Nutzenden manchmal auf eine verlinkte Fundstelle. Die deutschen Ergebnisse hat das Leibniz-Institut für Medienforschung in Hamburg am 16. Juni 2026 vorgelegt; befragt wurden rund 2.000 erwachsene Internetnutzende zwischen dem 9. und 22. Januar 2026. Wie ein Sprachmodell überhaupt an belegbares Wissen aus einem bestimmten Bestand kommt, erklärt <a href="https://alexander-weipprecht.de/blog/rag-vs-fine-tuning" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">ein Vergleich zweier Wege zur Anreicherung von Sprachmodellen</a>.</p>
<p><b>Warum soziale Medien für junge Erwachsene die wichtigste Nachrichtenquelle sind</b></p>
<p>Soziale Netzwerke sind in Deutschland die reichweitenstärkste Nachrichtenquelle im Netz. Nach Angaben des Leibniz-Instituts kommen 36 Prozent der erwachsenen Onliner dort in einer gewöhnlichen Woche mit Nachrichten in Kontakt. Bei den 18- bis 24-Jährigen sind es 60 Prozent, und 17 Prozent dieser Altersgruppe nutzen keine andere Quelle. Die Autorinnen und Autoren weisen für den aktuellen Jahrgang allerdings auf ein technisches Problem bei der Erhebung hin und raten, die Werte zur Nutzung sozialer Medien vorsichtig zu lesen.</p>
<p>Generative Chatbots spielen der Erhebung zufolge daneben eine kleine Rolle. Nur 5 Prozent der erwachsenen Onliner gaben an, in der Vorwoche einen Chatbot genutzt zu haben, um sich über Nachrichten zu informieren. Auch bei den jüngsten Befragten bleibt dieser Anteil niedrig. Die Fallzahl von 99 Personen ist entsprechend klein, weshalb sich Aussagen über einzelne Altersgruppen aus diesen Daten nicht belastbar ableiten lassen.</p>
<p><b>Wofür die wenigen Chatbot-Nutzenden ihre Anwendung einsetzen</b></p>
<p>Das Nutzungsmuster ist enger, als die Debatte über Antwortmaschinen vermuten lässt. Die Untersuchung fragte erstmals ab, wozu ein Chatbot im Zusammenhang mit Nachrichten verwendet wird. Die Antworten verteilen sich wie folgt auf die 99 Befragten dieser Gruppe:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Nachfrage zu einem Nachrichtenthema stellen: 48 Prozent</li>
<li>ein Thema verständlicher machen lassen: 28 Prozent</li>
<li>ein Thema zusammenfassen lassen: 27 Prozent</li>
<li>eine Nachrichtenquelle finden oder bewerten lassen: 25 Prozent</li>
</ul>
<p>Die Rückfrage steht laut der Untersuchung klar an erster Stelle, nicht der Abruf der neuesten Meldungen. Als Grund für die Nutzung nannte die Hälfte dieser Gruppe die Möglichkeit, nachhaken zu können. 42 Prozent führten die Zusammenfassung komplizierter Themen an, ein Drittel den Zeitgewinn.</p>
<p>„Ein System, das Rückfragen beantwortet, wird an seiner Belegbarkeit gemessen und nicht an seiner Sprachqualität. Wer Antworten ausliefert, ohne die Fundstelle mitzuliefern, verlagert die Prüfarbeit auf den Leser und darf sich über Misstrauen nicht wundern“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.</p>
<p><b>Wie oft die Nutzenden der verlinkten Fundstelle tatsächlich nachgehen</b></p>
<p>Laut dem Digital News Report unterscheidet sich das Klickverhalten zwischen den drei Zugangswegen kaum. Bei Chatbots klicken 38 Prozent manchmal auf eine angegebene Fundstelle, bei sozialen Medien 40 Prozent und bei Suchmaschinen 41 Prozent. Nie oder nur selten prüfen 19 Prozent der Chatbot-Nutzenden, 18 Prozent der Suchmaschinen-Nutzenden und 24 Prozent derjenigen, die Nachrichten in sozialen Medien sehen.</p>
<p>Der Grund für den Klick fällt bei Chatbots laut der Erhebung anders aus. 46 Prozent wollen mehr über die verwendeten Nachrichtenquellen erfahren, 42 Prozent prüfen, ob die Aussage stimmt. Bei sozialen Medien und Suchmaschinen überwiegt das Interesse an weiteren Einzelheiten zur Meldung selbst. Wer ein solches Antwortsystem im eigenen Haus aufsetzen will, findet die technischen Grundlagen in <a href="https://alexander-weipprecht.de/blog/chatgpt-api-guide" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">einer Anleitung zu den ersten Schritten mit der Sprachmodell-Schnittstelle</a>.</p>
