Die Föhrer Hörfunkjournalistin Kerrin Ketels ging speziell auf ihrer Insel und allgemein der Frage nach, wie das Biikebrennen 2021 pandemiebedingt gestaltet wurde. War das ein Ausfall, eine Spar-Version oder eine Rückkehr zu den Ursprüngen des Festes – ohne Eventcharakter für Touristen? Davon berichtet sie in einem Hauptbeitrag und erzählt auch davon, wie während ihrer Kindheit auf Föhr das Biiken eine ganz andersartige Tradition darstellte als heute.

Christoph G. Schmidt, Direktor des Nordfriisk Instituut, greift in seinem Kommentar dieses Thema auf und stellt den Trend, Kultur vor allem als eine Folge von Events zu betrachten, grundsätzlich in Frage; für Kulturarbeit generell, vor allem aber für die friesische Sprache und Identität seien Kontinuität, Alltäglichkeit und verlässliche, professionelle Strukturen wesentlich wirksamer als öffentlichkeitsaffine Ereignisse.

Was steckt unterirdisch in einer Halligwarft? Diese Frage kann man normalerweise nur allgemein beantworten: Außer Fundamenten sind es Einrichtungen zum Auffangen und Schützen von Regenwasser, denn trinkbares Grundwasser gibt es auf den Halligen nicht. Details allerdings sind oft unbekannt. Die Warft Treuberg auf Langeneß wird derzeit völlig neu aufgebaut; die Archäologin Doris Köther war bei der Abtragung der alten, vor rund 300 Jahren errichteten Warft dabei und schildert detailliert, was dabei an ausgeklügelten Anlagen sichtbar wurde und wie sparsam in diesem abgelegenen Mikrokosmos mit Material umgegangen worden ist.

Der Flensburger Friesischforscher und Doktorand Robert Kleih hat 2016 eine Masterarbeit über nordfriesische Identität(en) geschrieben, aus der er Ergebnisse vorstellt. Wie wichtig sind welchen Gruppen die nordfriesische Sprache, Brauchtum, Trachten, aber auch Shanty-Chöre, Fischbrötchen, Friesenwitze und viele weitere Parameter, um nordfriesische Identität zu bestimmen?

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