Ein „Leuchtturm-Projekt“ oder eine außergewöhnliche Idee alleine reichen für diese Auszeichnung nicht aus – denn beim Ludwig-Erhard-Preis geht es um viel mehr: Mit der Auszeichnung werden ganzheitliche Managementleistungen gewürdigt, die, ganz im Sinne des ehemaligen Wirtschaftsministers und Bundeskanzlers, den wirtschaftlichen Erfolg, die Wettbewerbsfähigkeit und die soziale Verantwortung von Unternehmen berücksichtigen. Diese Prämierung hat der Elektroband-Spezialist von thyssenkrupp nun erhalten.

Die thyssenkrupp Electrical Steel GmbH hat weltweit ca. 1.700 Beschäftigte. Mit den Werken Gelsenkirchen in Deutschland, Isbergues in Frankreich und Nashik in Indien ist das Unternehmen international aufgestellt und beliefert seine Kunden mit höchst anspruchsvollem kornorientiertem Elektroband, dem Kernwerkstoff der Energiewende. Elektroband wird zwingend für den Einsatz in Transformatoren und Generatoren benötigt. thyssenkrupp ist europäischer Marktführer in diesem Bereich.

Assessment Center mit vertauschten Rollen


Die Auszeichnung mit dem Ludwig-Erhard-Preis (auch bekannt als „Deutscher Excellence-Preis“) hat sich der Spezialist für Elektroband nicht nur damit verdient, dass er über ein modernes Produktionsnetzwerk und ein kundenzentriertes Geschäftsmodell verfügt: Das Gelsenkirchener Unternehmen hat einen Veränderungsprozess angestoßen, der die gesamte Organisation umfasst. Dieser Prozess begann 2017 mit der Mitarbeiterbefragung ORCA (= Organizational Capability Assessment, also Bewertung der Unternehmensfähigkeiten). Aus dieser detaillierten Befragung ließen sich Ansätze für einen maßgeschneiderten Veränderungsprozess ermitteln. Der Erfolg ließ sich in einer erneuten Umfrage 2018 mit verbessertem Ergebnis messen.

„Exzellenz in der Produktion alleine genügt heute zur Differenzierung in unserem Marktumfeld nicht mehr. Die Prozesslandschaft und der Mindset aller sind von elementarer Bedeutung“, fasst Dr. Jens Overrath, CEO thyssenkrupp Electrical Steel, die Projektüberlegungen zusammen. „Um dies ganzheitlich zu betrachten, ist der EFQM Excellence Ansatz ein sehr gutes Mittel. Ich würde es jedem empfehlen.“

Der Preisverleihung ging ein Assessmentprozess voraus – eine komplexe Bewertung zahlreicher Kriterien, mit denen die Jury die Leistungen von thyssenkrupp Electrical Steel begutachtet hat. Vertreter der Initiative Ludwig-Erhard-Preis e.V. haben das Unternehmen dafür besucht und zahlreiche Interviews mit den Mitarbeitern geführt.

„Durch den Blick von außen durch die Assessoren haben wir gute und interessante Ansatzpunkte ermitteln können, an welchen Stellen sich Electrical Steel als Unternehmen nach vorne entwickeln kann“, blickt Jonathan Weber, CFO bei Electrical Steel, auf das Projekt zurück. „Dass wir nun sogar ausgezeichnet worden sind, ist auch ein Lob an unsere Mannschaft, die bis dato schon viel Gutes geleistet hat. Wir werden den Weg konsequent weiterverfolgen.“

Über die Initiative Ludwig-Erhard-Preis e.V.

Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie soll mit dem Preis der Grundgedanke der Sozialen Marktwirtschaft weitergeführt werden, um Wirtschaftsleistungen zu prämieren, die dem Verbraucher nutzen, mit denen sich Mitarbeiter identifizieren und die die Umwelt schonen. Ausgezeichnet werden auch gesellschaftliche Leistungen, die den sozialen Frieden fördern.

Prämiert werden ganzheitliche Managementleistungen, die auf den Grundgedanken der Exzellenz – Kundenorientierung, Prozessoptimierung und Innovation – aufbauen und die nachhaltige Entwicklung von Unternehmen im Wettbewerb fördern. Anwärter auf den Ludwig-Erhard-Preis berücksichtigen in ihrer Bewerbung die Anforderungen des EFQM-Modells, eines Qualitätsmanagement-Systems, das von der European Foundation for Quality Management (EFQM) entwickelt wurde. Der Ludwig-Erhard-Preis knüpft damit an die international anerkannten Auszeichnungen für umfassendes Qualitätsmanagement wie den Malcolm Baldrige National Quality Award (MBNQA) in den USA, den japanischen Deming-Preis oder den Europäischen Excellence Award an.

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