<p><b>Woran sich die Entwicklung im kommenden Jahr ablesen lässt</b></p>
<p>Das Vertrauen in maschinell erzeugte Antworten liegt den Befragungsdaten zufolge niedrig. 13 Prozent der erwachsenen Onliner halten Nachrichten in Antworten von KI-Chatbots für meist vertrauenswürdig, ebenso viele die Nachrichten in sozialen Medien. Suchmaschinen kommen auf 24 Prozent. Fast die Hälfte der Befragten äußert im Jahr 2026 die Sorge, bei Online-Nachrichten Fakten und Falschmeldungen nicht auseinanderhalten zu können.</p>
<p>Der nächste Vergleichswert entsteht mit der Befragungswelle im Januar 2027. Bis dahin bleibt für Betreiber von Websites im September 2026 eine praktische Aufgabe: Wer möchte, dass eine maschinelle Antwort die eigene Seite als Beleg nennt, muss die Aussage samt Datum, Zahl und Herkunft auffindbar hinterlegen. Originalquellen werden nur dann angeklickt, wenn sie überhaupt sichtbar sind.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die Provimedia GmbH</div>
<p>Die Provimedia GmbH ist ein Online-Verlag mit Sitz in der Region Stuttgart. Wir schaffen wertvolle Informationen in unterschiedlichen Branchen um Wissen schnell und einfach zug&auml;nglich zu machen. Wir haben uns auf &uuml;bersichtliche Webseiten und Auffindbarkeit von Informationen spezialisiert.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.technologiebox.de/2026/09/16/originalquellen-werden-bei-ki-antworten-selten-aufgerufen-nur-38-prozent-der-chatbot-nutzenden-in-deutschland-klicken-manchmal-auf-den-beleg/" data-wpel-link="internal">Originalquellen werden bei KI-Antworten selten aufgerufen: Nur 38 Prozent der Chatbot-Nutzenden in Deutschland klicken manchmal auf den Beleg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.technologiebox.de" data-wpel-link="internal">TechnologieBox</a>.</p>
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		<title>Kryptowerte-Dienstleister melden Nutzerdaten erstmals 2027 – das erste Meldejahr läuft in Deutschland bereits seit Januar 2026</title>
		<link>https://www.technologiebox.de/2026/09/15/kryptowerte-dienstleister-melden-nutzerdaten-erstmals-2027-das-erste-meldejahr-luft-in-deutschland-bereits-seit-januar-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Provimedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen / Bilanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeszentralamt für Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Haltedauer]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptobesteuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptowerte-Dienstleister]]></category>
		<category><![CDATA[Meldepflicht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.technologiebox.de/2026/09/15/kryptowerte-dienstleister-melden-nutzerdaten-erstmals-2027-das-erste-meldejahr-luft-in-deutschland-bereits-seit-januar-2026/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das erste Meldejahr nach dem Kryptowerte-Steuertransparenz-Gesetz läuft seit dem 1. Januar 2026. Nach § 21 KStTG sind die Pflichten der Abschnitte 2 bis 5 erstmals für das Kalenderjahr 2026 zu erfüllen. Adressat sind Anbieter, nicht die Nutzerinnen und Nutzer selbst: Anbieter im Sinne des Gesetzes sind laut § 1 Absatz<a class="moretag" href="https://www.technologiebox.de/2026/09/15/kryptowerte-dienstleister-melden-nutzerdaten-erstmals-2027-das-erste-meldejahr-luft-in-deutschland-bereits-seit-januar-2026/" data-wpel-link="internal"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.technologiebox.de/2026/09/15/kryptowerte-dienstleister-melden-nutzerdaten-erstmals-2027-das-erste-meldejahr-luft-in-deutschland-bereits-seit-januar-2026/" data-wpel-link="internal">Kryptowerte-Dienstleister melden Nutzerdaten erstmals 2027 – das erste Meldejahr läuft in Deutschland bereits seit Januar 