Wintereinbruch in Süddeutschland. Räum- und Streufahrzeuge sind im Dauereinsatz. Mit im Gepäck: aggressives Streusalz, unter dem die Fahrzeugtechnik leidet. Autos brauchen daher jetzt eine besondere Winterpflege. Neben ausreichend Frostschutz für die Flüssigkeiten, stehen auch Lack und Unterboden auf der Checkliste. Fünf Tipps vom TÜV SÜD-Experten.

Streusalz greift Lack, Dichtungen, Felgen und vor allem auch den Unterboden an. Besondere Pflege sorgt jetzt für den Erhalt des Fahrzeugs und die technische Verfügbarkeit. „Wer sein Auto einer gründlichen Winterpflege unterzieht, sorgt für Mobilität bei Minusgraden und für den Werterhalt“, sagt Eberhard Lang von
TÜV SÜD. Nicht nur technisch bereite der Winter Probleme. Lack und Unterboden leiden ebenfalls unter Feuchtigkeit und Streusalz, so Lang. Für den langfristigen Erhalt des Fahrzeugs sollten Autobesitzer deshalb die Farb- und Schutzschichten im Griff haben.

Waschstraße frequentieren: Wird das Auto viel gefahren und steht oft draußen, unbedingt häufiger durch die Waschanlage fahren. Dabei auf ordentliche Vorwäsche achten. Denn gerade im Winter ist der Lack voller Schmutz und Salz. „Scheint die Vorwäsche nicht ausreichend genug, ruhig darauf hinweisen“, so Lang. Denn wird die Schmutzschicht vorher nicht richtig beseitigt, können bei der eigentlichen Wäsche kleine Kratzer entstehen, weil Steinchen und Schmutzpartikel von den Textilwalzen über den Lack gezogen werden. Übrigens: Die meisten Anlagen waschen heute mit Textillappen. Im Gegensatz zu den Bürsten früherer Tage schonen sie den Lack. Bei ausgiebiger Vorwäsche steht der winterlichen Pflegefahrt also nichts im Wege. Achtung: Nach der Fahrt durch die Waschstraße unbedingt die Türgummis trockenreiben und gegebenenfalls nachfetten. „Sonst besteht bei Minusgraden die Gefahr, im Auto eingesperrt zu sein, weil die Türen zugefroren sind“, warnt Lang.


Schutzschicht erneuern: Den besten Schutz gegen Kratzer und Schäden bietet eine Wachsschicht. Die sollte ein- bis zweimal im Jahr von Hand aufgetragen werden. Dazwischen reicht es, in der Waschstraße das Wachsprogramm zu wählen, erläutert der TÜV SÜD-Fachmann.

Unterboden kontrollieren: Die Bodenbleche leiden im Winter am meisten unter Salz und Feuchtigkeit. Steinschlag oder Aufsetzen können zudem Schäden an der Schutzschicht verursachen. An solchen Stellen haben Salz und Wasser freie Bahn. Deshalb unbedingt den Unterboden reinigen und vom Fachmann kontrollieren lassen. Die Profis erkennen die Schwachstellen und bessern sie aus. „Selbst bei neuen Fahrzeugen ist eine Kontrolle des Unterbodenschutzes durchaus sinnvoll“, so Lang.

Kratzer beseitigen: Wer im Winter viel auf Autobahnen und Landstraßen unterwegs ist, weiß, wie Steinschlag zu Stande kommt. Bei hohen Geschwindigkeiten werden Split, Schmutz und Salz durch die Luft gewirbelt und treffen ungebremst auf den Lack. Besonders an exponierten Stellen wie der Motorhaube, den Radläufen oder den Außenspiegeln entstehen deswegen kleine Lackabplatzer und Kratzer. Die sollten in jedem Fall schnell behandelt werden. Deshalb nach jeder Autowäsche den Lack unter die Lupe nehmen und die schadhaften Stellen ausbessern. Dazu gibt es im Handel Mini-Reparatursets mit integriertem Pinsel.

Weitere Informationen unter www.tuev-sued.de.

Über die TÜV SÜD AG

Im Jahr 1866 als Dampfkesselrevisionsverein gegründet, ist TÜV SÜD heute ein weltweit tätiges Unternehmen. Mehr als 24.000 Mitarbeiter sorgen an über 1.000 Standorten in rund 50 Ländern für die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, technische Innovationen wie Industrie 4.0, autonomes Fahren oder Erneuerbare Energien sicher und zuverlässig zu machen. www.tuev-sued.de

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

TÜV SÜD AG
Westendstraße 199
80686 München
Telefon: +49 (89) 5791-0
Telefax: +49 (89) 5791-1551
http://www.tuev-sued.de

Ansprechpartner:
Vincenzo Lucà
Unternehmenskommunikation MOBILITÄT
Telefon: +49 (89) 579116-67
Fax: +49 (89) 579122-69
E-Mail: vincenzo.luca@tuev-sued.de
Für die oben stehende Pressemitteilung ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber des Pressetextes, sowie der angehängten Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der dargestellten Meldung. Auch bei Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die United News Network GmbH gestattet.

Zusammenhängende Posts

Fahrzeugbau / Automotive

RENOLIT bewirbt auf der Automotive Interiors Expo 2019 in Stuttgart 100% recycelbare Leichtbaumaterialien für Fahrzeuginnenausstattungen

Mit einer weltweit führenden Position in der Fertigung thermoplastischer und thermoformbarer Materialien für die Automobilindustrie, bewirbt RENOLIT GOR S.p.A. auf der AIE (Automotive Interiors Expo) 2019 vom 21. bis 23. Mai in Stuttgart das umfassende Read more…

Fahrzeugbau / Automotive

Civic Type R kehrt zurück auf den Nürburgring

Nach zehn Jahren kehrt Honda mit dem Civic Type R zum 24-Stunden-Rennen auf den Nürburgring zurück. Fest im Visier hat das Team Honda ADAC Sachsen, das mit Hondas Kompaktsportler an den Start gehen wird, den Read more…

Fahrzeugbau / Automotive

Nickelverwendung in China steigt rasant – Nickelpreis legt deutlich zu

Die Experten von Adamas Intelligence gehen davon aus, dass die chinesischen Elektromobilhersteller im Januar 253% mehr Nickel in ihren Batterien verwendeten als im gleichen Zeitraum 2018. Die Research-Firma, die Registrierungen von Elektromobilen und die chemische Read more…