Der Fokus des Forschungsprojekts PreisFinder liegt auf der Ermittlung von ergebnisoptimalen Preisen für Verfügbarkeitsgarantien im Maschinen‐ und Anlagenbau. Das FIR an der RWTH Aachen und das Forschungsinstitut International Performance Research Institute (IPRI), Stuttgart, haben dazu ein Preisfindungstool auf Basis eines Simulationsmodells entwickelt.

Zwei „Grenzen“ gilt es bei der Preisfindung von Verfügbarkeitsgarantien für KMU zu beachten: 1. der vom Kunden wahrgenommene Wert der Leistung und die damit verbundene Zahlungsbereitschaft, die schwierig zu ermitteln ist. 2. die Kostenermittlung, die sich u. a. durch den langen Bereitstellungszeitraum, die einzubindenden industriellen Dienstleistungen sowie den Übergang des Ausfallrisikos auf den Anbieter komplex darstellt. Beide Grenzen bilden zusammen den Korridor für die Preisfindung, den das FIR in Zusammenarbeit mit dem IPRI nun in einem Simulationsmodell erstmals kalkulieren kann.

Aus dem Forschungsprojekt heraus hat das FIR ein vierstufiges Vorgehen zur Integration von Verfügbarkeitsgarantien in ein Leistungsportfolio entwickelt. Beginnend mit einer Identifikation der relevanten Kunden- und Produktgruppen werden Kostenabschätzungen für verschiedene Szenarien ermittelt. Diese werden zu managementgerechten Handlungsempfehlungen für die Implementierung von Verfügbarkeitsgarantien aufbereitet. Am Ende des vierwöchigen Projektes wird dem Kunden eine individuelle Roadmap präsentiert.


Das FIR zeigt den PreisFinder am 7. Juni 2018 auf dem Innovationstag Mittelstand des BMWi 2018, der als eine Station des Rundgangs „Digitale Technologien, Mittelstand 4.0“ ausgewählt wurde.

Weitere Informationen: kmu-preisfinder.de.

Über FIR an der RWTH Aachen

Das FIR ist eine gemeinnützige, branchenübergreifende Forschungs- und Ausbildungseinrichtung an der RWTH Aachen auf dem Gebiet der Betriebsorganisation und Unternehmens-IT mit dem Ziel, die organisationalen Grundlagen zu schaffen für das digital vernetzte industrielle Unternehmen der Zukunft.

Mit Erforschung und Transfer innovativer Lösungen leistet das FIR einen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Dies erfolgt in der geeigneten Infrastruktur zur experimentellen Organisationsforschung methodisch fundiert, wissenschaftlich rigoros und unter direkter Beteiligung von Experten aus der Wirtschaft. Im Zentrum der Betrachtung liegen die industriellen Verticals als Anwendungsfälle. Dies sind aktuell: Future Logistics, Smart Services und Smart Maintenance, Smart Commercial Buildings und Smart Mobility.

Das Institut begleitet Unternehmen, forscht, qualifiziert und lehrt in den Bereichen Dienstleistungsmanagement, Business-Transformation, Informationsmanagement und Produktionsmanagement. Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen fördert das FIR die Forschung und Entwicklung zugunsten kleiner, mittlerer und großer Unternehmen.

Seit 2010 leitet der Geschäftsführer des FIR, Professor Volker Stich, zudem das Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus. Im Cluster Smart Logistik ermöglicht das FIR eine bisher einzigartige Form der Zusammenarbeit zwischen Vertretern aus Forschung und Industrie. Zur Stärkung des Standorts NRW unterstützt das FIR als Johannes-Rau-Forschungsinstitut zudem die Forschungsstrategie des Landes und beteiligt sich an den entsprechenden Landesclustern.

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