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.technologiebox.de" data-wpel-link="internal">TechnologieBox</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Das erste Meldejahr nach dem Kryptowerte-Steuertransparenz-Gesetz läuft seit dem 1. Januar 2026. Nach § 21 KStTG sind die Pflichten der Abschnitte 2 bis 5 erstmals für das Kalenderjahr 2026 zu erfüllen. Adressat sind Anbieter, nicht die Nutzerinnen und Nutzer selbst: Anbieter im Sinne des Gesetzes sind laut § 1 Absatz 2 KStTG Kryptowerte-Dienstleister und Kryptowerte-Betreiber, deren Dienstleistungen Tauschgeschäfte für oder im Namen eines zu meldenden Nutzers bewirken. Für private Bestände bleibt die entscheidende Frage dagegen dieselbe wie zuvor, nämlich die <a href="https://www.krypto-magazin.de/krypto-steuerpflicht-check-nach-haltefrist/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Prüfung der Haltedauer vor einem Verkauf</a>.</p>
<p><b>Wer meldet, an wen und bis wann</b></p>
<p>Nach § 9 Absatz 1 KStTG haben Anbieter die Angaben zu meldenden Nutzern und zu meldenden beherrschenden Personen jährlich spätestens zum 31. Juli für den jeweils vorangegangenen Meldezeitraum an das Bundeszentralamt für Steuern zu übermitteln. Meldezeitraum ist gemäß § 10 KStTG das Kalenderjahr. Anbieter müssen die Meldung für 2026 daher bis zum 31. Juli 2027 abgeben.</p>
<p>Zwei weitere Zeitpunkte stehen im Gesetz. Registrieren müssen sich nach § 17 Absatz 1 KStTG nur die Kryptowerte-Betreiber, die den Pflichten des Gesetzes unterliegen und sie nicht schon in einem anderen EU-Mitgliedstaat erfüllen — einmalig vor dem erstmaligen Ablauf der Meldefrist. Und für Nutzer, die bis zum 31. Dezember 2025 eine Geschäftsbeziehung eingegangen sind, hat der Anbieter die Sorgfaltsmaßnahmen nach § 7 Absatz 2 KStTG bis zum 1. Januar 2027 abzuschließen.</p>
<p>Beide Termine betreffen die Anbieterseite. Wer als Privatperson eine Handelsplattform nutzt, bekommt von diesen Abläufen vor allem eine Selbstauskunft zu sehen, mit der die steuerliche Ansässigkeit erhoben wird.</p>
<p><b>Was für private Bestände im Einkommensteuerrecht unverändert gilt</b></p>
<p>Die Besteuerung privater Veräußerungsgewinne richtet sich weiterhin nach § 23 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 EStG, dem Einkommensteuergesetz. Erfasst sind Veräußerungsgeschäfte bei anderen Wirtschaftsgütern mit nicht mehr als einem Jahr zwischen Anschaffung und Veräußerung. Werden aus der Nutzung des Wirtschaftsguts als Einkunftsquelle zumindest in einem Kalenderjahr Einkünfte erzielt, verlängert sich dieser Zeitraum nach dem Wortlaut der Vorschrift auf zehn Jahre. Für Currency und Payment Token wendet die Finanzverwaltung sie nach Randnummer 63 des Schreibens vom 6. März 2025 ausdrücklich nicht an.</p>
<p>Hinzu kommt eine Freigrenze. Gewinne bleiben nach § 23 Absatz 3 Satz 5 EStG steuerfrei, wenn der aus privaten Veräußerungsgeschäften erzielte Gesamtgewinn im Kalenderjahr weniger als 1.000 Euro betragen hat. Die Grenze bezieht sich auf alle privaten Veräußerungsgeschäfte eines Jahres, nicht allein auf Kryptowerte.</p>
<p>Welche Einzelfragen sich daraus im Alltag ergeben, sammeln <a href="https://www.krypto-magazin.de/die-wichtigsten-fragen-zu-krypto-steuern-beantwortet-hilfe-fuer-einsteiger-und-profis/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">häufig gestellte Fragen zur Besteuerung von Kryptowerten</a>. Ob eine bestimmte Gestaltung unter die Vorschrift fällt, hängt vom Einzelfall ab und wird von der Rechtsprechung fortlaufend geklärt.</p>
<p><b>Welche Aufzeichnungen die Finanzverwaltung erwartet</b></p>
<p>Das Bundesministerium der Finanzen hat seine Sicht am 6. März 2025 in einem Schreiben zu Einzelfragen der ertragsteuerrechtlichen Behandlung bestimmter Kryptowerte niedergelegt. Es umfasst 34 Seiten und ersetzt das frühere Schreiben vom 10. Mai 2022. Neu aufgenommen sind Ausführungen zu Steuererklärungs-, Mitwirkungs- und Aufzeichnungspflichten, die im Vorgängerschreiben fehlten.</p>
<p>Ein solches Schreiben bindet die Finanzverwaltung, nicht die Gerichte. Praktisch heißt das: Transaktionsübersichten ausländischer Handelsplattformen regelmäßig abrufen und aufbewahren. Eine Verfahrensdokumentation für Spezialsoftware verlangt es dagegen nur für Kryptowerte im Betriebsvermögen; privat gelten die allgemeinen Mitwirkungspflichten.</p>
<p>Aus dem Schreiben ergeben sich vier Unterlagen, die Steuerpflichtige vorhalten sollten:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>vollständige Transaktionsübersichten jeder genutzten Handelsplattform, auch ausländischer</li>
<li>Nachweise über Anschaffungszeitpunkt und Anschaffungskosten je Bestand</li>
<li>Belege zu Übertragungen zwischen eigenen Wallets, die keine Veräußerung sind</li>
<li>bei Kryptowerten im Betriebsvermögen zusätzlich eine Verfahrensdokumentation für eingesetzte Spezialsoftware</li>
</ul>
<p><b>Welche Folgen das Gesetz für die Anbieterseite vorsieht</b></p>
<p>Die meisten Bußgeldtatbestände treffen die Anbieter. Nach § 18 Absatz 2 KStTG kann eine Ordnungswidrigkeit in den dort genannten Fällen mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden, in den übrigen Fällen mit bis zu 10.000 Euro. Zuständige Verwaltungsbehörde ist das Bundeszentralamt für Steuern.</p>
<p>Eine Ausnahme betrifft die Nutzerseite unmittelbar: Wer die vom Anbieter angeforderte Selbstauskunft nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig erteilt, handelt nach § 18 Absatz 1 Nummer 2 KStTG ordnungswidrig; der Rahmen reicht bis 50.000 Euro. Hinzu kommt eine veränderte Datenlage. Für das Meldejahr 2026 erhält die Finanzverwaltung bis zum 31. Juli 2027 erstmals Angaben zu Namen, Anschrift, steuerlicher Ansässigkeit und aggregierten Transaktionsvolumina, die zuvor nur aus der Erklärung des Steuerpflichtigen stammten.</p>
<p>„Die eigentliche Neuerung ist nicht die Steuer, sondern die Sichtbarkeit. Wer seine Übersichten erst im Sommer 2027 zusammensucht, arbeitet gegen einen Datenbestand, der beim Amt bereits liegt“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.</p>
<p><b>Welcher Kalender bis zur ersten Übermittlung gilt</b></p>
<p>Der Kalender bis dahin ist klar umrissen: Bis zum 1. Januar 2027 laufen die Sorgfaltsmaßnahmen für Bestandsnutzer, bis zum 31. Juli 2027 die erste Übermittlung für das Meldejahr 2026. Wer seine Transaktionshistorie im September 2026 vollständig exportiert und sichert, hat für die Erklärung des Jahres 2026 den Bestand beisammen, auf den sich die späteren Abgleiche beziehen.</p>
<p>Die vorstehenden Ausführungen geben eine allgemeine Einordnung nach dem am 7. September 2026 abgerufenen Wortlaut und sind keine Rechtsberatung. Ob und wie die genannten Regelungen im Einzelfall greifen, klärt eine steuerliche oder rechtliche Beratung.</p></div>
<div class="pb-boilerplate">
<div>Über die Provimedia GmbH</div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.technologiebox.de/2026/09/15/kryptowerte-dienstleister-melden-nutzerdaten-erstmals-2027-das-erste-meldejahr-luft-in-deutschland-bereits-seit-januar-2026/" data-wpel-link="internal">Kryptowerte-Dienstleister melden Nutzerdaten erstmals 2027 – das erste Meldejahr läuft in Deutschland bereits seit Januar 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.technologiebox.de" data-wpel-link="internal">TechnologieBox</a>.</p>
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		<item>
		<title>Einlegerahmen auf Empfehlung der Pflegefachperson: neue Richtlinien des GKV-Spitzenverbands gelten seit dem 1. September 2026</title>
		<link>https://www.technologiebox.de/2026/09/15/einlegerahmen-auf-empfehlung-der-pflegefachperson-neue-richtlinien-des-gkv-spitzenverbands-gelten-seit-dem-1-september-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Firma Provimedia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 13:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Einlegerahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Häusliche Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfsmittelverzeichnis]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegefachperson]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegehilfsmittel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit dem 1. September 2026 müssen die Kassen neue Richtlinien zur Hilfsmittelempfehlung durch Pflegefachpersonen anwenden. Beschlossen hat sie am 6. Juli 2026 der GKV-Spitzenverband, der nach § 53 SGB XI (Elftes Buch Sozialgesetzbuch) die Aufgaben des Spitzenverbandes Bund der Pflegekassen wahrnimmt — ihm weist § 17a Absatz 1 SGB XI<a class="moretag" href="https://www.technologiebox.de/2026/09/15/einlegerahmen-auf-empfehlung-der-pflegefachperson-neue-richtlinien-des-gkv-spitzenverbands-gelten-seit-dem-1-september-2026/" data-wpel-link="internal"> Weiterlesen&#8230;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="pb-text">Seit dem 1. September 2026 müssen die Kassen neue Richtlinien zur Hilfsmittelempfehlung durch Pflegefachpersonen anwenden. Beschlossen hat sie am 6. Juli 2026 der GKV-Spitzenverband, der nach § 53 SGB XI (Elftes Buch Sozialgesetzbuch) die Aufgaben des Spitzenverbandes Bund der Pflegekassen wahrnimmt — ihm weist § 17a Absatz 1 SGB XI die Richtlinienkompetenz zu. In Anhang III der Richtlinien steht die Produktuntergruppe 50.45.03, Einlegerahmen zur Pflegeerleichterung. Warum ein solcher Rahmen in der Versorgung zu Hause überhaupt eine Rolle spielt, beschreibt eine Darstellung zum <a href="https://lattenrost-elektro.de/warum-ein-elektrischer-lattenrost-krankenbett-unerlaesslich-fuer-die-haeusliche-pflege-ist/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">Einsatz motorisch verstellbarer Rahmen in der häuslichen Pflege</a>.</p>
<p><b>Wer eine Empfehlung abgeben kann und was sie auslöst</b></p>
<p>Adressat der Regelung sind Pflegefachpersonen, nicht Pflegebedürftige und nicht Angehörige. § 40 Absatz 6 Satz 1 SGB XI zählt die Anlässe abschließend auf. Empfehlen können Pflegefachpersonen nur bei vier Leistungen:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Pflegesachleistung nach § 36 SGB XI</li>
<li>Beratungseinsätze nach § 37 Absatz 3 SGB XI</li>
<li>häusliche Krankenpflege nach § 37 SGB V (Fünftes Buch Sozialgesetzbuch)</li>
<li>außerklinische Intensivpflege nach § 37c SGB V</li>
</ul>
<p>Die Vermutungswirkung tritt zudem nur ein, wenn die empfehlende Person einen der genannten Abschlüsse nach dem Pflegeberufegesetz hat und nicht für einen Hilfsmittelleistungserbringer tätig ist. Liegt eine solche Empfehlung bei der Antragstellung vor, werden Notwendigkeit und Erforderlichkeit der Versorgung unter den in den Richtlinien festgelegten Voraussetzungen vermutet.</p>
<p>Liegt eine Empfehlung vor, entfallen zwei Verordnungen. Nach § 40 Absatz 6 Satz 4 SGB XI bedarf es weder einer vertragsärztlichen Verordnung nach § 33 Absatz 5a SGB V noch einer Verordnung einer Pflegefachperson nach § 15a Absatz 1 Nummer 2 SGB V. Zeitlich ist die Empfehlung eng begrenzt: Sie darf bei der Antragstellung nicht älter als zwei Wochen sein. Über den Antrag entscheidet die Kasse zügig, spätestens binnen drei Wochen nach Antragseingang. Kann sie die Frist nicht einhalten, muss sie das rechtzeitig schriftlich unter Angabe der Gründe mitteilen; bleibt diese Mitteilung aus, gilt die Leistung nach Fristablauf als genehmigt.</p>
<p>Die Richtlinien selbst nennen den Grund für die Konstruktion: Pflegefachpersonen kennen die häusliche Pflegesituation aus eigener Anschauung, weshalb Versorgungen ohne Umweg über eine zusätzliche Begutachtung zustande kommen sollen.</p>
<p><b>An welchen Stellen die Vermutungswirkung endet</b></p>
<p>Die Vermutung reicht weniger weit, als der Begriff nahelegt. Nach Angaben des GKV-Spitzenverbands ersetzt sie die Prüfung der Wirtschaftlichkeit der Versorgung durch die Kranken- oder Pflegekasse nicht. Sie greift außerdem nur für die Produktarten, die in Anhang III des Regelwerks einzeln aufgeführt sind. Die dort ebenfalls abgedruckten Produktuntergruppen dienen nur der Übersicht; eine Empfehlung kann nicht auf sie gestützt werden.</p>
<p>Weitere Grenzen zieht das Regelwerk selbst:</p>
<ul class="bbcode_list">
<li>Stellt die Kasse eine offensichtliche Unrichtigkeit der Empfehlung fest, tritt die Vermutungswirkung nicht ein.</li>
<li>Die Regelung gilt nach der Gesetzessystematik allein für die häusliche Pflege, nicht für stationäre Leistungen.</li>
<li>Die weiteren Leistungsvoraussetzungen prüft die Kasse unverändert.</li>
<li>Zuschüsse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen sind ein anderes Instrument: § 40 Absatz 4 SGB XI begrenzt sie auf 4 180 Euro je Maßnahme und je Pflegebedürftigem; leben mehrere Anspruchsberechtigte zusammen, gilt ein höherer Gesamtbetrag je Maßnahme.</li>
</ul>
<p><b>Was einen Pflege-Einlegerahmen von einem Komfortmodell unterscheidet</b></p>
<p>Der Unterschied liegt nicht im Motor, sondern in der Listung. Laut dem Hilfsmittelverzeichnis des GKV-Spitzenverbands tragen die Rahmen technische Merkmale, die im Möbelhandel keine Rolle spielen. Die Produktart 50.45.03.5 beschreibt etwa einen motorisch verstellbaren Einlegerahmen mit einer Liegeflächenlänge über 1,80 Meter und einer sicheren Arbeitslast bis 250 Kilogramm. Eine Parallelposition trägt der Anhang unter 19.40.03 für behindertengerechte Ausführungen.</p>
<p>Ein Rahmen aus dem Möbelhandel erfüllt diese Merkmale in der Regel nicht. Damit entfällt jedenfalls die Vermutungswirkung; ob im Einzelfall trotzdem ein Leistungsanspruch besteht, richtet sich nach § 33 SGB V und § 40 SGB XI und entscheidet die Kasse. Für die Versorgung zu Hause bleibt er trotzdem relevant, weil viele Haushalte zunächst nach Komfort und Haltung auswählen – etwa danach, <a href="https://lattenrost-elektro.de/der-elektrische-lattenrost-mit-kopfteil-fuer-besseren-komfort-und-haltung/" class="bbcode_url" target="_blank" rel="noopener nofollow" data-wpel-link="external">was ein verstellbares Kopfteil im Alltag bewirkt</a>.</p>
<p><b>Wie groß die Gruppe ist, die das betrifft</b></p>
<p>Die Zahl der Betroffenen ist erheblich. Nach den Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit mit Stand Juli 2026 bezogen im Jahr 2025 insgesamt 6.426.558 Menschen Leistungen der sozialen Pflegeversicherung und der privaten Pflege-Pflichtversicherung. Davon entfielen 5.515.422 auf die ambulante und 770.794 auf die stationäre Versorgung.</p>
<p>Das Verhältnis von ambulant zu stationär versorgten Leistungsbeziehenden gibt das Ministerium für 2025 mit 86 zu 14 an, nach 85 zu 15 im Jahr davor. Die Versorgung verschiebt sich also weiter in die Wohnung, und damit auch die Frage, wie ein Bett dort ausgestattet ist.</p>
<p>„Der eigentliche Fortschritt liegt nicht in der Technik, sondern im Weg dorthin. Wenn die Fachkraft am Bett den Bedarf feststellen kann, verkürzt das eine Kette, die bisher regelmäßig an einem Termin scheiterte“, sagt Alexander Weipprecht, Geschäftsführer der Provimedia GmbH.</p>
<p><b>Worauf Haushalte vor dem Antrag noch achten</b></p>
<p>Für die kommenden Monate lohnt der Blick in das Verzeichnis selbst: Der GKV-Spitzenverband schreibt die Produktgruppen des Hilfsmittelverzeichnisses laufend fort und macht jede Fortschreibung mit Datum bekannt. Haushalte, die eine Versorgung planen, prüfen deshalb vor dem Antrag, ob das gewünschte Modell in der aktuellen Fassung des Anhangs steht.</p>
<p>Die vorstehenden Ausführungen geben eine allgemeine Einordnung nach dem am 7. September 2026 abgerufenen Wortlaut und sind keine Rechtsberatung. Ob und wie die genannten Regelungen im Einzelfall greifen, klärt eine rechtliche Beratung.</p></div>
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                    </li>
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